Großbritannien:
Diskussion zu Open Data


[12.9.2011] Wie die Verwaltung noch offener werden kann, will die britische Regierung von den Bürgern im Rahmen einer Online-Umfrage zu Open Data wissen. Auch zu der geplanten Gesellschaft für öffentliche Daten ist das Feedback der Öffentlichkeit gefragt.

Großbritannien hat eine Online-Konsultation zu Open Data gestartet. Das Cabinet Office erhofft sich nach eigenen Angaben unter anderem Rückmeldung dazu, wie das Recht auf Daten für Bürger, Unternehmen und andere Akteure gestärkt werden kann, wie Standards geschaffen werden können, dies zu unterstützen, wie sichergestellt werden kann, dass die sinnvollsten Daten gesammelt und veröffentlicht werden und wie sich die internen Verwaltungsabläufe transparenter gestalten lassen. Laut Francis Maude, Minister im Cabinet Office, will sich die britische Regierung die weltweit ehrgeizigste Open-Data-Agenda verpassen. Er räumte ein, dass es ein unglaublich mutiger Schritt für eine Verwaltung sei, so offen zu werden. Die britische Regierung wähle diesen Ansatz aber bewusst, um öffentlich Verantwortung zu übernehmen und die Services effizienter zu gestalten sowie die wirtschaftliche und soziale Entwicklung voranzutreiben. Wie die britische Tageszeitung The Guardian berichtet, läuft die Online-Konsultation bis zum 2. November 2011. Anschließend soll ein Whitepaper ausgearbeitet werden. Zu der geplanten Gesellschaft für öffentliche Daten (Public Data Corporation), in der Behördendaten gebündelt und somit der Zugriff auf diese weiter vereinfacht werden soll (wir berichteten), ist ebenfalls eine Online-Diskussion gestartet. (rt)

data.gov.uk/opendataconsultation
discuss.bis.gov.uk/pdc
www.cabinetoffice.gov.uk

Stichwörter: Großbritannien, Open Data, Open Government, Bürgerbeteiligung, Public Data Corporation, Cabinet Office, International



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