Sternberg:
Zuverlässiger Partner


[18.12.2015] 25 Jahre sind seit Gründung der Firma Sternberg vergangen. Als verlässlicher Partner will das Unternehmen die digitale Gremienarbeit stets auf dem aktuellsten Stand halten. Die Erfahrungen der Nutzer sind deshalb Kernbestandteil der Software-Entwicklung.

Geschäftsführer und Inhaber Ralf Sternberg erinnert sich noch genau an die Tage der Gründung der Firma Sternberg in Bielefeld. Es waren stressige Zeiten für den studierten Wirtschaftsinformatiker. Zum Start, in privaten Büroräumen und an einem für heutige Verhältnisse langsamen MS-DOS-Rechner, brauchte es Geduld bis die ersten Programmierungen mit dem Textsystem MS Word 4.0 gelangen. Das Drehscheibentelefon auf dem Schreibtisch ruhte nur selten. Immer wieder informierten sich Verwaltungen, wie ein digitaler Sitzungsdienst aussieht und wie der computergestützte Einsatz funktioniert.
25 Jahre sind seit der Gründung vergangen und es hat sich viel verändert. Mitte des Jahres 2015 firmierte die Sternberg Software-Technik GmbH zur Sternberg Software GmbH & Co. KG um. Module werden von den Software-Entwicklern heute mit aktuellen Programmiersprachen umgesetzt. Akten und Ordner sind längst aus dem Büro verschwunden. Mit dem Einzug von Computern in die öffentlichen Verwaltungen hat sich Sternberg bei vielen Behörden einen Namen als verlässlicher Partner gemacht. Das Unternehmen arbeitet mit mehr als 400 Städten, Kreisen, Gemeinden, kirchlichen Einrichtungen, verwaltungsähnlichen Betrieben und Verbänden intensiv zusammen. „Wir verstehen unser Verhältnis zu den Kunden als Partnerschaft. Es sind immer wieder ihre Erfahrungen, Interessen und Hinweise, die Kernbestandteil unserer Überlegungen sind“, fasst Ralf Sternberg die Unternehmensphilosophie zusammen. Die digitale Gremienarbeit stets auf dem neuesten Stand der Informationstechnik zu halten und dem Anwender den größtmöglichen Nutzen zu bieten, ist bis heute Antrieb der Firma.

Lohnende Zusammenarbeit

Szenenwechsel: Ende Juni dieses Jahres tagte der Stadtrat im münsterländischen Emsdetten zum 89. Mal in dieser Legislaturperiode. Umfangreiche Sitzungsordner und Hefter sind in der Kommune Vergangenheit. Der Großteil der 46 Ratsmitglieder, die an diesem Abend die politischen Themen ihrer Heimatgemeinde diskutieren, hat Tablets vor sich. Emsdetten zählte im Jahr 1990 zu den ersten Kunden von Sternberg. „Da wir von Anfang an dabei waren, konnten wir die Software maßgeblich mitentwickeln und gestalten“, erinnert sich IT-Leiter Werner Breulmann an den regen Austausch, den seine Gemeinde mit dem Unternehmen pflegte. Dieser Austausch und die Akzeptanz, die Emsdetten mit seinen Hinweisen und Verbesserungsvorschlägen für die Software in den vergangenen Jahren erfuhr, waren für die Kommune immer wieder ein entscheidender Punkt für den Ausbau der Zusammenarbeit. Begonnen hat sie mit der Einführung des Sitzungsdienstes KVIS, dem heutigen SD.NET. Diese Software ist auch noch 25 Jahre nach der Unternehmensgründung Kernbestandteil des Produktportfolios von Sternberg. Mit seinen Funktionen, die von der Adressverwaltung bis zur Erstellung von Ratsabrechnungen reichen, erfüllt das Sitzungsmanagement alle Aufgaben, die eine moderne Verwaltung bei der Sitzungsorganisation zu erledigen hat. In Emsdetten fungierte der Sitzungsdienst zu Beginn der Partnerschaft vor allem als Organisations-Tool zur Vor- und Nachbereitung von Stadtratssitzungen. Heute leisten die Sternberg-Produkte in der Emsdettener Verwaltung wesentlich mehr. Mit der Sitzungs-App iRICH von Sternberg macht die Kommune den Bürgerdialog erlebbar. Die Tablet-Applikation hinterlegt für jeden Nutzer, der sich per E-Mail für die App registriert, die öffentlichen Dokumente des entsprechenden Stadtrats auf seinem Endgerät. Mit wenigen Klicks über sein Tablet hat jeder Bürger kostenlos Zugang zu den wichtigsten Vorlagen oder Anträgen.

Verschiedene Wege zur Modernisierung

Eine automatisierte Aktualisierung auf den Endgeräten hält die Nutzer auf dem neuesten Stand. Mit wenigen Klicks kann die Stadtverwaltung die Informationsverteilung vornehmen. Die App für die Ratsmitglieder ist im jeweiligen App-Store erhältlich: Apple-Nutzer finden iRICH im App-Store, Android-Nutzer laden die App unter dem Namen anRICH bei Google Play herunter und Nutzer von Windows-Geräten können die Applikation als winRICH herunterladen. Mit dem Vertriebsausbau stellen die Verantwortlichen der Firma Sternberg fest: Es gibt immer weniger Vorbehalte gegenüber dem Einsatz mobiler Endgeräte für die Verwaltungsarbeit. Bei der Umwandlung in die digitale Verwaltungsorganisation gehen die Kommunen ganz unterschiedliche Wege. Beispielsweise stellte sich im Jahr 2013 die Gemeinde Friolzheim der Herausforderung, die Ratsarbeit auf ein papierloses System umzustellen. Im stetigen Austausch und in Zusammenarbeit mit der Firma Sternberg gelang es schnell, in der baden-württembergischen Stadt die Vorbehalte abzubauen. „Einfachheit, Zeit- und Papiereinsparung, Informationszuwachs sowie intensivere Gremienarbeit sind entscheidende Vorteile der Umstellung“, erklärt Bürgermeister Michael Seiß. Ein anderes Beispiel ist Ibbenbüren, ebenfalls seit 1990 Sternberg-Kunde. Im Jahr 2012 starteten in der Stadt einige Ratsmitglieder auf freiwilliger Basis die Sitzungs-App auf ihren privaten Geräten. Innerhalb kurzer Zeit hat sich fast der gesamte Rat für den Einsatz der Applikation entschieden. Mit uns besser beraten – unter diesem Motto hat Sternberg im letzten Vierteljahrhundert die Herausforderungen in der IT- und Verwaltungsbranche gemeistert: Von der Ausweitung und Einführung der Vernetzung durch das Internet bis zur Mobilorientierung von Nutzern. Und auch weiterhin wird dieser Leitgedanke das Unternehmen tragen.


Jan-Christopher Reuscher ist bei der Sternberg Software-Technik GmbH für den Vertrieb zuständig.

www.sitzungsdienst.net
Dieser Beitrag ist im Spezial der Dezember-Ausgabe von Kommune21 erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren. (Deep Link)

Stichwörter: Sitzungsmanagement, RIS, Sternberg



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