Bürgerbeteiligung:
Toolbox unterstützt bei Methodenwahl


[20.10.2016] Für die Bürgerbeteiligung gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Auf einer Plattform werden Beteiligungsmethoden von Einsatzmöglichkeiten, über Ablauf und Aufwand bis hin zu Tipps und Beispielen detailliert erklärt.

Damit Innovationsprozesse erfolgreich partizipativ geplant und gemanagt werden können, weist jetzt die Online-Toolbox partizipativ innovativ den Weg durch den Methodendschungel. Die Plattform bietet einen Überblick über Möglichkeiten zur nutzerorientierten Produktentwicklung, von Ideenwettbewerben über Nutzer-Workshops bis hin zur Lead-User-Methode. Auch Methoden für die Strategieentwicklung werden vorgestellt. Darüber hinaus können sich zivilgesellschaftliche und politische Akteure informieren, wie sie Beteiligung organisieren können. Jede Beteiligungsmethode wird in einem Steckbrief beschrieben, Anwendungsbereich, Ablauf und Voraussetzungen werden erläutert. Praxisbeispiele veranschaulichen die Theorie. Das Angebot hat laut eigenen Angaben das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung mit der Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung Dialogik unter Einbindung von Unternehmen entwickelt. Die Toolbox wurde laut Institutsangaben im Forschungsprojekt Partizipative Gestaltung von verbrauchernahen Innovationen für Smart Grids (InnoSmart) entwickelt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm Umwelt- und gesellschaftliche Transformation des Energiesystems gefördert wurde. (ve)

www.partizipativ-innovativ.de

Stichwörter: E-Partizipation, Bürgerbeteiligung, partizipativ innovativ



Druckversion    PDF     Link mailen


Advantic
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Ahaus: Stadt lässt sich was sagen Bericht
[14.8.2017] Im Zuge eines Relaunches hat die Stadt Ahaus neue Möglichkeiten zur Online-Bürgerbeteiligung in ihre Website eingebunden. Der erste Einsatz der neuen Instrumente im Rahmen eines Stadtentwicklungsprojekts wird positiv bewertet. mehr...
Viele Hände gestalten den Ahauser Web-Auftritt.
Interview: Durchdachtes Konzept Interview
[11.8.2017] Nürnberg hat Ende 2016 eine zentrale Informations- und Beteiligungsplattform eingeführt. Erste Erfahrungen schildern IT-Referent Harald Riedel sowie Silke Abel, verantwortlich für die Koordination der städtischen E-Partizipationsprojekte. mehr...
Harald Riedel und Silke Abel
wer denkt was: Standards für die Bürgerbeteiligung
[1.8.2017] Standards zur Erstellung von Leitlinien für die kommunale Bürgerbeteiligung will das Unternehmen wer denkt was erarbeiten. mehr...
CitizenLab: Ein Portal für Europa Bericht
[31.7.2017] Bereits mehr als 35 europäische Städte nutzen die Bürgerbeteiligungsplattform CitizenLab. Im belgischen Lüttich wurden darüber etwa Ideen für die Stadtentwicklung gesammelt. Mehr als 30.000 Bürger haben sich beteiligt. mehr...
Startseite der Plattform CitizenLab.
Ingolstadt: Bürgerbeteiligung stärken
[12.7.2017] Ingolstadt will sein Profil im Bereich Bürgerbeteiligung schärfen. Unter anderem soll ein einheitlicher Ansprechpartner geschaffen werden, der Bürger bei allen Fragen rund um Beteiligungsvorhaben zur Seite steht. mehr...
Studierende haben die Bürgerbeteiligung in Ingolstadt unter die Lupe genommen.