Bühl:
Der Weg zur digitalen Gremienarbeit


[13.12.2016] Die Stadtverwaltung Bühl entschied sich im Jahr 2014 für die Lösungen von Anbieter Somacos. 2017 sollen Papierunterlagen im Bühler Stadtrat dann endgültig der Vergangenheit angehören.

Den ersten Schritt in Sachen digitaler Sitzungsdienst machte die Verwaltung der baden-württembergischen Stadt Bühl schon im Jahr 2010. Jedoch sei die Stadt mit der damaligen Lösung nicht zufrieden gewesen, informiert das Unternehmen Somacos. Grund dafür war unter anderem der Wunsch der Gemeinderäte nach einer Informationskomponente, die das Arbeiten über das Internet ermöglicht. Die Verwaltung habe daher 2014 über den Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) den Umstieg auf die Somacos-Produkte beschlossen. Die Einführung von Session und SessionNet sei stufenweise erfolgt, berichtet das Unternehmen. Seit April 2016 werden alle Unterlagen für die Gemeinderats- und Ausschusssitzungen digital in SessionNet bereitgestellt. Ein weiterer Schritt auf dem Weg hin zur digitalen Gremienarbeit sei die Beschaffung von Mandatos und der Mandatos iPad App gewesen. Zunächst wurden von der Verwaltung drei Tablets beschafft und eingerichtet. Im Jahr 2017 sei vorgesehen, dass alle weiteren Stadträte ein Tablet erhalten, um zukünftig weitgehend ohne Papier zu arbeiten. (sav)

www.buehl.de
somacos.de

Stichwörter: Sitzungsmanagement, RIS, Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF), Somacos, Bühl



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