Kriftel:
Moderner und sicherer


[22.12.2016] Einen modernen Internetauftritt und mehr Datensicherheit – das sind zwei Ziele, die die hessische Gemeinde Kriftel im neuen Jahr verwirklichen möchte. Ein E-Payment-Verfahren wurde bereits Mitte 2016 eingeführt.

Die Gemeinde Kriftel hat sich dazu entschieden ihre bestehenden Webseite zu modernisieren und die Sicherheit zu erhöhen. Die bestehende Homepage sei nicht smartphone- und tabletfähig, zudem solle die Bedienungsfreundlichkeit verbessert werden, informiert die Gemeinde im Main-Taunus-Kreis. In den vergangenen Wochen wurden drei Firmen eingeladen, die sich auf die Erstellung und Begleitung von Internetauftritten von Kommunen spezialisiert hatten. „Zwei Firmen haben bereits Angebote abgegeben. Sobald alle Angebote vorliegen, kann die Entscheidung über die Auftragsvergabe durch den Gemeindevorstand vorgenommen werden“, gab der Erste Beigeordnete Franz Jirasek jüngst in den Ausschüssen bekannt. Priorität haben nach Angaben der Gemeinde die Umstellung auf ein Responsive Web-Design, mit dem die Internetseite auch mit mobilen Endgeräten komfortabel genutzt werden kann, die Barrierefreiheit sowie eine einfache Bedienbarkeit der Software. Im Haushalt 2016 waren dafür unter dem Oberbegriff „Planung und Ausstattung E-Government“ 23.300 Euro veranschlagt worden. Weitere Maßnahmen werden zurzeit noch geprüft: die Einführung eines Dokumenten-Management-Systems und eine sichere elektronische Kommunikation durch die Einführung der De-Mail. Die Möglichkeit, online zu bezahlen, wurde bereits im zweiten Halbjahr 2016 realisiert. Über das E-Payment-Verfahren können die Bußgelder bezahlt werden, die für Straßenverkehrsverstöße anfallen. Jirasek: „Das Online-Zahlsystem wurde sofort angenommen. Es ist mittlerweile gut in die internen Abläufe integriert und beschleunigt das Verfahren sowohl für die Bürger als auch für die Verwaltung. Deshalb soll es künftig auch für andere Bereiche angeboten werden.“ Auch die Verbesserung der IT-Sicherheit ist ein Ziel. Die Zahl der Cyber-Angriffe habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Auch Kommunalverwaltungen seien hiervon betroffen, berichtet Franz Jirasek. „Die Landesregierung hat Mittel für die Sicherheitsberatung von Kommunen zur Verfügung gestellt.“ Über die ekom21 lässt sich die Gemeindeverwaltung Kriftel diesbezüglich beraten. Eine umfassende Sicherheitsüberprüfung hat bereits stattgefunden. Für die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes waren 2016 Mittel in Höhe von 2.500 Euro zur Verfügung gestellt worden. Für die Umsetzung des Konzeptes und die Erhöhung der IT-Sicherheit werden 2017 rund 11.000 Euro benötigt. (sav)

www.kriftel.de
www.ekom21.de

Stichwörter: Portale, CMS, IT-Sicherheit, E-Payment, ekom21



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich CMS | Portale
Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen: Solarkataster online
[5.12.2017] Bürger im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen können mit dem jetzt freigeschalteten Online-Solarkataster einfach und schnell die optimale Größe einer PV-Anlage auf dem eigenen Dach ermitteln. mehr...
Herten: Frühe Hilfen jetzt auch online
[5.12.2017] Die Stadt Herten hat ein Online-System zu Frühen Hilfen freigeschaltet. Werdende Eltern und Eltern von Kleinkindern finden darin vielfältige Informationen und Ansprechpartner. mehr...
Baupilot: Ausgezeichnetes Portal
[28.11.2017] Bei den Gründerwettbewerben des Landes Baden-Württemberg konnte das Bauplatzportal der Firma Baupilot überzeugen. mehr...
SIMSme Business: Messenger für die Verwaltung
[23.11.2017] WhatsApp und andere Messenger sind für den Gebrauch in der Behördenarbeit zu unsicher. Auf eine datenschutzkonforme Alternative können die bayerischen Landräte zurückgreifen. mehr...
Der Messenger für Bayerns Landräte ist sicher.
Löhne: Stadt überzeugt Gymnasium
[23.11.2017] Im Rahmen des Website-Relaunches der Stadt Löhne hat das städtische Gymnasium ebenfalls auf das Redaktionssystem iKISS umgestellt. Unterstützt wurde es dabei vom Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz). mehr...