Wolfsburg:
Teilnahme am Wettbewerb „Digitale Stadt“


[9.2.2017] Ihre Teilnahme am Wettbewerb Digitale Stadt des Branchenverbands Bitkom und des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) hat die Stadt Wolfsburg angekündigt. Die ersten Schritte auf dem Weg hin zu einer digitalen Modellstadt ist die niedersächsische Kommune bereits gegangen.

Wolfsburg will zur digitalen Modellstadt werden und hat dafür die Initiative #WolfsburgDigital gestartet (wir berichteten). Vor diesem Hintergrund nimmt die niedersächsische Kommune jetzt nach eigenen Angaben auch am Wettbewerb „Digitale Stadt“ teil, den der Branchenverband Bitkom und der Deutsche Städte- und Gemeindebund ausgerufen haben (wir berichteten). Im Zusammenhang mit der Bewerbung für den Wettbewerb ist jede Stadt angehalten, ein individuelles Konzept für ihre Vorstellungen von einer smarten Stadt einzureichen. Wie die Stadt Wolfsburg berichtet, sind viele Vorarbeiten für das geforderte Konzept aufgrund der Initiative #WolfsburgDigital bereits getan. So wurden in den vergangenen Monaten durch eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadtverwaltung und der Volkswagen AG gemeinsame Ziele und Kooperationsfelder identifiziert. Auf dieser Basis wollen die Partner ein gemeinsames Handlungs- und Umsetzungsprogramm entwickeln und sich eine Agenda bis zum Jahr 2025 geben. Die notwendigen Strukturen zur Umsetzung der Absichtserklärung sollen künftig weiter gefestigt und die entsprechenden Mittel dafür bereitgestellt werden. Nach aktuellen Planungen könne für das Haushaltsjahr 2017 eine Summe von rund 500.000 Euro prognostiziert werden.
Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Mit Unterzeichnung der Erklärung #WolfsburgDigital zwischen der Stadt Wolfsburg und der Volkswagen AG haben wir den Grundstein für dieses bedeutende und zukunftsweisende Projekt gelegt. Durch die Teilnahme an dem Wettbewerb öffnet sich die Stadt Wolfsburg auch weiteren Partnern, um die Herausforderungen der digitalen Transformation anzunehmen. Ich bin zuversichtlich, dass unser Vorhaben, digitale Modellstadt zu werden, entsprechend unseres Konzepts gewürdigt wird.“ Karlheinz Blessing, Vorstand für Personal und IT des Volkswagen Konzerns, ergänzt: „Wir sind uns mit der Stadt einig: Wir wollen Wolfsburg gemeinsam zu einer Modellstadt für Digitalisierung und Elektromobilität entwickeln. Mit der gemeinsamen Initiative #WolfsburgDigital übernimmt die Stadt eine Vorreiterrolle, wenn es darum geht, digitale Anwendungen, Hightech- und IT-Arbeitsplätze zu etablieren. Die Teilnahme am Wettbewerb ‚Digitale Stadt‘ ist Ansporn und Gradmesser zugleich. Wir werden sehen: Wolfsburg ist auf dem richtigen Weg, nutzt seine Chancen, aber auch der Wettbewerb schläft nicht.“
(bs)

www.wolfsburg.de/wolfsburgdigital
www.digitalestadt.org

Stichwörter: Panorama, Smart City, Wolfsburg, Bitkom, Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)



Druckversion    PDF     Link mailen


Advantic
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
Kassel: Daten mobil abrufen und vergleichen
[17.8.2017] Kassel beteiligt sich am Kommunalen Statistischen Informationssystem KOSIS. Statistische Daten der Stadt sind nun über die KOSIS-App verfügbar. mehr...
krz: 1,7 Millionen Wahlbriefe aus Lemgo
[17.8.2017] Bis zum 2. September müssen alle Bürger ihre Benachrichtigung für die Bundestagswahl bekommen haben. Von den insgesamt 61,6 Millionen Wahlbriefen, werden rund 1,7 Millionen im Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) produziert. mehr...
SmartRegio: Ergebnisse werden vorgestellt
[15.8.2017] Im Rahmen des Projekts SmartRegio wurde bei Stadt und Stadtwerken Kaiserslautern untersucht, wie sich Methoden der räumlichen Datenanalyse für Unternehmen und kommunale Verwaltungen nutzen lassen. Anfang September präsentieren die Forscher ihre Erkenntnisse. mehr...
ITEBO: Druckmaschinen laufen Tag und Nacht
[11.8.2017] Mehr als 100 Kommunen haben für den Druck und den Versand der Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl die ITEBO-Unternehmensgruppe beauftragt. mehr...
EPSA: Gute Beispiele Bericht
[9.8.2017] Verwaltungen aus ganz Europa konnten sich mit ihren innovativen Projekten in diesem Jahr wieder für den European Public Sector Award (EPSA) bewerben. Beinahe die Hälfte der nominierten Best Practices sind der lokalen Ebene zuzuordnen. mehr...
Breda: QR-Codes informieren über Folgen des Klimawandels.