Hessen:
Interkommunale GDI gestartet


[10.2.2017] Eine gemeinsame Geodaten-Infrastruktur haben die nordhessischen Kreise Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner aufgebaut. Dem Projekt angeschlossen hat sich vor Kurzem auch der Kreis Waldeck-Frankenberg.

Mit einem symbolischen Druck auf einen roten Buzzer ist der Startschuss für die Geodaten-Infrastruktur in Nord- und Osthessen gefallen. 
Für das seit mehreren Jahren vorbereitete Projekt der Geodaten-Infrastruktur in Nord- und Osthessen ist jetzt der Startschuss gefallen. Im Jahr 2013 waren die Landkreise Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner übereingekommen, einen gemeinsamen Förderantrag an das Land Hessen zu stellen, um finanzielle Unterstützung für den Aufbau einer gemeinsamen Geodaten-Infrastruktur zu erhalten. Im Laufe der Projektplanung wurde eng mit dem hessischen Amt für Bodenmanagement zusammengearbeitet. Vor Kurzem hat sich auch der Kreis Waldeck-Frankenberg dem Projekt angeschlossen und die entsprechenden Verträge zur Nutzung unterzeichnet. Winfried Becker, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises: „Weitere nordhessische Landkreise sind uns bei dieser Kooperation herzlich willkommen.“ Wie die Partner mitteilen, mussten im Rahmen dieses nicht alltäglichen Projekts der interkommunalen Kooperation weit über 60 kreisangehörige Kommunen mit ins Boot geholt werden, um deren Geodaten ebenfalls in das nun zu nutzende Programm einzuspeisen. „Der praktische Nutzen liegt auf der Hand“, sagt Landrat Becker. So könnten ab sofort die an Baugenehmigungsverfahren beteiligten Behörden auf die notwendigen raumbezogenen Geodaten zugreifen und diese digital nutzen. „Das stellt eine erhebliche Arbeitserleichterung dar und ist letztlich ein Service, den wir als Bauaufsichtsbehörden zur Verfügung stellen.“ Darüber hinaus sollen zukünftig weitere Projekte umgesetzt werden. Vorgesehen ist etwa, auch Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Rettungswachen und Feuerwehrstandorte in die zu nutzenden Daten einzuspeisen. Darüber hinaus sind auch Angaben zu denkmalgeschützten Gebäuden einsehbar und können von den Bürgern abgerufen werden. (bs)

www.geoportal.hessen.de

Stichwörter: Geodaten-Management, brain-SCC, Hessen, interkommunale Kooperation, Kreis Schwalm-Eder, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Kreis Werra-Meißner, Kreis Waldeck-Frankenberg

Bildquelle: Schwalm-Eder-Kreis

Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21

 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Geodaten-Management
krz: Wahlbezirke via GIS planen
[13.4.2018] Bei der Planung von Wahlbezirken unterstützt eine neue Anwendung im Geo-Informationssystem (GIS) des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz). mehr...
Kreis Viersen: Immobilienrichtwerte online
[13.4.2018] Über Immobilienrichtwerte im Kreis Viersen können sich Interessierte jetzt auch über das Portal BORISplus.NRW informieren. mehr...
Mönchengladbach: Fachbereich Geoinformation hebt ab
[12.4.2018] Zur Vermessung von Gebäuden, Hallen und Bauflächen nutzt die Stadt Mönchengladbach künftig eine Drohne. Drei Mitarbeiter des Fachbereichs Geoinformation haben sich dafür zum Drohnenpiloten ausbilden lassen. mehr...
Gebäude, Hallen und Bauflächen werden in Mönchengladbach künftig aus der Luft vermessen.
Gütersloh: Umfangreiches Geoportal
[9.4.2018] Vom Breitband-Portal über 3D-Modelle bis hin zur interaktiven Bürgerbeteiligung bedient das Geoportal der Stadt Gütersloh unterschiedlichste Interessen. Erweiterungen des Angebots sind geplant. mehr...
Umfangreiche Informationen bietet das Geoportal der Stadt Gütersloh.
Kreis Soest: Geodaten-Infrastruktur für Bad Sassendorf
[4.4.2018] Der Kreis Soest wird die Gemeinde Bad Sassendorf dabei unterstützen, eine Geodaten-Infrastruktur aufzubauen. mehr...
Der Kreis Soest wird die Gemeinde Bad Sassendorf beim Aufbau einer Geodaten-Infrastruktur unterstützen.
Suchen...

 Anzeige

brain-SCC GmbH
06217 Merseburg
brain-SCC GmbH
Aktuelle Meldungen