Nordrhein-Westfalen:
Münster bekommt Breitband-Koordinator


[17.2.2017] Im Rahmen des Breitband-Förderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen wird in Münster eine Breitband-Koordinationsstelle eingerichtet. Mit ihr soll unter anderem der Ausbau der Digitalen Stadt Münster vorangetrieben werden.

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin (links) überreicht Frank Helmer von der citeq den Zuwendungsbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Stadt Münster profitiert von einem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das die für drei Jahre befristete Einrichtung einer Breitband-Koordinationsstelle ermöglicht (wir berichteten). Wie die Stadt mitteilt, ist die Stelle bei Münsters IT-Dienstleister citeq angesiedelt. Die Koordinationsstelle habe die Aufgabe, die Akteure wie Stadt, Unternehmen sowie Bürger zu vernetzen. Neben der Behebung punktueller Versorgungslücken stehe dabei auch der weitere strategische Ausbau der Digitalen Stadt Münster auf der Agenda. Ziel sei die schnelle Internet-Anbindung für alle. „Ein gut ausgebautes Breitband-Angebot ist ein Schlüsselfaktor für die weitere Stadtentwicklung“, sagte der für das städtische IT-Management zuständige Beigeordnete Wolfgang Heuer. „Auch wenn Münster bereits über ein überdurchschnittliches Breitband-Angebot verfügt, dürfen wir uns mit dem Erreichten nicht zufriedengeben. Von schnellen Internet-Verbindungen profitieren nicht nur die Unternehmen in Münster, sondern die gesamte Stadtgesellschaft.“ (sav)

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Stichwörter: Breitband, citeq, Nordrhein-Westfalen, Münster, Garrelt Duin, Förderung

Bildquelle: MWEIMH NRW/R. Pfeil

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