Köln:
Leitlinienprozess zur Bürgerbeteiligung


[20.6.2017] Köln erarbeitet Leitlinien für die Bürgerbeteiligung in der Stadt. Gefragt sind dabei nicht nur Vertreter des Rats und der Bezirke. Interessierte können sich beispielsweise auch online einbringen.

Köln erarbeitet Regeln für eine verbindliche und transparente Bürgerbeteiligung. Als erste deutsche Millionenstadt hat Köln laut eigenen Angaben einen Leitlinienprozess für Bürgerbeteiligung gestartet. In einer Themenwerkstatt, moderiert von Oliver Märker von der Agentur Zebralog, haben jetzt Politiker aus dem Rat der Stadt und den Bezirksvertretungen Ergebnisse zu drei Themenblöcken erarbeitet: zu den Vorhaben und der Initiierung von Bürgerbeteiligung, zur Ausgestaltung und Durchführung von Bürgerbeteiligung sowie zum Umgang mit Ergebnissen und Rechenschaft. Laut Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist der Leitlinienprozess eine gute Grundlage, um ein gemeinsames Verständnis für eine gute demokratische Beteiligungsstruktur zu entwickeln. „Das Ziel sind Regeln für eine verbindliche und transparente Beteiligung von Bürgern, die Abläufe, Rechte, Pflichten und Zuständigkeiten für alle freiwilligen Beteiligungsverfahren festlegen“, so Reker. Der Leitlinienprozess ist laut der Stadt transparent und offen angelegt und soll in vielen unterschiedlichen Formaten die Mitwirkung verschiedener Zielgruppen ermöglichen. So beschäftigt sich beispielsweise ein Online-Dialog mit den Standards für gute Bürgerbeteiligung. Bis zum 15. Juli können sich Interessierte daran beteiligen. (ve)

www.leitlinien-dialog.koeln

Stichwörter: E-Partizipation, Zebralog, Köln, Bürgerbeteiligung

Bildquelle: pixel2013/pixabay.com

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