Düsseldorf:
Digitale Behördengänge sind gefragt


[13.9.2017] In Düsseldorf steigt die Nachfrage nach digitalen Behördengängen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Kommune 4.0, erstellt von der Hochschule Fresenius in Kooperation mit dem Zweckverband ITK Rheinland.

Studie der Hochschule Fresenius zeigt: Düsseldorfs Bürger interessieren sich in zunehmendem Maße für das E-Government-Angebot der Stadt. Wie es um die Akzeptanz von E-Government in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt Düsseldorf bestellt ist, haben jetzt Studenten der Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius wissenschaftlich evaluiert. Der Zweckverband ITK Rheinland hat die Studie Kommune 4.0 laut eigenen Angaben mitinitiiert. Das Ergebnis: Die Nachfrage nach digitalen Behördengängen nimmt zu. Die Bürger wollen laut der Untersuchung über die Möglichkeiten des E-Government kompakt und übersichtlich informiert werden. Zudem legen sie großen Wert auf IT-Sicherheit und Datenschutz. Der persönliche Kontakt in Form einer qualifizierten Beratung bleibe aber weiterhin sehr wichtig. „In der Landeshauptstadt Düsseldorf setzen wir mit dem Projekt Verwaltung 2020 bereits zahlreiche digitale Maßnahmen um, die für eine moderne und bürgerfreundliche Verwaltung sorgen“, erklärt Verbandsvorsteher Andreas Meyer-Falcke. Wie der Zweckverband mitteilt, setzen die ITK Rheinland und die Hochschule Fresenius ihre Gespräche über die Weiterführung des Bildungsprojekts fort. Denkbar sei beispielsweise, dass die Studenten ihre Arbeit vertiefen und auf wissenschaftlicher Basis ein Ranking von Serviceangeboten erstellen, das Aufschluss darüber gibt, welche E-Government-Angebote in der Region am relevantesten für die Bürger sind. (ve)

www.itk-rheinland.de
www.hs-fresenius.de

Stichwörter: Politik, ITK Rheinland, Düsseldorf, Studie, Hochschule Fresenius

Bildquelle: MEV Verlag

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
KAAW: Interkommunale Digitalstrategie
[16.11.2017] Eine gemeinsame Digitalisierungsstrategie wollen die Mitgliedskommunen des Zweckverbands „Kommunale ADV-Anwendergemeinschaft West“ (KAAW) umsetzen. Das wurde jetzt auf der jährlichen Verbandsversammlung beschlossen. mehr...
Frankfurt am Main: Stadtrat Schneider zieht Zwischenbilanz
[13.11.2017] In Frankfurt am Main ist Stadtrat Jan Schneider seit vier Jahren als Reformdezernent unter anderem für die Bereiche IT und E-Government zuständig. In einer ersten Zwischenbilanz zeigt er sich zufrieden mit dem bislang Erreichten. mehr...
Baden-Württemberg: digital@bw gestartet
[9.11.2017] In Baden-Württemberg ist die landesweite Digitalisierungsstrategie digital@bw gestartet. 265 Millionen Euro sind dafür im nächsten Doppelhaushalt vorgesehen. Zu den Schwerpunkten zählen die Verwaltung 4.0 oder die digitale Bildung. mehr...
Digitalisierungsminister Thomas Strobl stellt die Maßnahmen zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie digital@bw vor.
Thüringen: Gesetz leitet digitale Wende ein
[8.11.2017] Das Thüringer E-Government-Gesetz ist beschlossene Sache. Es soll als Leitfaden für die kommenden Jahre dienen und beinhaltet etwa Regelungen zum Thema Datenschutz, E-Payment, Bürgerservicekonto und die Einführung der elektronischen Aktenführung. mehr...
Das Thüringer E-Government-Gesetz ist laut Finanzstaatssekretär und CIO Hartmut Schubert aktuell eines der weitgehendsten in Deutschland.
eGovernment MONITOR 2017: Nutzung geht zurück
[1.11.2017] In Deutschland ist nicht nur die Nutzung digitaler Verwaltungsservices gesunken, die Nutzer sind auch weniger zufrieden damit. Zu diesen Ergebnissen kommt der eGovernment MONITOR 2017. mehr...
Laut dem eGovernment MONITOR 2017 ist die Nutzung digitaler Verwaltungsservices in Deutschland zurückgegangen.