Moers:
Reden über das Radfahren


[20.9.2017] Wo das Radfahren in Moers verbessert werden kann, will die Stadt von ihren Bürgern wissen. Über ein Online-Portal mit interaktiver Karte können diese ihre Ideen einbringen und mit anderen Interessierten diskutieren.

Was die Radfahrer in Moers stört, können sie der Stadt im Rahmen einer Online-Umfrage mitteilen. Wo kann Radfahren in Moers verbessert werden? Zu dieser Frage führt die nordrhein-westfälische Stadt einen Online-Dialog im Rahmen eines Forschungsprojekts der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf durch. Wie Moers mitteilt, steht für die Umfrage bis zum 19. Oktober 2017 eine Online-Plattform zur Verfügung. Auf einer interaktiven Karte können die Bürger dort etwa Orte benennen, an denen Hindernisse auf Routen bestehen oder wo Abstellanlagen fehlen. Auch können sie auf der Plattform mit anderen Nutzern über Probleme diskutieren. Zu ausgewählten Fragen werde außerdem die Fachverwaltung zur Verfügung stehen. Zusätzlich zur Online-Befragung haben 2.000 zufällig ausgewählte Bürger der Stadt Moers eine Postkarte mit der Bitte um Teilnahme erhalten. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sollen politisch beraten und der Festlegung einer Reihenfolge für künftige Maßnahmen dienen. Im Mittelpunkt stehen laut der Stadt mögliche planerische Verbesserungen der Bedingungen für das Radfahren in Moers, etwa hinsichtlich der Beschilderung, Markierung oder Radwegeführung. Mängel, Einschränkungen durch Baustellen oder kaputte Ampeln sollen hingegen weiterhin über das Ideen- und Beschwerde-Management der Stadt gemeldet werden. Das Projekt wird aufseiten der Stadtverwaltung auch durch die Stabsstelle E-Government begleitet. Mitarbeiter des Instituts für Internet und Demokratie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf führen das Verfahren durch und unterstützen bei der Auswertung. (ve)

www.raddialog.moers.de

Stichwörter: E-Partizipation, Moers, Bürgerbeteiligung

Bildquelle: Stadt Moers

Druckversion    PDF     Link mailen


Advantic
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Brandenburg: Maerker für den Kreis Havelland
[18.1.2018] Mit dem Kreis Havelland und dem kommunalen Unternehmen Havelbus hat das Bürgerportal Maerker weitere Unterstützer gewonnen. mehr...
Wolfsburg: Bürger sind gefragt
[21.12.2017] Die Stadt Wolfsburg hat eine neue Online-Beteiligungsplattform gestartet. Bürger können darauf zunächst die Projektideen aus dem Wettbewerb Zukunftsstadt bewerten. mehr...
Monheim: Bürgerideen verortet
[6.12.2017] Eine Karte voller Ideen hat die Stadt Monheim beim diesjährigen Bürgerhaushalt erhalten. Es gingen nicht nur mehr Ideen ein als jemals zuvor, auch die erstmals eingesetzte interaktive Karte der Online-Plattform wurde rege genutzt: Von den 183 Bürgervorschlägen wurden 151 verortet. mehr...
Verortungfunktion wird beim Monheimer Bürgerhaushalt rege genutzt.
Landesforsten Rheinland-Pfalz: Waldecho im Pilotbetrieb
[17.11.2017] Einen Mängelmelder, über den Waldbesucher unkompliziert Schäden und Anliegen melden können, hat das Unternehmen wer denkt was entwickelt. Pilotiert wird die App namens Waldecho derzeit von den Landesforsten Rheinland-Pfalz. mehr...
Mängel im Wald lassen sich in Rheinland-Pfalz per Smartphone melden.
Hamburg: Ausbau der digitalen Bürgerbeteiligung
[16.11.2017] Die Freie und Hansestadt Hamburg will ihr Online-Beteiligungstool zu einem integrierten, digitalen Partizipationssystem (DIPAS) ausbauen. Unterstützt wird sie dabei vom CityScienceLab an der HafenCity Universität Hamburg. Ein erstes Pilotprojekt zu dem neuen System ist im kommenden Jahr geplant. mehr...
Hamburg möchte die Bürger künftig unter anderem mithilfe digitaler Datentische an  an Planungsprozessen beteiligen.
Suchen...

 Anzeige

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
Aktuelle Meldungen