DZBW-Kundenforum:
2018 unter neuer Flagge


[8.12.2017] In Baden-Württemberg arbeiten die kommunalen IT-Dienstleister an der Fusion hin zu einem IT-Haus. An diesem Thema richtete sich das achte Kundenforum der Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW) aus.

Die Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW), die Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart (KDRS), die Kommunale Informationsverarbeitung Reutlingen-Ulm (KIRU) und die Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) fusionieren laut DZBW zum deutschlandweit größten IT-Haus mit kommunaler Ausrichtung. An diesem Thema richtete sich auch das achte DZBW-Kundenforum im November 2017 aus. Dabei nannte der Vorstandsvorsitzender der DZBW, Andreas Pelzner, bereits den Namen des neuen Unternehmens: ITEOS werde künftig mit einem umfassenden Leistungsportfolio die öffentliche Hand in Baden-Württemberg und darüber hinaus bedienen. Die aktuellen und zukunftsorientierten Anforderungen, Lösungsstrategien und Umsetzungen in den Software-Produkten beleuchteten Kunden, Partner und Mitarbeiter der DZBW in Fachreferaten. So gingen etwa Reiner Balduf von der KIVBF und Markus Müller von der DZBW auf die Meldeportal-App der Datenzentrale Baden-Württemberg ein. Andreas Pelzner und Susanne Diehm von SAP nahmen die Teilnehmer mit auf eine Zeitreise von 1997, als die Partnerschaft zwischen DZBW und SAP begann, bis hin zu einem Szenario neuer Geschäftsmodelle einer Kommune im Jahr 2030. Weit fortgeschritten auf dem Weg zu SAP HANA ist die Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) mit KM-SteuernAbgaben, der Veranlagungssoftware der DZBW. Mit HANA DB sei die KDO bereits im Produktivbetrieb. Seit 2015 gehe der IT-Dienstleister den nächsten Generationsschritt auf HANA gemeinsam mit SAP und der DZBW. Annette Schimm und Tim Kardelke haben das Projekt vorgestellt, dessen Produktivsetzung bis spätestens 2024 geplant ist. Während Vitako-Geschäftsführer Ralf Resch einen Vortrag zum Portalverbund beisteuerte, referierte Andreas Wolf von der DZBW am zweiten Veranstaltungstag über das Modernisierungsprojekt KM-Ausländer. Die seit 20 Jahren bewährte Client-Server-Anwendung LaDiVa werde derzeit zu einem zukunftsfähigen Ausländer- und Einbürgerungsverfahren nach modernsten Web-Standards und mit hohem Automatisierungsgrad weiterentwickelt. Es bilde in seinen Kernfunktionen die Prozesse der Kunden flexibel ab und ermögliche den rechtskonformen Nachrichtenaustausch mit Drittsystemen. Zusatzfunktionen, etwa die Anbindung von Terminverwaltungs- und Dokumenten-Management-Systemen oder Elastic Search, eine Volltextsuche, runden die Lösung ab. Auf die Säulen des Erfolgs aus einer ganz anderen Perspektive konnten die Teilnehmer außerdem im Vortrag des Leistungssportlers Frank Busemann blicken. Er sprach in der Keynote über sein Erfolgsrezept vom Zehnkampf in den Mehrkampf des Business-Alltags. (ve)

www.datenzentrale.de

Stichwörter: Kongresse, Messen, Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF), Kommunale Informationsverarbeitung Reutlingen-Ulm (KIRU), KDRS/RZRS, Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW), ITEOS



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