Erlangen:
Sondernutzung in GIS integriert


[8.2.2007] Die Stadt Erlangen bearbeitet Sondernutzungsanträge ämterübergreifend in einem GIS-basierten Workflow. Die entsprechende Software-Lösung wurde nach detaillierten Vorgaben der fränkischen Kommune entwickelt.

Die Stadt Erlangen hat sich im Jahr 2006 für die Einführung einer GIS-basierten Software-Lösung zur Verwaltung von Sondernutzungen entschieden. Die Fachanwendung wurde von dem Unternehmen GIS Consult in Zusammenarbeit mit der Firma Smallcases nach detaillierten Vorgaben der Stadt entwickelt. Nach Angaben von GIS Consult werden gegenüber der bisherigen Lösung bei der Annahme eines Sondernutzungsantrages nicht nur Sachdaten, sondern auch räumliche Daten erfasst und entsprechende räumliche Objekte im GIS angelegt. Die Fachanwendung Sondernutzung ist in das stadtweite GIS integriert. Durch die Einführung der Software-Lösung sind nun einerseits alle Daten der Sondernutzungsanträge für alle beteiligten Stellen transparent und aktuell einsehbar und werden andererseits Doppelarbeiten in den verschiedenen Ämtern vermieden. Bei der Stadt Erlangen werden im Durchschnitt etwa 1.500 Sondernutzungsanträge pro Jahr bearbeitet. (rt)

www.erlangen.de
www.gis-consult.de

Stichwörter: Erlangen, GIS Consult, GIS, Geografisches Informationssystem, Geodatenmanagement, Sondernutzung



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