[11.6.2009] Open Reichstag - so heißt die Online-Plattform, die das ZDF und die Google-Tochter YouTube gestartet haben. Anlässlich der Bundestagswahl 2009 soll dabei die Wahlberichterstattung des öffentlich-rechtlichen Senders mit den Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten der Video-Plattform verbunden werden.
Anlässlich der Bundestagswahl 2009 haben das ZDF und die Google-Tochter YouTube das Web-Angebot Open Reichstag gestartet. Wie Google mitteilt, verknüpft das Projekt die TV-Wahlberichterstattung des ZDF mit den interaktiven Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten der Video-Plattform. Interessierten soll somit die Möglichkeit geboten werden, sich umfassend zu informieren und aktiv an der politischen Debatte zu beteiligen. Dabei ist zunächst geplant, dass sich die Politiker sonntags per Videobotschaft mit je einer Frage an die Bürger wenden. Diese Fragen werden auch im ZDF-Programm gestellt. Zuschauer und Internet-Nutzer können darauf reagieren, indem sie auf YouTube ihre Antworten hochladen. Ausgewählte Bürgermeinungen sollen in der jeweiligen Folgewoche in verschiedene Sendeformate des ZDF eingehen. Ab dem 19. Juli ist vorgesehen, dass prominente Paten der Aktion kontroverse politische Thesen zur Diskussion stellen. Wieder sind die Wähler aufgerufen, ihre Meinung dazu per Video-Antwort beizusteuern. Die Nutzer können zudem per Online-Voting über die Thesen abstimmen. Auch in den ZDF-Sondersendungen im Vorfeld der Wahl sollen Bürger-Videos aufgegriffen und mit den Studiogästen diskutiert werden. Ab dem 16. September sollen dann auf Open Reichstag die Höhepunkte aus den vorangegangenen Debatten zwischen Politikern und Wählern zur Verfügung stehen. Zudem werden die Ergebnisse des ZDF-Politbarometers eingebunden. (rt)
Info:
www.youtube.de/openreichstag