E-Government, Internet und Informationstechnik
Kommune21

 

Frankfurt am Main

Stolpersteine online

[9.1.2008] Die Stadt Frankfurt am Main dokumentiert das Projekt Stolpersteine, das an Opfer des Nationalsozialismus erinnern soll, jetzt auch im Internet.

Die fünfzig neuen Stolpersteine, die der Kölner Künstler Gunter Demnig im November 2007 in der Stadt Frankfurt am Main verlegt hat, werden jetzt auch im Internet dokumentiert. Die Website der Stadt erinnert damit an die Schicksale der 243 Opfer des Nationalsozialismus, für die es bisher Stolpersteine in Frankfurt gibt. Zu sehen sind die einzelnen Steine und die Wohnhäuser, vor denen sie liegen, sowie Bilder der Opfer. Die Standorte der Steine sind auf Stadtteilkarten verzeichnet. Die Stolpersteine erinnern zumeist an jüdische Bürger, die aus Frankfurt in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und dort ermordet wurden; einige Steine sind auch Menschen gewidmet, die Widerstand geleistet haben. (bs)

Info:
www.frankfurt.de/stolpersteine

Druckversion (neues Fenster):
[ Text ] [ PDF ]

Weitere Meldungen aus folgenden Bereichen:


Frankfurt
Bürgerhaushalt: Frankfurter kreativ [6.12.2011]
Eine aktive Beteiligung bei der Premiere ihres Bürgerhaushalts verzeichnet die Stadt Frankfurt am Main zur Halbzeit. Bislang sind über 700 Vorschläge eingegangen, mehr als 1.100 Nutzer haben sich registriert.
Frankfurt: Premiere für Bürgerhaushalt [15.11.2011]
Kreative Vorschläge zu Verbesserungs- und Sparmaßnahmen erwartet die Stadt Frankfurt am Main von ihrem ersten Bürgerhaushalt. Mit einer groß angelegten Informationskampagne ruft die Finanzmetropole zur Mitwirkung auf.
Frankfurt am Main: Newsroom für Social Media [10.8.2011]
Über einen eigenen Newsroom für Social Media verfügt ab sofort die Stadt Frankfurt am Main. Damit soll die Übersicht über die unterschiedlichen städtischen Angebote im Web 2.0 erleichtert werden.
INFOsys Kommunal: Neues Registraturverfahren [13.7.2011]
Ein elektronisches Registraturverfahren hat ab sofort das Unternehmen INFOsys Kommunal im Portfolio. An der Entwicklung der Lösung war die Stadt Frankfurt am Main beteiligt.
REPORT: 115-Pilot wird zur Regel [27.6.2011]
Die einheitliche Behördenrufnummer 115 hat ihren Pilotstatus verlassen. Im Regelbetrieb gilt es nun, weitere Mitglieder zu gewinnen. Der zweijährige Probebetrieb hat unter anderem gezeigt, wie wertvoll Kooperationsmodelle und der Erfahrungsaustausch im D115-Verbund sein können.