E-Government, Internet und Informationstechnik
Kommune21

 

REPORT

Wissen und Web 2.0

[7.6.2010] Wissensmanagement und Web 2.0 standen in diesem Jahr im Fokus des Kongresses Neue Verwaltung. Niedersachsens CIO, Christoph Lahmann, konstatierte eine transformierende Wirkung von Web 2.0 auf die öffentliche Verwaltung. Auf einer Podiumsdiskussion wurde klar: Die nationale E-Government-Strategie wird erst Ende 2010 vorliegen.

Verwaltung ist Wissen – unter diesem Motto fand am 18. und 19. Mai 2010 der Kongress Neue Verwaltung in Leipzig statt. Das Motto zog: Der Veranstalter vermeldete in diesem Jahr einen Besucherrekord: Über 1.100 Teilnehmer hatten sich zum 11. E-Government-Kongress der dbb akademie angemeldet.
Zur Eröffnung des Kongresses wies Willi Russ, Vorsitzender der dbb akademie, auf den Zusammenhang von Wissenserwerb und Fortbildung hin: „Die öffentliche Verwaltung verfügt über Unmengen von Informationen. Diese zielgerichtet und mit Unterstützung modernster Technik nutzbar zu machen und Wissen daraus zu generieren, stellt eine große Herausforderung dar.“ Darüber hinaus werde die Informationstechnik die Anforderungen an das Personal weiter verändern. „Persönliche Qualifikationen wie Team-Geist, Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und ein hohes Maß an Eigenverantwortung sind in modernen Arbeitswelten mehr denn je gefragt“, erklärte Russ und appellierte an die besondere Verantwortung der Führungskräfte für die Entwicklung und Fortbildung des Personals.

Transformierende Wirkung von Web 2.0

Christoph Lahmann, IT-Beauftragter des Landes Niedersachsen, betonte in seinem Eingangsvortrag „E-Government und Web 2.0“ die Notwendigkeit, eine geänderte Verwaltungskultur zu schaffen, um das vorhandene Wissenspotenzial effizient zu nutzen. Der niedersächsische Chief Information Officer (CIO) stellte fest, dass sich die Entwicklung von E-Government bisher an den vorhandenen Verwaltungsstrukturen orientiere. Es gebe zwar gute, anspruchsvolle Projekte, diese seien jedoch nicht revolutionär. In Zeiten des Web 2.0, also des Mitmach-Internet, könne der bisherige Ansatz nicht mehr aufrechterhalten werden. Lahmann konstatierte eine transformierende Wirkung von Web 2.0 auf die öffentliche Verwaltung. Dies sei bisher kaum erkannt und untersucht.
Soziale Netzwerke, Wikis, Podcasts oder Blogs führen laut Lahmann einen Wandel der öffentlichen Kultur herbei: „Am Horizont erscheint der Citizen 2.0, der als Digital Native in die Internet-Welt hineingeboren ist.“ Social Media habe großes Potenzial für die Bürgerbeteiligung insbesondere auf kommunaler Ebene. Denkbar sei der Aufbau einer IT-Architektur für Bürgerbeteiligung mit Tools für die Zusammenarbeit verschiedener Gruppen. Schon heute gebe es in den Kommunen gute Beispiele für Online-Partizipation. In den E-Government-Strategien sei Web 2.0 jedoch noch nicht angekommen. Auch in seinem eigenen Bereich gebe es nur punktuell Projekte mit Web-2.0-Funktionalitäten, wie den niedersächsischen Bildungsserver oder das E-Learning-Portal der Polizei. Als kommunales Beispiel nannte Lahmann die Web-2.0-Offensive der Stadt Osnabrück, die über die Portale Facebook, YouTube, Twitter, flickr und MySpace multimedial kommuniziert.

Am Bedürfnis der Nutzer vorbei

Lahmann beklagte allerdings auch, dass die vorhandenen E-Government-Angebote zu wenig genutzt würden. Verwaltungsportale gingen häufig an den Bedürfnissen der Nutzer vorbei. Lahmann: „Eine Lebenslage lässt sich eben nicht nur verwaltungszentriert abbilden.“ Nötig seien „vermaschte Szenarien“, also die Integration von Daten und Informationen aus anderen Portalen: „Denkbar ist hier eine Ausgestaltungsform, bei der die Verwaltung Teilhaber an Informationen und Prozessen wird, die aus völlig anderen, populären Portalen oder Plattformen heraus initiiert werden.“ Es sei nun die Aufgabe der öffentlichen Hand Web-2.0-Lösungen schnell in die E-Government-Strategien zu integrieren und ein entsprechendes rechtliches und organisatorischen Rahmenwerk zu schaffen. Lahmann ist überzeugt: „Die Nutzung von Social Media führt zu einem umfassenden Wandel im Umgang der Menschen miteinander, Verwaltungen müssen dem Rechnung tragen.“

Web 2.0 contra Hierarchie

In der folgenden Podiumsdiskussion machte Lahmann darauf aufmerksam, dass die Instrumente des Web 2.0 dem Hierarchiedenken der öffentlichen Verwaltung entgegengesetzt seien. „Man kann doch nicht einen Wiki-Eintrag vom Vorgesetzten schlusszeichnen lassen“, sagte der Niedersachsen-CIO. Auch bei Projekten in Team-Arbeit entstehe das Hierarchieproblem. Mehr Verantwortung müsse nach unten delegiert werden und die Teilnahme an Projekt-Teams als positives Merkmal gelten. Problematisch sei das Laufbahnkonzept der öffentlichen Verwaltung und die Tatsache, dass Fach- und Führungslaufbahn nicht gleichrangig seien. Ein IT-Architekt beispielsweise passe als hochspezialisierter Mitarbeiter in kein Laufbahnkonzept.

Mobilisierung des Wissens

Helmut Krcmar, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität München, übernahm es, das Motto des dbb-Kongresses näher zu beleuchten. Er referierte über neue Wege des Wissensmanagements als Voraussetzung für die Bewältigung des Wandels. „Beim Wissensmanagement ist alles gesagt, aber nichts erreicht“, stellte Krcmar fest. Deshalb müsse immer wieder deutlich gemacht werden, weshalb sich die öffentliche Hand um Wissensmanagement bemühen sollte. Drei Faktoren bestimmten die Entwicklung: der demografische Wandel, Änderungen im Prozess-Management – Kundenorientierung erfordere ein Fall-Management in allen Lebenslagen – sowie der Aufbau von effizienten und interoperablen IT-Infrastrukturen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen plädierte Krcmar für eine Wissensmobilisierung. Das Wissen stecke in den Köpfen, die Informationen in den Akten, so Krcmar. Als Instrumente des Wissensmanagements stünden Fachdatenbanken, Portale, Wikis, Wissensgemeinschaften oder Social Tagging als besondere Form der Verschlagwortung von Internet-Inhalten zur Verfügung. Viele Einzelne könnten so ihr Wissen teilen. Wichtig sei nun, dass dieses Wissen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sei. Gelinge dies, stünde der öffentlichen Verwaltung entscheidungsrelevantes Wissen fallbezogen zur Verfügung. Krcmar: „Diese Mobilisierung des Wissens ist Voraussetzung für die Verwaltungsmodernisierung.“

E-Government 2015

Die IT-gestützte Verwaltungsmodernisierung war Thema der zentralen Podiumsdiskussion am zweiten Kongresstag. Über „E-Government 2015 – Wie geht es weiter mit der nationalen E-Government-Strategie?“ diskutierten Martin Schallbruch, IT-Direktor im Bundesministerium des Innern, Horst Westerfeld, Staatssekretär und Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie, Martin Hube, Geschäftsfeldleiter Vorhaben- und Programm-Management beim CIO im niedersächsischen Innenministerium, sowie Peter Spohn, Vorsitzender des Lenkungsausschusses Public Sector beim Branchenverband BITKOM.

Nationale E-Government-Strategie erst Ende 2010

Während der Diskussion wurde deutlich, dass die für Sommer geplante nationale E-Government-Strategie erst Ende des Jahres vorliegen wird. IT-Direktor Martin Schallbruch sagte: „Wir haben ein Konzept erstellt und sind derzeit in der Beratung, um das Papier noch in diesem Jahr im IT-Planungsrat verabschieden zu können.“ Eine Arbeitsgruppe des neuen IT-Planungsrates soll in den nächsten sechs Monaten eine beschlussfähige Version der Strategie erstellen.
Horst Westerfeld, CIO des Landes Hessen, machte darauf aufmerksam, dass die Strategie eigentlich ausgearbeitet und auch schon mehrfach diskutiert sei. Die Leitlinien und Grundsätze lauteten: Orientierung am Anwendernutzen, mehr Bürgerservices, mehr Partizipation über Internet-Portale sowie die weitere Entwicklung des Projektes D115 zur Einführung des einheitlichen Behördenrufs. Für Martin Hube ist es allein schon ein Erfolg, wenn die Strategie vorliegt. Es gehe letztlich darum, die einzelnen E-Government-Vorhaben der Länder zu harmonisieren. Peter Spohn sagte, er erwarte von der nationalen E-Government-Strategie vor allem eine noch stärkere Nutzerorientierung. Er stelle sich vor, dass im Jahr 2020 ein Portal Deutschland-Online existiert, das Verwaltungsservices aller staatlicher Ebenen und Institutionen bündelt und Antworten auf alle möglichen Fragen der Bürger an einer Stelle geben kann.

Kein Portal Deutschland-Online?

Diese Vision teilten Martin Schallbruch und Horst Westerfeld nicht. Ein Portal für alle Anliegen wird es nicht geben, so der Hessen-CIO. Die Vielfalt der Dienstleistungen sei einfach zu groß. Auch der IT-Direktor des Bundes zweifelte: „Ich glaube nicht, dass wir im Jahr 2020 ein Portal haben werden, das alle Lebenslagen abbildet.“ Es sei aber das Ziel der nationalen E-Government-Strategie, einen einheitlichen Ansprechpartner in der Verwaltung für alle Anliegen zu schaffen und diesen auch multikanalfähig zu machen.
Eine Anregung von Peter Spohn sollten die Vertreter von Bund und Ländern jedoch aufgreifen. Beim IT-Planungsrat müssten die Kommunen besser beteiligt werden. „Wenigstens in der Optik sollten Städte, Gemeinden und Landkreise stärkere Berücksichtigung finden“, forderte Spohn. (al)

Info:
www.neueverwaltung.de

Druckversion (neues Fenster):
[ Text ] [ PDF ]

Weitere Meldungen aus folgenden Bereichen:


Kongress Neue Verwaltung
Veranstaltung: Verwaltung neu denken [9.5.2011]
Zwischen Sparzwang, Effizienz und Open Government muss sich der Public Sector neu erfinden. Impulse will die Kongressmesse Neue Verwaltung liefern. So lautet denn auch das diesjährige Motto: Verwaltung neu denken. Ein wichtiges Thema ist die Umsetzung der Nationalen E-Government-Strategie.
Kongress Neue Verwaltung: Wissen nutzen [18.5.2010]
Wie Wissen effizient genutzt werden kann und welche Rolle die IT dabei spielt, wird im Rahmen der diesjährigen Kongressmesse Neue Verwaltung diskutiert. Weitere Themen sind Dokumenten-Management, Portale und die nationale E-Government-Strategie.

dbb Kongress
Neue Verwaltung: Lösungen von Amt24 [6.5.2008]
Über ihre Lösungen und erfolgreiche Projekte informieren die Unternehmen des Netzwerks Amt24 auf der Kongressmesse Neue Verwaltung am 6. und 7. Mai 2008 in Leipzig.

Web 2.0
init: E-Partizipation als SaaS [10.11.2011]
Die Web-2.0- und Community-Funktionen der SocialWebSuite von Anbieter init stehen künftig auch als Software as a Service zur Verfügung. Verwaltungen soll damit die Realisierung von E-Partizipationsangeboten erleichtert werden.
Wernigerode: Mobil mit Stadt-App [3.11.2011]
Sowohl die Stadt-App als auch die mobile Website der Stadt Wernigerode sind freigeschalten worden. Entwickelt wurden die mobilen Angebote von der Stadtverwaltung sowie dem IT-Dienstleister brain-SCC.
Social Media: Analyse erweitert [6.10.2011]
Unter anderem aufgrund der Rückmeldungen aus den Kommunen hat die Firma publicplan ihre Analyse zu den Social-Media-Aktivitäten deutscher Städte erweitert.
Open Government: Treffen in Berlin [19.9.2011]
Beim Open Government Camp kommende Woche in Berlin werden Ideen für einen offenen Staat diskutiert. Themenvorschläge können noch eingereicht werden.
Halberstadt: Stadt-App gestartet [9.9.2011]
Halberstadt in Sachsen-Anhalt hat eine Stadt-App freigeschaltet. Die für unterschiedliche Smartphone-Systeme optimierte Applikation bietet Services für Bürger, Unternehmen und Touristen.

Social Media
CeBIT 2012: Kommunaltag fokussiert Social Media [25.1.2012]
Im Fokus des Kommunaltags 2012 des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) auf der CeBIT stehen soziale Netzwerke. Einer der Hauptredner ist der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar.
Berlin: Eine Million Facebook-Freunde [29.11.2011]
Berlin hat mehr als eine Million Freunde beim sozialen Netzwerk Facebook. Ab sofort kann unter 200 Videos mit Liebeserklärungen an die deutsche Hauptstadt der größte Berlin-Fan bestimmt werden.
Region Hannover: Abschied von Facebook [25.11.2011]
Aufgrund der Kritik zahlreicher Landesdatenschutzbeauftragter an Facebook hat sich die Region Hannover bei dem sozialen Netzwerk abgemeldet. Sie will nach neuen Möglichkeiten suchen, um jüngere Zielgruppen anzusprechen.
Veranstaltung: Forum für Nachhaltigkeit [24.11.2011]
Unter dem Motto „Nachhaltiges E-Government: Herausforderung und Notwendigkeit“ findet Anfang Dezember das 6. Rostocker E-Government-Forum statt.
Studie: Stimmungsindikator Social Media [3.11.2011]
Welche Erwartungen Bürger hinsichtlich sozialer Netzwerke an die öffentliche Verwaltung stellen, hat das Marktforschungsunternehmen Forsa untersucht. Ergebnis: Ein Großteil wünscht sich mehr Kontakt via Social Media, zudem können diese als Stimmungsindikator dienen.

Wissensmanagement
Veranstaltung: Forum für Nachhaltigkeit [24.11.2011]
Unter dem Motto „Nachhaltiges E-Government: Herausforderung und Notwendigkeit“ findet Anfang Dezember das 6. Rostocker E-Government-Forum statt.
Berlin: Datenbank mit Dienstleistungen [11.7.2011]
Eine Datenbank mit Leistungsbeschreibungen der Verwaltungsservices hat Berlin online gestellt. Bürger erfahren darin unter anderem, welche Behörde für welchen Verwaltungsvorgang zuständig ist.
Veranstaltung: Webinar zu Six_CityInfo [27.5.2011]
Über den Praxiseinsatz der Lösung Six_CityInfo in Regensburg berichtet ein Vertreter der Stadt im Rahmen eines Webinars der Firma Six Offene Systeme.
Kongress Neue Verwaltung: Haufe managt Wissen [20.4.2011]
Software-Lösungen für das Wissens- sowie Mitarbeiter-Management zeigt das Unternehmen Haufe-Lexware auf der Kongressmesse Neue Verwaltung in Leipzig.
Veranstaltung: davincio im Fokus [2.3.2011]
Der IT-Dienstleister regio iT aachen lädt am 16. März 2011 zu einer Informationsveranstaltung rund um sein Portal davincio fürs Wissensmanagement ein.

Christoph Lahmann
REPORT: Kommunikation 2.0 [13.9.2010]
Mit Web 2.0 tritt die Verwaltung in einen neuen Dialog mit den Bürgern. Welche Tools sich für den Einsatz im Public Sector eignen, muss individuell festgelegt werden. Eines ist jedoch sicher: Die Verwaltung sollte jetzt in diese Überlegungen einsteigen, bevor sie von der Generation 2.0 dazu gezwungen wird.
CeBIT 2009: Kommunaltag Niedersachsen [23.2.2009]
Am 4. März 2009 findet auf der CeBIT der Kommunaltag Niedersachsen statt. In Vorträgen geht es unter anderem um Arbeitshilfen für den demografischen Wandel und eine Studie zur Dokumentenlogistik.

Helmut Krcmar
Studie: Potenziale nicht ausgeschöpft [30.9.2011]
Im Rahmen der Studie E-Government Monitor 2011 wurden elektronische Bürgerdienste im internationalen Vergleich untersucht. Das Ergebnis: Deutschland liegt bei der Nutzung von E-Government-Angeboten im Vergleich zu Großbritannien, Österreich und Schweden zurück.
ISPRAT: Leitlinien zu IT-Governance [21.3.2011]
Im Rahmen der Studie „Evolution des Public Information Management“ hat der Forschungsverbund ISPRAT auch Leitlinien zur Gestaltung von CIO-Stabsstellen in der öffentlichen Verwaltung veröffentlicht.

Horst Westerfeld
115: Hessische Kooperationen [30.11.2011]
Für interkommunale Zusammenarbeit hat Hessen-CIO Horst Westerfeld auf einer Veranstaltung zum einheitlichen Behördenruf 115 geworben und besonders innovative hessische Kooperationsmodelle vorgestellt.
Hessen: Verwaltungscloud geplant [17.5.2011]
Eine Verwaltungscloud will die Hessische Landesregierung aufbauen. Diese soll auch von anderen Ländern und Kommunen genutzt werden können.
DiKOM Süd: Leitthema Cloud Computing [4.4.2011]
Das Forum Kommune21 setzt sich auf der DiKOM Süd mit der Frage auseinander, ob Cloud Computing in attraktives IT-Dienstleistungsmodell für die öffentliche Verwaltung ist oder ein Sicherheitsrisiko darstellt.
DiKOM Süd: Neu in Frankfurt [14.3.2011]
Anfang Mai findet in Frankfurt erstmals die kommunale IT-Fachmesse DiKOM Süd statt. Das Forum Kommune21 wird sich dort mit Cloud Computing auseinandersetzen.
REPORT: CeBIT in guter Stimmung [7.3.2011]
Mit dem Verlauf der diesjährigen CeBIT zeigten sich sowohl Veranstalter als auch Aussteller zufrieden. Als Zugpferd der Messe erwies sich das Leitthema Cloud Computing. Im Public Sector Parc interessierten sich die Besucher vor allem für Anwendungen rund um den neuen Personalausweis.

Web 2.0
init: E-Partizipation als SaaS [10.11.2011]
Die Web-2.0- und Community-Funktionen der SocialWebSuite von Anbieter init stehen künftig auch als Software as a Service zur Verfügung. Verwaltungen soll damit die Realisierung von E-Partizipationsangeboten erleichtert werden.
Wernigerode: Mobil mit Stadt-App [3.11.2011]
Sowohl die Stadt-App als auch die mobile Website der Stadt Wernigerode sind freigeschalten worden. Entwickelt wurden die mobilen Angebote von der Stadtverwaltung sowie dem IT-Dienstleister brain-SCC.
Social Media: Analyse erweitert [6.10.2011]
Unter anderem aufgrund der Rückmeldungen aus den Kommunen hat die Firma publicplan ihre Analyse zu den Social-Media-Aktivitäten deutscher Städte erweitert.
Open Government: Treffen in Berlin [19.9.2011]
Beim Open Government Camp kommende Woche in Berlin werden Ideen für einen offenen Staat diskutiert. Themenvorschläge können noch eingereicht werden.
Halberstadt: Stadt-App gestartet [9.9.2011]
Halberstadt in Sachsen-Anhalt hat eine Stadt-App freigeschaltet. Die für unterschiedliche Smartphone-Systeme optimierte Applikation bietet Services für Bürger, Unternehmen und Touristen.