[3.8.2010] Im Laufe der kommenden zweieinhalb Jahre werden die englischen Verwaltungseinheiten Cambridgeshire und Northamptonshire ihre Back-Office-Funktionalitäten umgestalten. Sie setzen künftig auf ein Shared-Services-Modell.
Nachdem sich die englischen Grafschaften Cambridgeshire und Northamptonshire seit 2008 ein ERP-System teilen, wollen sie künftig auch Back-Office-Dienste inklusive IT und Personalverwaltung gemeinsam nutzen. Wie der britische Branchendienst Kable berichtet, wird ein gemeinsames Gremium eingerichtet, das den Aufbau der Shared Services überwachen soll. John Reynolds, Kabinettsmitglied in Cambridgeshire, sagte: „Jährliche Einsparungen von 1,3 Millionen Pfund (fast 1,6 Millionen Euro) sind garantiert, weitere 1,1 Millionen wahrscheinlich.“ 9 Prozent der Einsparungen ergäben sich auf Führungsebene, 39 Prozent durch die gemeinsame Nutzung von Diensten, 29 Prozent durch die Verbesserung der Abläufe und 27 Prozent durch geringere IT-Kosten. Mit der Umgestaltung der Back-Office-Funktionalitäten soll sofort begonnen werden, nach rund zweieinhalb Jahren soll das Projekt beendet sein. Laut Reynolds sieht die Vision für die Zukunft eine Ausweitung auf vier oder fünf Grafschaften vor. Einige Institutionen hätten bereits Interesse angemeldet. (rt)
Info:
www.cambridgeshire.gov.uk
www.northamptonshire.gov.uk
www.kable.co.uk