E-Government, Internet und Informationstechnik
Kommune21

 

E-Government-Studie

Deutschland nur Durchschnitt

[20.11.2009] Die europäische E-Government-Vergleichsstudie 2009 zeigt: Deutschland verliert an Boden bei Online-Services der Behörden. Seit 2007 ist kein Fortschritt festzustellen.

In den Staaten der EU sind durchschnittlich 71 Prozent der Behördendienstleistungen vollständig online umgesetzt. Das zeigt die achte Benchmark-Studie zum E-Government, die im Auftrag der EU-Kommission vom Beratungsunternehmen Capgemini, dem Rand Europe Institut, dem Analystenhaus IDC und dem Dänischen Technologie Institut durchgeführt wurde. Hinsichtlich des Anteils der vollständig online umgesetzten Services zählen Österreich, Malta, Portugal, Großbritannien, Schweden und die Slowakei zu den führenden Ländern. Deutschland liegt in dieser Wertung in der Rangliste mit 74 Prozent im Mittelfeld und ist von Platz 8 auf 15 abgerutscht. Ursache ist laut Capgemini, dass sich Deutschland gegenüber der letzten Messung im Jahr 2007 nicht verbessert hat und somit andere Länder vorbeiziehen konnten. Seit dem Jahr 2001 wird mit der Studienreihe der Fortschritt des E-Government in der EU gemessen. Dafür werden gemäß Definition durch die EU-Kommission 20 grundlegende Service-Angebote der öffentlichen Hand anhand von rund 14.000 Websites von Behörden in 31 europäischen Staaten untersucht. Die Studie konstatiert auch eine deutliche Lücke zwischen der Verfügbarkeit von Dienstleistungen und der tatsächlichen Nutzung, vor allem durch die Bürger. (al)

Info:
www.de.capgemini.com
Download der Studie (in englischer Sprache, PDF; 7,7 MB) (Deep Link)

Druckversion (neues Fenster):
[ Text ] [ PDF ]

Weitere Meldungen aus folgenden Bereichen:


E-Government-Studie
REPORT: Europäische Strategien [8.8.2011]
Landesgrenzen sollen in der EU auch beim E-Government kein Hindernis darstellen. Wichtig hierfür sind ein interoperabler Datenaustausch sowie ein elektronisches Identitätsmanagement. Weitere Aspekte nationaler Strategien sind Open Data, Kostensenkungen und rechtliche Rahmenbedingungen.
E-Government-Studie: Düsseldorf ist Top [9.6.2011]
Die Städte Düsseldorf, Stuttgart und Freiburg bieten Bürgern und Unternehmen die besten Online-Dienstleistungen. Allerdings haben die meisten Kommunen erheblichen Nachholbedarf bei E-Government-Angeboten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young.
REPORT: E-Government im Vergleich [28.2.2011]
Hieß es in der Vergangenheit eher, Deutschland trete im europäischen E-Government-Vergleich auf der Stelle und tummle sich lediglich im Mittelfeld, hat die Bundesrepublik nun deutlich an Boden gewonnen: Beim aktuellen E-Government-Benchmark der EU-Kommission hat sie den besten Platz seit 2001 belegt.
E-Government-Studie: Ergebnisse vorgestellt [22.2.2011]
Die neunte Benchmark-Studie der EU-Kommission zum Stand von E-Government in Europa ist jetzt offiziell vorgestellt worden. Das Ergebnis: Die Online-Verfügbarkeit von Verwaltungsservices in Europa hat sich deutlich verbessert, Deutschland hat einen großen Sprung nach vorne gemacht.
E-Government-Studie: Folgeauftrag für Capgemini [2.7.2009]
Die EU-Kommission hat das Beratungsunternehmen Capgemini beauftragt, auch weiterhin eine jährliche E-Government-Vergleichsstudie in den Mitgliedsländern durchzuführen.

Studien
BMI: Begleitstudien zum nPA [18.10.2010]
Im Rahmen der zweiten Stufe der Begleitforschung zum neuen Personalausweis (nPA) hatte das Bundesinnenministerium vier Studien beauftragt, die jetzt veröffentlicht wurden.
REPORT: Wenig Betrieb im virtuellen Rathaus [19.10.2009]
Die Bürger finden es wichtig, dass Ämter und Behörden im Internet präsent sind. Dennoch nutzen lediglich 23 Prozent die E-Government-Angebote der öffentlichen Hand. Nur per Fax wird noch seltener mit der öffentlichen Verwaltung kommuniziert. Ergebnisse zweier aktueller Umfragen zu elektronischen Bürgerdiensten.
ITDZ Berlin / FHVR Berlin: Studiengang Verwaltungsinformatik [27.8.2007]
In Kooperation mit dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) bietet die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin (FHVR Berlin) den neuen Studiengang Verwaltungsinformatik an. Damit soll eine praxisnahe Ausbildung zum IT-Spezialisten für den Bereich E-Government möglich werden.
Schweiz: Barometer steht auf Online [2.3.2005]
Eine Studie des Kompetenzzentrums E-Government der Berner Fachhochschule zeigt, dass sich das Angebot von E-Government-Anwendungen der Behörden noch nicht entsprechend den Erwartungen der Bevölkerung entwickelt hat.
Studie: Mehr PC im Wohnzimmer [22.12.2004]
Immer mehr Haushalte besitzen einen PC, bei Handys ist jedoch eine Sättigung erreicht. Am besten ausgestattet mit Computern und Handys sind Familien mit zwei Kindern. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit.

Capgemini
REPORT: E-Government im Vergleich [28.2.2011]
Hieß es in der Vergangenheit eher, Deutschland trete im europäischen E-Government-Vergleich auf der Stelle und tummle sich lediglich im Mittelfeld, hat die Bundesrepublik nun deutlich an Boden gewonnen: Beim aktuellen E-Government-Benchmark der EU-Kommission hat sie den besten Platz seit 2001 belegt.
E-Government-Studie: Ergebnisse vorgestellt [22.2.2011]
Die neunte Benchmark-Studie der EU-Kommission zum Stand von E-Government in Europa ist jetzt offiziell vorgestellt worden. Das Ergebnis: Die Online-Verfügbarkeit von Verwaltungsservices in Europa hat sich deutlich verbessert, Deutschland hat einen großen Sprung nach vorne gemacht.
E-Government-Studie: Folgeauftrag für Capgemini [2.7.2009]
Die EU-Kommission hat das Beratungsunternehmen Capgemini beauftragt, auch weiterhin eine jährliche E-Government-Vergleichsstudie in den Mitgliedsländern durchzuführen.
Dorset: ERP von Capgemini [18.8.2008]
Mithilfe eines ERP-Systems will die britische Grafschaft Dorset ihre Verwaltung optimieren und Kosten sparen. Das Unternehmen Capgemini soll mit der Einrichtung des Systems betraut werden.
E-Government-Studie: Österreich erneut Europameister [26.9.2007]
Der siebte E-Government-Statusbericht der EU-Kommission zeigt: Die Internet-Angebote der Behörden in Europa haben sich weiter verbessert. Deutschland kann zum oberen Mittelfeld aufschließen, Österreich bleibt Spitzenreiter.

EU-Kommission
EU-Kommission: Strategie für Open Data [14.12.2011]
Eine Strategie für offene Daten hat EU-Kommissarin Neelie Kroes präsentiert. Demnach will die Kommission ihre Informationen kostenlos über ein neues Datenportal zugänglich machen.
EU-Kommission: Universaldienst unverändert [28.11.2011]
Beim Breitband-Universaldienst plant die EU-Kommission keine grundsätzlichen Änderungen. Zu diesem Schluss gelangte die Kommission nach einer öffentlichen Konsultation und der Überprüfung des Umfangs des Dienstes.
EU-Kommission: Investitionen in Breitband [24.10.2011]
Die EU-Kommission will den Ausbau von Breitband-Netzen in Europa mit mehr als neun Milliarden Euro fördern.
REPORT: Europäische Strategien [8.8.2011]
Landesgrenzen sollen in der EU auch beim E-Government kein Hindernis darstellen. Wichtig hierfür sind ein interoperabler Datenaustausch sowie ein elektronisches Identitätsmanagement. Weitere Aspekte nationaler Strategien sind Open Data, Kostensenkungen und rechtliche Rahmenbedingungen.
REPORT: E-Government im Vergleich [28.2.2011]
Hieß es in der Vergangenheit eher, Deutschland trete im europäischen E-Government-Vergleich auf der Stelle und tummle sich lediglich im Mittelfeld, hat die Bundesrepublik nun deutlich an Boden gewonnen: Beim aktuellen E-Government-Benchmark der EU-Kommission hat sie den besten Platz seit 2001 belegt.