Wien
Rückkehr zu Microsoft
[8.12.2009] Die Stadt Wien hat die Anschaffung von Lizenzen für Microsoft-Office-Pakete beschlossen. Der Einsatz von Open-Source-Anwendungen soll jedoch weiterhin forciert werden.
Die österreichische Hauptstadt Wien wird für insgesamt 1,5 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre Lizenzen für Office-Pakete von Microsoft erwerben. Dies hat der zuständige Gemeinderatsausschuss laut einer Presseinformation der Wiener SPÖ einstimmig beschlossen. Damit könnten die Kontinuität und die hohe Qualität der Dienstleistungen der Wiener Verwaltung sichergestellt werden. Die Stadt wolle aber Open-Source-Anwendungen weiter forcieren. Gemeinderätin Barbara Novak, IKT-Sprecherin der Wiener SPÖ, erklärte: „Die Stadt Wien versucht, die Balance zwischen Anbietern weit verbreiteter Anwendungen wie Microsoft und Open-Source-Produkten zu wahren.“ Die Frage, ganz oder gar nicht auf Open Source umzusteigen, stelle sich nicht mehr, da sich Open-Source-Lösungen und Anwendungen etablierter Software-Firmen mittlerweile hervorragend ergänzen würden. (bs)
Info:
www.wien.gv.at
www.rathausklub.spoe.at
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