E-Government, Internet und Informationstechnik
Kommune21

 

REPORT

Hohe Ziele auf dem Gipfel

[14.12.2009] Auf dem vierten Nationalen IT-Gipfel in Stuttgart wurden die Umrisse der geplanten Strategie der Bundesregierung zur digitalen Zukunft erkennbar. Deutschland strebt eine internationale Vorreiterrolle bei Verkehrstelematik, Gesundheitsversorgung, E-Energy, E-Learning und E-Government an.

Eine Internet-Regierungserklärung – wie manche Kommentatoren erwartet hatten – gab Angela Merkel auf dem vierten Nationalen IT-Gipfel zwar nicht ab. Aber die Bundeskanzlerin machte deutlich: „Die neue Bundesregierung, die in diesem Jahr hier mit vielen Vertretern versammelt ist, hat sich dazu entschlossen, diesem Gebiet einen besonderen Stellenwert einzuräumen.“ Tatsächlich trafen sich am 8. Dezember 2009 in Stuttgart neben der Kanzlerin gleich vier Bundesminister mit Vertretern der IT-Industrie.

Wachstumstreiber IT

Die hohe Präsenz der Bundesregierung auf dem IT-Gipfel ist nur konsequent: Nach dem Maschinenbau beschäftigt keine andere Industrie in Deutschland so viele Menschen, Informations- und Kommunikationstechnologien sind zu einem der wichtigsten Wachstumstreiber der Volkswirtschaft geworden. Aber auch für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung spielt die IT eine zentrale Rolle. Und: Der Staat ist der größte Auftraggeber für die IT-Wirtschaft. Rund 18 Milliarden Euro investieren Bund, Länder und Kommunen jährlich in die IT-Infrastruktur der Ämter und Behörden.
Wenn man den Aussagen auf dem Stuttgarter Gipfel Glauben schenkt, geht ohne IT sowieso nichts mehr. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle: „Informations- und Kommunikationstechnologien können dazu beitragen, dass wir den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts besser begegnen. Das gilt zum Beispiel für die Bereiche Klimaschutz und Energieeffizienz, Mobilität, Gesundheit und Sicherheit sowie demografischer Wandel.“

IT-Standort im Mittelfeld

Allerdings: Im internationalen Vergleich spielt der IT-Standort Deutschland noch nicht vorne mit. Die auf dem IT-Gipfel vorgestellte Studie „Monitoring-Report Deutschland Digital“ attestiert der Bundesrepublik nur Mittelmaß. Im Vergleich zu den anderen weltweit führenden IT-Nationen belegt Deutschland gemeinsam mit Norwegen Rang sieben. Besonderen Nachholbedarf stellt die Studie beim E-Government fest. Bei der Verfügbarkeit von Online-Services der öffentlichen Hand bleibe Deutschland mit Platz elf deutlich unter seinen Möglichkeiten.
Wirtschaftsminister Brüderle kommentierte die Studie so: „Wir sind gut, aber nicht gut genug.“ Die Bundesregierung wolle deshalb „mehr Gas geben“, insbesondere die Verbreitung schneller Internet-Anschlüsse soll beschleunigt werden. Für den Ausbau von Breitband-Netzen will die Bundesregierung Investitionen in Höhe von 40 Milliarden Euro anstoßen. Das Ziel lautet: Bis Ende 2010 sollen schnelle Internet-Zugänge mit einer Datenübertragungsrate von 1 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) in Deutschland flächendeckend verfügbar sein. Ende 2014 sollen mindestens drei Viertel der Bevölkerung Hochleistungsnetze mit Datenübertragungsraten von über 50 Mbit/s nutzen können.

Beton und Bytes

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich in ihrer Rede vor den rund 600 Gipfelteilnehmern „zutiefst davon überzeugt, dass die Frage gleichwertiger Lebensbedingungen in Deutschland davon abhängen wird, wie der Zugang zum Internet ist“. Insbesondere die Zukunft der ländlichen Räume werde sich daran entscheiden, dass nicht nur Straßen dorthin führen, sondern der Anschluss an die Datenautobahn geschaffen werde. Wirtschaftsminister Brüderle drückte dies plastisch so aus: „Wir brauchen Beton und Bytes.“
Die Bundeskanzlerin strich das bisher Erreichte heraus: Die Einführung der einheitlichen Behördenrufnummer 115 sei gut vorangekommen, der neue elektronische Personalausweis werde eine spannende und ausbaufähige Sache und De-Mail sorge für Rechtssicherheit bei der elektronischen Kommunikation. Merkel: „Wenn ich das mit dem Stand von vor vier Jahren vergleiche, sind wir in diesem gesamten Bereich erheblich vorangekommen.“
Auch zum Dauerbrenner elektronische Gesundheitskarte äußerte sich die Kanzlerin: „Der neue Gesundheitsminister hat die Sache mal anders angefangen und nicht als Erstes von der Patientenakte gesprochen, sodass jeder Angst hat, dass die halbe Welt weiß, wie man selbst erkrankt ist.“ Philipp Rösler stelle ganz praktische Anwendungsfälle in den Mittelpunkt, etwa für Notfälle oder den Datenaustausch zwischen Ärzten. So könnten die Menschen viel schneller davon überzeugt werden, dass eine elektronische Gesundheitskarte notwendig ist. Überhaupt gelte, so die Kanzlerin: „Wir brauchen für alle diese neuen Anwendungen die Akzeptanz der Menschen.“ Die Gebiete Sicherheit und Verbraucherschutz im Netz seien deshalb zentrale Punkte. Was die Netzpolitik betrifft, ist für Merkel klar: Einerseits brauche es den offenen Zugang, andererseits sei das Internet aber kein rechtsfreier Raum. Sie bezeichnete es als eine gesellschaftlich-kulturelle Aufgabe, offen zu sein und keine Schranken aufzubauen, bevor die Möglichkeiten der neuen Technologie voll ausgetestet seien.
Einen ersten Schritt zur neuen Offenheit kündigte Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf dem IT-Gipfel an. Die Bundesregierung will eine breite Diskussion über die Netzpolitik führen und Dialogpartner werden für die Internet-Community. In mehreren Gesprächskreisen und begleitet durch Internet-Foren sollen verschiedene netzpolitische Themen übergreifend erörtert werden. Bereits im Januar soll das Thema Datenschutz und Sicherheit im Internet in einem solchen Dialogforum diskutiert werden.

Stuttgarter Erklärung

Auf dem Stuttgarter IT-Gipfel wurde auch deutlich gemacht, dass sich Deutschland als IT-Standort nicht mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden geben will. Die Bundeskanzlerin kündigte an, dass die Regierung im Sommer 2010 eine umfassende Strategie zur digitalen Zukunft Deutschlands vorlegen wird. Dies hatte das Kabinett auf der Klausurtagung im Schloss Meseberg Anfang November beschlossen (wir berichteten). Einen ersten Vorgeschmack darauf gibt die Stuttgarter Erklärung, die auf dem IT-Gipfel verabschiedet wurde. Ein zentraler Punkt: Die Regierung will sich dem Thema „Intelligente Netze“ widmen, um für Deutschland eine internationale Vorreiterrolle bei Verkehrstelematik, Gesundheitsversorgung, E-Energy, E-Learning und E-Government sicherzustellen. Zudem soll „Green made in Germany“ zu einer neuen Marke entwickelt werden. Dies soll der deutschen Industrie globale Wachstumschancen eröffnen. Allein bei umweltschonenden IT-Lösungen könne Deutschland bis 2020 ein Umsatzpotenzial von etwa 82 Milliarden Euro erschließen, heißt es in der Erklärung. In Deutschland soll der Technologiewettbewerb IT2Green Investitionen in Höhe von 60 Millionen Euro auslösen. Im Mittelstand, der öffentlichen Verwaltung und beim Wohnungsbau sollen Projekte für den energie- und umwelteffizienten IT-Einsatz entwickelt und erprobt werden, etwa durch intelligentes Last-Management von Rechenzentren oder die Nutzung von Cloud Computing und Thin Clients.

Der Staat im Netz

Unter der Überschrift „Bessere Erreichbarkeit des Staates auch im Netz“ listet die Stuttgarter Erklärung Maßnahmen auf, wie mehr Transparenz, Bürgernähe und Servicequalität der öffentlichen Verwaltung erreicht werden können. Wörtlich heißt es: „Wir prüfen die Möglichkeit, mit einem E-Government-Gesetz die Anforderungen an elektronische Verfahren zu reduzieren und zu vereinheitlichen sowie eine einheitliche Plattform für die elektronische Kommunikation und für durchgängige Prozessketten zwischen Unternehmen und Staat aufzubauen.“ Die zwischen Bund, Ländern und Kommunen diskutierten Eckpunkte einer nationalen E-Government-Strategie sollen die Voraussetzung für ein föderales und kooperatives E-Government in Deutschland bilden sowie Arbeitsgrundlage und Agenda des neuen IT-Planungsrats sein.
Als Motor für E-Government wird E-Justiz in der Stuttgarter Erklärung bezeichnet. Der verstärkte Einsatz der Informationstechnik in der Justiz, insbesondere bei der Aktenführung und bei der Kommunikation zwischen Gerichten und Behörden mit Rechtsanwälten und Notaren mache die Arbeit der Justiz effizienter und verbessere den Zugang zum Recht. Bürger und Unternehmen erhielten wichtige Informationen – beispielsweise aus dem Handelsregister – schneller und komfortabler, auch Unternehmensgründungen würden erheblich vereinfacht. Ein positives Beispiel für länderübergreifende E-Justiz sei das neue elektronische europäische Mahnverfahren, das in diesem Jahr mit dem E-Government-Award der EU-Kommission ausgezeichnet wurde.

Gemeinschaftsarbeit von Politik und Privaten

Die Gipfeltreffen zwischen Staat und IT-Branche sollen auch künftig fortgesetzt werden. Denn es gebe, wie Bundeskanzlerin Merkel konstatierte, eine wunderbare und gute Gemeinschaftsarbeit von Politik und Privaten. „Was ich hier erlebe, das ist eine hohe Verantwortungsbereitschaft der Wirtschaft für die Zukunft der eigenen Branche und für die Zukunft unseres Landes“, sagte die Kanzlerin. Allerdings will das Bundeswirtschaftsministerium laut Minister Brüderle die Organisation straffen. Angela Merkel gab in Stuttgart den Hinweis auf den Veranstaltungsort des nächsten IT-Gipfels: „Nächstes Jahr gibt es Dresdner Stollen.“ (al)

Info:
Stuttgarter Erklärung: Vernetzt die digitale Zukunft gestalten (PDF, 126 KB) (Deep Link)
www.tns-infratest.com/monitoring-deutschland-digital
it-gipfelblog.hpi-web.de

Druckversion (neues Fenster):
[ Text ] [ PDF ]

Weitere Meldungen aus folgenden Bereichen:


Nationaler IT-Gipfel
REPORT: Münchner Gipfel [12.12.2011]
Intelligente Netze, Breitband und Datenschutz waren beherrschende Themen des 6. Nationalen IT-Gipfels in München. Ihren nach eigenen Angaben sehr erfolgreichen Austausch wollen Politik, Wirtschaft und Verwaltung fortführen. Im kommenden Jahr reisen die Entscheider dafür nach Nordrhein-Westfalen.
Studie: Akzeptanz für IT-Innovationen [7.12.2011]
Der Münchner Kreis hat seine Zukunftsstudie 2011 vorgestellt. Demnach ist für viele künftige IT-Anwendungen eine hohe Akzeptanz der Nutzer vorhanden. Allerdings haben die Menschen weltweit große Befürchtungen im Hinblick auf den sicheren Umgang mit ihren persönlichen Daten.
E-Partizipation: Strategische Aufgabe [15.12.2010]
Das Unternehmen ontopica präsentierte auf dem Nationalen IT-Gipfel seine Lösung für Online-Bürger- und Mitarbeiterbeteiligung. Die Gespräche in Dresden zeigten: E-Partizipation wird als strategische Aufgabe gesehen.
REPORT: Dresdner Gipfel [13.12.2010]
Als modellhaft für Europa hat EU-Kommissarin Neelie Kroes den Dialog bezeichnet, den Wirtschaft und Verwaltung in Deutschland führen und der im Nationalen IT-Gipfel seinen Niederschlag findet. Themen des diesjährigen Gipfeltreffens in Dresden waren Breitband und Datensicherheit.
Landkreistag: Rückenwind vom Gipfel? [8.12.2010]
Der Deutsche Landkreistag äußert sich zum Nationalen IT-Gipfel und mahnt, den Datenschutz nicht zu vergessen.

Bundesregierung
Bundeswirtschaftsministerium: IT-Gipfel auf Diät [3.3.2010]
Schlanker soll der Nationale IT-Gipfel werden, der in diesem Jahr in Dresden stattfindet. Es wird weniger Arbeitsgruppen als bisher und jeweils eine Doppelspitze aus Regierung und Wirtschaft geben.
Nationaler IT-Gipfel: Netzpolitik im Netz diskutieren [9.12.2009]
Die Bundesregierung will für den Ausbau von Breitband-Netzen Investitionen in Höhe von 40 Milliarden Euro anstoßen und die Vertrauenskrise zwischen Internet-Nutzer und Staat beenden. Neuigkeiten vom vierten Nationalen IT-Gipfel.
Bundesregierung: Pläne für die digitale Zukunft [2.12.2009]
Bis Mitte nächsten Jahres soll eine umfassende Strategie zur digitalen Zukunft Deutschlands erarbeitet werden. Dies hat die Bundesregierung auf ihrer Klausurtagung Mitte November im Schloss Meseberg beschlossen. Auch zum Thema Breitband-Internet haben die Kabinettsmitglieder Beschlüsse gefasst.
Breitband: 231 Gemeinden ohne [18.9.2009]
400.000 Haushalte in 231 Gemeinden haben aktuell keinen schnellen Internet-Zugang. Das teilt die Bundesregierung mit.
Bundesregierung: Fortschritte bei iD2010 [6.8.2009]
Eine erfolgreiche Entwicklung bei der Gestaltung der Informationsgesellschaft in Deutschland konstatiert die Bundesregierung im jetzt vorgelegten Fortschrittsbericht zum Aktionsprogramm iD2010 – Informationsgesellschaft Deutschland 2010.

Breitband-Internet
Baden-Württemberg: Per Satellit ins Netz [1.6.2011]
Die Breitband-Initiative Baden-Württemberg soll an neuen technischen Entwicklungen ausgerichtet werden. Dies erklärten der neue Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Minister für Ländlichen Raum, Alexander Bonde, in Stuttgart.
Hessen: Breitband auf die Straße bringen [13.12.2010]
Zwei Millionen Euro gibt das Land Hessen für die Verlegung von Leerrohren beim Straßenbau aus, die später Glasfaserkabel für Breitband-Internet aufnehmen können. Ein neuer Leitfaden informiert über die Fördermöglichkeiten.
Diedorf: Ein weißer Fleck weniger [16.9.2010]
Der Markt Diedorf hat ab sofort Zugang zum Breitband-Internet. Franz Josef Pschierer, IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung, freut sich über den Erfolg, regt jedoch gleichzeitig Änderungen beim Aufbau des Breitband-Infrastrukturatlasses an.
Leipzig: Mit Highspeed ins Netz [14.12.2009]
Bis Juni 2010 sollen 12.000 Privathaushalte in Leipzig mit einer Verbindung von bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Internet surfen können. Mit dem Aufbau des superschnellen Glasfasernetzes ist jetzt begonnen worden.
Nationaler IT-Gipfel: Netzpolitik im Netz diskutieren [9.12.2009]
Die Bundesregierung will für den Ausbau von Breitband-Netzen Investitionen in Höhe von 40 Milliarden Euro anstoßen und die Vertrauenskrise zwischen Internet-Nutzer und Staat beenden. Neuigkeiten vom vierten Nationalen IT-Gipfel.

Angela Merkel
REPORT: Münchner Gipfel [12.12.2011]
Intelligente Netze, Breitband und Datenschutz waren beherrschende Themen des 6. Nationalen IT-Gipfels in München. Ihren nach eigenen Angaben sehr erfolgreichen Austausch wollen Politik, Wirtschaft und Verwaltung fortführen. Im kommenden Jahr reisen die Entscheider dafür nach Nordrhein-Westfalen.
REPORT: T-City lebt Zukunft [14.3.2011]
Auf dem T-City Tag hat die Telekom die bislang in Friedrichshafen realisierten Projekte präsentiert. Vor Ort informierten sich auch Kanzlerin Angela Merkel und der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus über Lösungen aus den Bereichen Energie, Gesundheit und E-Government.
T-City: Im Wohnzimmer der Zukunft [24.2.2011]
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihren auf der vergangenen CeBIT angekündigten Besuch der T-City Friedrichshafen wahr gemacht und sich am T-City Tag im Wohnzimmer der Zukunft über Anwendungen aus den Bereichen Gesundheit, E-Government und Energie informiert.
REPORT: Dresdner Gipfel [13.12.2010]
Als modellhaft für Europa hat EU-Kommissarin Neelie Kroes den Dialog bezeichnet, den Wirtschaft und Verwaltung in Deutschland führen und der im Nationalen IT-Gipfel seinen Niederschlag findet. Themen des diesjährigen Gipfeltreffens in Dresden waren Breitband und Datensicherheit.
Nationaler IT-Gipfel: Netzpolitik im Netz diskutieren [9.12.2009]
Die Bundesregierung will für den Ausbau von Breitband-Netzen Investitionen in Höhe von 40 Milliarden Euro anstoßen und die Vertrauenskrise zwischen Internet-Nutzer und Staat beenden. Neuigkeiten vom vierten Nationalen IT-Gipfel.

Rainer Brüderle
REPORT: Neue Wege ins Netz [20.12.2010]
Die Breitband-Strategie der Bundesregierung zeigt Wirkung. Insbesondere der Aufbau von Funklösungen und neue Formen der Kooperation zwischen Kommunen und Anbietern sorgen dafür, dass verbliebene Versorgungslücken geschlossen werden.
Breitband: Erweiterte Förderung [20.12.2010]
Kommen stehen ab sofort erweiterte Fördermöglichkeiten für die Breitband-Versorgung im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)“ zur Verfügung.
REPORT: Dresdner Gipfel [13.12.2010]
Als modellhaft für Europa hat EU-Kommissarin Neelie Kroes den Dialog bezeichnet, den Wirtschaft und Verwaltung in Deutschland führen und der im Nationalen IT-Gipfel seinen Niederschlag findet. Themen des diesjährigen Gipfeltreffens in Dresden waren Breitband und Datensicherheit.
Bund: IKT-Strategie beschlossen [11.11.2010]
Das Bundeskabinett hat die IKT-Strategie „Deutschland Digital 2015“ verabschiedet. Das Programm stellt unter anderem Maßnahmen für Netze der Zukunft und digitale Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen und eine bürgernahe Verwaltung vor.
Breitband: BMWi informiert offensiv [7.10.2010]
Um die noch bestehenden Lücken in der Breitband-Versorgung zu schließen hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Informationsoffensive gestartet. Außerdem ist der neue Breitband-Atlas verfügbar.

Thomas de Maizière
REPORT: CeBIT in guter Stimmung [7.3.2011]
Mit dem Verlauf der diesjährigen CeBIT zeigten sich sowohl Veranstalter als auch Aussteller zufrieden. Als Zugpferd der Messe erwies sich das Leitthema Cloud Computing. Im Public Sector Parc interessierten sich die Besucher vor allem für Anwendungen rund um den neuen Personalausweis.
Geodaten-Kodex: Von Wirtschaft unterschrieben [3.3.2011]
Die Wirtschaft hat den Datenschutz-Kodex für Geodatendienste unterzeichnet und die Selbstverpflichtung zum CeBIT-Auftakt an den Bundesinnenminister übergeben.
CeBIT 2011: Public Sector Parc eröffnet [2.3.2011]
Der Public Sector Parc in Halle 9 der CeBIT zeige, wie gut die Zusammenarbeit zwischen IT-Branche und Politik funktioniere, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière zur Eröffnung der Sonderschau für die öffentliche Verwaltung.
Bund: Sicherheitsrat für den Cyberspace [24.2.2011]
Eine Sicherheitsstrategie für den digitalen Raum hat das Bundeskabinett beschlossen. Ein Punkt: Unter der Federführung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird ein Nationales Cyber-Abwehrzentrum aufgebaut.
CeBIT 2011: citeq mit Formularen aus der Cloud [11.2.2011]
Im Mittelpunkt des CeBIT-Auftritts des kommunalen IT-Dienstleisters citeq stehen zwei aktuelle Themen – neuer Personalausweis (nPA) und Cloud Computing.