E-Government, Internet und Informationstechnik
Kommune21

 

REPORT

Portale nach Wunsch

[17.5.2010] Um ihre Kunden nicht aus dem Blick zu verlieren, sollte die Verwaltung Web-2.0-Elemente bei der Gestaltung ihrer Online-Präsenzen berücksichtigen. Für eine vorteilhafte Präsentation im Internet ist darüber hinaus eine zielgruppengerechte Ansprache von Bedeutung.

Portale können einen Beitrag zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung leisten. Dafür müssen sie allerdings technisch ständig weiterentwickelt werden und dürfen sich aktuellen Trends nicht verschließen – auch wenn diese eine Veränderung der Verwaltungskultur bedingen. Letzteres wird aktuell insbesondere im Zusammenhang mit Web 2.0 diskutiert.
Für die Digital Natives, die mit dem Internet aufgewachsen sind, gehört die Nutzung sozialer Netzwerke zum Alltag – mehr noch, wer nicht über Facebook, Xing, Schüler- oder StudiVZ kommuniziert, dem ist die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert. Verwaltungen tun also gut daran, sich mit dem Mitmach-Internet auseinanderzusetzen, wollen sie den Kontakt zu den Bürgern nicht verlieren. Ämter und Behörden können einen enormen Nutzen aus der Einbindung von Wikis, Weblogs und sozialen Netzwerken in ihre Portale ziehen, meinen Jens Klessmann vom Fraunhofer-Institut FOKUS und Professor Jörn von Lucke, Inhaber des Lehrstuhls für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik an der Zeppelin University Friedrichshafen. Voraussetzung sei allerdings, dass die Kommunikation und eine stärkere Öffnung hin zu mehr Transparenz und Zusammenarbeit von den Beteiligten gewünscht werden. Sei dies der Fall, können soziale Medien dazu verwendet werden, Wissen innerhalb und außerhalb der öffentlichen Verwaltung zu teilen, Bürger stärker in Verwaltungsprozesse einzubeziehen und Entscheidungen leichter nachvollziehbar zu machen. Laut einer Umfrage zur Nutzung von Web-2.0-Anwendungen und -Technologien, welche das E-Government-Netzwerk Amt24 gemeinsam mit der Universität Potsdam unter 227 Verwaltungen in Berlin und Brandenburg durchgeführt hat, tragen Social-Media-Anwendungen zu einer Steigerung der Dienstleistungsqualität und somit zu einem besseren Image des Standorts bei. Als größte Hindernisse für die Einführung wurden bei der Befragung die Finanzierung, fehlendes Know-how sowie die Akzeptanz der Mitarbeiter genannt.

Service für Bürger und Wirtschaft

Damit Akzeptanz – nicht nur bei den Beschäftigten – geschaffen werden kann, kommt es auf glaubwürdige Darstellung und Kommunikation an, sind Egbert Geier und Dirk Furchert von der Stadt Halle (Saale) überzeugt. Auch Bettina Bunge, Geschäftsführerin von Dresden Marketing, meint: „Wichtig ist es, bei Präsenzen beispielsweise auf Facebook oder Twitter koordiniert und strategisch vorzugehen.“ Dresden will für die Vermarktung als Reiseziel künftig verstärkt die Möglichkeiten des Web 2.0 nutzen. Derzeit wird eine Gesamtkonzeption für die Präsenz der Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen im Social Web erarbeitet. Auch in Halle spielt das Mitmach-Internet für die gerade in Überarbeitung befindliche städtische Homepage eine Rolle. Egbert Geier und Dirk Furchert: „Die Verwaltung muss dahin gehen, wo sich die Bürger im Netz aufhalten und sich offen mit ihnen verständigen.“ Beim Relaunch will die sachsen-anhaltische Stadt verstärkt Kundenwünsche berücksichtigen und Angebote adressatengerecht zuschneiden – wie sie dies bereits mit dem Online-Katalog für die Wirtschaft getan hat (wir berichteten). In einem gemeinsamen Projekt mit der Hochschule Harz und der IHK Halle-Dessau waren dabei alle halleschen Web-Angebote für Unternehmer zusammengestellt worden. Neben dem jeweiligen Ansprechpartner werden die benötigten Unterlagen, Rechtsgrundlagen sowie Gebühren aufgelistet. Über einen Link gelangen Unternehmer direkt zu den Online-Angeboten.
Auf Nutzerwünsche ist auch die baden-württembergische Stadt Ludwigsburg bei der Überarbeitung ihrer Website eingegangen. Dem Relaunch waren nach Angaben der Stadt umfangreiche Recherchen vorausgegangen. Neben Erfahrungen und Rückmeldungen der User seien Ergebnisse einer Online-Studie in die Planung eingeflossen. Auch die Schweizer Gemeinde Flawil hat im Vorfeld der Erweiterung ihres E-Government-Angebots eine Umfrage gestartet, in deren Rahmen die Bedürfnisse der Einwohner ermittelt werden sollen. Dabei interessiert sich die Kommune auch dafür, ob Bürger bereit wären, in einer Arbeitsgruppe an der Entwicklung einzelner Online-Dienstleistungen mitzuwirken.
Neben den Bürgern stellt die Wirtschaft einen bedeutenden Kundenkreis der Verwaltung dar. Der Service für diese Zielgruppe ist insbesondere im Rahmen der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie verbessert worden. Verfahren und Formalitäten rund um die Aufnahme und Ausübung von Dienstleistungstätigkeiten sollen über den Einheitlichen Ansprechpartner elektronisch abgewickelt werden können. Laut Jens Klessmann und Jörn von Lucke können durch die Anbindung geeigneter Mechanismen zur Übermittlung digitaler Daten medienbruchfreie Prozesse realisiert werden. Elektronische Safes für die Ablage und Freigabe digitaler Unterlagen bieten eine Infrastruktur, um den Austausch zwischen der Verwaltung und ihren Kunden zu vereinfachen und zu beschleunigen. Safe-Eigentümer behalten dabei die Kontrolle über ihre in portalbasierten Prozessen eingebundenen Daten. Bei elektronischen Behördengängen können aus dem Safe heraus gezielt die von der Verwaltung benötigten Daten und Dokumente freigegeben werden. Mitarbeiter der Behörden und automatisierte Prozesse können bei Bedarf zugreifen.

Visitenkarte der Verwaltung

Im Zuge der Einführung des neuen Personalausweises (nPA) mit elektronischer Authentifizierungsfunktion könnte die Bedeutung der elektronischen Safes zunehmen. So wird beispielsweise das Online-Portal der Stadt Bremerhaven, das Bürgern Zugriff auf mehr als 100 Formulare bietet, die mittels elektronischer Signatur rechtssicher unterzeichnet werden können, auf die digitale Unterschrift mit dem nPA vorbereitet. Die im vergangenen Jahr überarbeitete Website der Seestadt setzt unter anderem einen Schwerpunkt auf Dialogmöglichkeiten. Die Identifikation der Nutzer mit der Plattform soll durch Paten unterstützt werden, die als Ansprechpartner seitens der Verwaltung Vorschläge zu Erweiterungen und Verbesserungen entgegennehmen. Jörg Wiegand, Geschäftsführer der städtischen Gesellschaft b.i.t: „Das Portal soll eine ganzheitliche und attraktive Plattform für E-Government und Stadtmarketing bieten. Sukzessive werden die Internet-Präsenzen aller Ämter, der stadteigenen Betriebe und des Stadtmarketings integriert. Somit wird ein einheitlicher Online-Auftritt der Stadt gewährleistet.“ Wie wichtig die positive Präsentation einer Kommune im Web ist, weiß auch Michael Beck, Oberbürgermeister von Tuttlingen. Er sagt: „Wer heute zum ersten Mal mit einer Stadt zu tun hat, informiert sich im Internet.“ Beim Relaunch des Portals der baden-württembergischen Kommune standen der verstärkte Dialog mit den Bürgern sowie die Nutzung des Microblogging-Dienstes Twitter im Vordergrund. Denn schließlich soll der erste Einruck, den die Stadt im Internet vermittelt, vorteilhaft sein. Web 2.0 kann hierbei – richtig eingesetzt – wertvolle Dienste leisten. (rt)

Info:
www.halle.de
www.dresden.de
www.ludwigsburg.de
www.bremerhaven.de
www.tuttlingen.de
twitter.com/Stadt_TUT

Druckversion (neues Fenster):
[ Text ] [ PDF ]

Weitere Meldungen aus folgenden Bereichen:


Portale
CeBIT 2012: Ressourcenverwaltung mit net-Com [10.2.2012]
Neben der Portallösung active-City präsentiert das Unternehmen net-Com auf der CeBIT mit Procurare, Communicare und Spectaculum seine lateinische Produktreihe.
GDI-Südhessen: GDI leicht gemacht [6.2.2012]
Einen einfachen und strukturierten, aber auch praxisnahen und unterhaltsamen Einstieg in das Thema Geodaten-Infrastruktur will die Website GDI InfoTour bieten, welche die Arbeitsgemeinschaft GDI-Südhessen jetzt freigeschaltet hat.
Behördenfinder: Verwaltungsportale vernetzt [2.2.2012]
Einen länderübergreifenden Überblick über alle Behörden und Ämter bietet das Web-Angebot Behördenfinder Deutschland. Bei dem Projekt handelt es sich um eines von fünf Daueranwendungen des IT-Planungsrates.
DiKOM Nord: net-Com lädt in die active-City Lounge [18.1.2012]
Der Messeauftritt von net-Com auf der DiKOM Nord steht unter dem Leitthema Social Media. Während am Firmenstand neue Produkte präsentiert werden, bietet die active-City Lounge exklusive Services für Besucher.
DiKOM Nord: Bürger-Tipps von Nolis [16.1.2012]
Auf der DiKOM Nord in Hannover zeigt die Firma Nolis die interaktive Online-Plattform Bürger-Tipps als neue kommunale Service-Komponente.

Web 2.0
init: E-Partizipation als SaaS [10.11.2011]
Die Web-2.0- und Community-Funktionen der SocialWebSuite von Anbieter init stehen künftig auch als Software as a Service zur Verfügung. Verwaltungen soll damit die Realisierung von E-Partizipationsangeboten erleichtert werden.
Wernigerode: Mobil mit Stadt-App [3.11.2011]
Sowohl die Stadt-App als auch die mobile Website der Stadt Wernigerode sind freigeschalten worden. Entwickelt wurden die mobilen Angebote von der Stadtverwaltung sowie dem IT-Dienstleister brain-SCC.
Social Media: Analyse erweitert [6.10.2011]
Unter anderem aufgrund der Rückmeldungen aus den Kommunen hat die Firma publicplan ihre Analyse zu den Social-Media-Aktivitäten deutscher Städte erweitert.
Open Government: Treffen in Berlin [19.9.2011]
Beim Open Government Camp kommende Woche in Berlin werden Ideen für einen offenen Staat diskutiert. Themenvorschläge können noch eingereicht werden.
Halberstadt: Stadt-App gestartet [9.9.2011]
Halberstadt in Sachsen-Anhalt hat eine Stadt-App freigeschaltet. Die für unterschiedliche Smartphone-Systeme optimierte Applikation bietet Services für Bürger, Unternehmen und Touristen.

Social Media
CeBIT 2012: Kommunaltag fokussiert Social Media [25.1.2012]
Im Fokus des Kommunaltags 2012 des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) auf der CeBIT stehen soziale Netzwerke. Einer der Hauptredner ist der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar.
Berlin: Eine Million Facebook-Freunde [29.11.2011]
Berlin hat mehr als eine Million Freunde beim sozialen Netzwerk Facebook. Ab sofort kann unter 200 Videos mit Liebeserklärungen an die deutsche Hauptstadt der größte Berlin-Fan bestimmt werden.
Region Hannover: Abschied von Facebook [25.11.2011]
Aufgrund der Kritik zahlreicher Landesdatenschutzbeauftragter an Facebook hat sich die Region Hannover bei dem sozialen Netzwerk abgemeldet. Sie will nach neuen Möglichkeiten suchen, um jüngere Zielgruppen anzusprechen.
Veranstaltung: Forum für Nachhaltigkeit [24.11.2011]
Unter dem Motto „Nachhaltiges E-Government: Herausforderung und Notwendigkeit“ findet Anfang Dezember das 6. Rostocker E-Government-Forum statt.
Studie: Stimmungsindikator Social Media [3.11.2011]
Welche Erwartungen Bürger hinsichtlich sozialer Netzwerke an die öffentliche Verwaltung stellen, hat das Marktforschungsunternehmen Forsa untersucht. Ergebnis: Ein Großteil wünscht sich mehr Kontakt via Social Media, zudem können diese als Stimmungsindikator dienen.

Amt24
Amt24: Studie zum LOGD [2.11.2011]
Eine Studie zu Chancen und Risiken der kommerziellen Nutzung von Linked Open Government Data (LOGD) hat das E-Government-Netzwerk Amt24 erstellt. Ergebnisse werden auf der Moderner Staat präsentiert.
Amt24: Portal erweitert [18.4.2011]
Nach einem Relaunch verfügt das E-Government-Portal Amt24 über ein neues Design und erweiterte Funktionen.
Studie: nPA zwischen Skepsis und Begeisterung [28.10.2010]
Eine aktuelle Studie des E-Government-Netzwerks Amt24 zeigt: Bekanntheit und Akzeptanz des neuen Personalausweises sind bei Verwaltungen, Bürgern und Unternehmen höchst unterschiedlich ausgeprägt.
Veranstaltung: Berliner IT-Projekte unter der Lupe [6.10.2010]
Beispielhafte E-Government-Projekte der Berliner Verwaltung werden auf einer Veranstaltung des Netzwerks Amt24 vorgestellt. Themen sind die einheitliche Ämterstruktur, das neue Termin-Management der Bürgerämter sowie die Möglichkeiten von Cloud Computing.
Berlin / Brandenburg: Verwaltungen nutzen Web 2.0 [22.2.2010]
Anwendungen des Web 2.0 nutzen 63 Prozent der Verwaltungen in Berlin und Brandenburg. Dies hat eine Umfrage des E-Government-Netzwerks Amt24 ergeben.

Halle (Saale)
Halle (Saale): Doppik eingeführt [27.1.2012]
Die Stadt Halle (Saale) rechnet neu: Die Verwaltung hat auf die doppelte Buchführung umgestellt. Vorausgegangen waren mehrjährige Vorarbeiten, welche Verwaltungsmitarbeiter und Spezialisten des Dienstleisters IT-Consult Halle gemeinsam bewältigt haben.
Halle (Saale): Informationen aufs iPhone [11.10.2011]
Eine iPhone-App bietet ab sofort die Stadt Halle (Saale) Bürgern und Touristen an. Entwickelt wurde die Lösung von Hauptamt und städtischem IT-Dienstleister. Eine Erweiterung um zusätzliche Funktionen ist bereits geplant.
Halle (Saale): Umweltatlas in neuer Version [21.12.2010]
Der Umweltatlas der Stadt Halle (Saale) ist überarbeitet worden. Dabei wurde insbesondere Wert auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt. Zudem stehen einige Themen auch als Web Map Service zur Verfügung.
Halle (Saale): Stadtportal fokussiert Servicesicht [16.12.2010]
Beim Relaunch ihres Web-Auftritts hatte die Stadt Halle (Saale) vor allem die Nutzerorientierung im Blick.
München: Pilot für LTE [13.9.2010]
In München ist eines von vier Pilotnetzen von Telefónica O2 Germany auf Basis des neuen Mobilfunkstandards LTE in Betrieb genommen worden. Es ermöglicht den Zugang zum schnellen Internet via Funk.

Dresden
Veranstaltung: Dresdner E-Government-Tagung [14.9.2011]
Governance im E-Government – so lautet das Motto der diesjährigen Dresdner E-Government-Konferenz. Themen sind Social Media, Prozessorientierung und Strategien.
Dresden: Vergabe mit System [1.9.2011]
Bei der elektronischen Vergabe setzt die sächsische Landeshauptstadt Dresden auf Lösungen der Firma Administration Intelligence.
REPORT: 115-Pilot wird zur Regel [27.6.2011]
Die einheitliche Behördenrufnummer 115 hat ihren Pilotstatus verlassen. Im Regelbetrieb gilt es nun, weitere Mitglieder zu gewinnen. Der zweijährige Probebetrieb hat unter anderem gezeigt, wie wertvoll Kooperationsmodelle und der Erfahrungsaustausch im D115-Verbund sein können.
Pilotprojekt: Stadträte im Online-Dialog [16.6.2011]
Im Rahmen eines Pilotprojektes können erstmals auch Mitglieder von Kommunalparlamenten über das Internet-Portal abgeordnetenwatch.de befragt werden. Teilnehmende Städte sind unter anderem Stuttgart, Dresden und Leverkusen.
Dresden: Solarpotenzial online ermitteln [16.5.2011]
Ein Online-Solarpotenzial-Dachkataster hat die Stadt Dresden freigeschaltet. Bürger können sich darüber informieren, ob sich ihr Dach für die Erzeugung von Solarstrom eignet.

Ludwigsburg
Baden-Württemberg: Region Stuttgart funkt digital [16.7.2010]
In der Region Stuttgart nutzen Feuerwehren, Rettungsdienste, Katastrophenschutz und Polizei ab sofort die neue Digitalfunk-Technik.
Kreis Ludwigsburg: Kommunen mit FINANZ+ [7.7.2010]
Im Kreis Ludwigsburg haben sich mehrere Kommunen für die Einführung der Doppik mit der Lösung FINANZ+ entschieden.
Ludwigsburg: Facelift für Barockstadt [4.12.2009]
Die Stadt Ludwigsburg hat ihren Internet-Auftritt überarbeitet. In die Planung der neuen Website sind Wünsche von Nutzern ebenso eingeflossen wie die Ergebnisse einer Online-Studie.
Kreis Ludwigsburg: Portale unter der Lupe [21.7.2009]
Die Websites der 39 Gemeinden des Kreises Ludwigsburg haben Studenten der Hochschule Ludwigsburg untersucht. Vorbildlich hinsichtlich Information, Bürgerservice und Möglichkeiten zur politischen Willensbildung sind Ditzingen, Ludwigsburg und Erdmannhausen.
Kreis Ludwigsburg: Online-Bibliothek eröffnet [29.9.2008]
Verschiedene Stadtbibliotheken im Kreis Ludwigsburg haben gemeinsam ein neues Online-Angebot gestartet: Registrierte Nutzer können sich Medien nun direkt auf ihren PC herunterladen.

Bremerhaven
Bremen: Pilot für eUmmeldung [31.10.2011]
Bürger der Stadt Bremen, welche die eID-Funktion des neuen Personalausweises freigeschaltet haben, können sich künftig elektronisch ummelden. Möglich macht dies das Modul eUmmeldung des neuen Governikus Bürgerterminal, das ab November in Bremen pilotiert wird.
Bremerhaven: Erweitertes ECM-System [1.12.2010]
Die Software OS|ECM der Firma Optimal Systems kommt bei der Stadt Bremerhaven künftig auch im Personalamt zum Einsatz.
Bremerhaven: Online ins Archiv [25.10.2007]
Digital signierte Online-Anträge werden in Bremerhaven automatisch archiviert. Der E-Government-Dienst ist über einen Web Service an das Dokumenten-Management-System PV-DMS angebunden.
Bremerhaven / Loxstedt: Kooperation bei IT-Services [14.12.2005]
Die IT-Tochter der Stadt Bremerhaven b.i.t. wird als IT-Dienstleister der Gemeinde Loxstedt tätig. Die erste Aufgabe besteht im Aufbau und Betrieb einer modernen IT-Infrastruktur.
Bremerhaven: Schrittweise zu neuer Service-Dimension [2.7.2004]
Die Stadt Bremerhaven will in einem umfassenden e-Government-Projekt die Kommunikation und Transaktion zwischen Verwaltung, Entsorgungsbetrieb sowie Bürgern und Unternehmen auf eine neue Qualitätsstufe heben. Technische Basis ist das Content-Management-System CITYWERK des Unternehmens Mindwerk.

Tourismus
Hannover: Die City im Click [10.6.2011]
Mobile Informationen zu Sehenswürdigkeiten sowie Fahrplanauskünfte, Stadtpläne, Veranstaltungs- und Kinoinformationen bietet der Service City2Click Bürgern und Besuchern der Stadt Hannover. Nutzen kann den Dienst jeder, der ein internetfähiges Kamera-Handy besitzt.
Ostwestfalen-Lippe: Interaktive Landkarte [19.3.2010]
Mit dem Teuto-Navigator steht in der Region Ostwestfalen-Lippe eine interaktive touristische Landkarte bereit. Das System, das durch die Zusammenarbeit vieler Partner entstand, kann in regionale Websites eingebunden werden.
Esslingen: Kultur aufs Handy [4.8.2009]
Wer sich über die Sehenswürdigkeiten der Stadt Esslingen informieren möchte, kann dazu ab sofort sein Mobiltelefon benutzen.
Berlin: Fit für Gäste [27.5.2009]
In Berlin startet ein neues Sprachportal der Gemeinschaftsinitiative Service in the City. Dienstleister aus dem Bereich Tourismus können hier für internationale Gäste ihre Fremdsprachenkenntnisse auffrischen.
Celle: Navigator für die Region [12.1.2009]
Ein neuartiges Web-Kartografie-Angebot stellt die Tourismus Region Celle Interessierten zur Verfügung. Die Touren können zur Weiterverwendung an PC und GPS-Empfänger genutzt oder als Flyer ausgedruckt werden.

Tuttlingen
Kreis Tuttlingen: Persönliche Abfalltermine [6.12.2011]
Bürger können sich jetzt mithilfe der Lösung iKISS der Firma Advantic einen persönlichen Abfallkalender zusammenstellen. Erster Kunde ist der Kreis Tuttlingen.
Tuttlingen: Video-Clips auf TUT-tube [11.12.2009]
Die Stadt Tuttlingen hat ihren Web-Auftritt vollständig überarbeitet und will diesen künftig verstärkt für den Dialog mit den Bürgern nutzen. Über Neuigkeiten informiert die Stadt ab sofort über den Online-Dienst Twitter, außerdem wurde ein Videokanal eingerichtet.
Kreis Tuttlingen: Neue Software fürs Jugendamt [23.11.2009]
Auf die AKDB-Fachverfahren OK.JUG und OK.KIWO setzt der Kreis Tuttlingen. Bis Juni 2010 sollen alle Bereiche des Jugendamtes damit arbeiten.
Veranstaltung: Wirtschaftsförderung durch E-Procurement [9.8.2007]
Auf einer Veranstaltung im baden-württembergischen Tuttlingen wird Mitte Oktober anhand von Best-Practice-Beispielen dargestellt, wie E-Procurement in öffentlichen Verwaltungen als Instrument für regionale Wirtschaftsförderung eingesetzt werden kann.

Jörn von Lucke
Gutachten: Offener Haushalt? [28.10.2011]
Inwieweit Haushaltstransparenz über das Internet gelebt und gefördert werden kann und offene Haushaltsdatenbestände bereits vernetzt und geöffnet worden sind, hat ein Gutachten anhand von vier Beispielen untersucht. Die Ergebnisse der Studie „Open Budget 2.0 & Open Budget Data“ wurden jetzt veröffentlicht.
Open-Data-Gutachten: Die Daten sind frei [6.12.2010]
Für die Veröffentlichung von Datenbeständen von Ämtern und Behörden plädiert ein Gutachten der Zeppelin University Friedrichshafen. Dadurch würden Impulse gegeben für mehr Transparenz, Teilhabe und Zusammenarbeit sowie zur Wirtschaftsförderung.

CMS
CeBIT 2012: E-Booking mit mps [7.2.2012]
Ihr umfassendes Lösungsspektrum zeigt die Firma mps auf der CeBIT. Neu im Portfolio ist das Ressourcen-Management- und E-Booking-Verfahren mpsCONNECT2.
DiKOM Nord: Bürger-Tipps von Nolis [16.1.2012]
Auf der DiKOM Nord in Hannover zeigt die Firma Nolis die interaktive Online-Plattform Bürger-Tipps als neue kommunale Service-Komponente.
Gera: Modernes Layout [10.1.2012]
Beim Relaunch ihrer Website hat die Stadt Gera insbesondere Wert auf ein neues Layout sowie eine veränderte Navigationsstruktur gelegt. Technische Basis ist das ECM-System des Unternehmens Six.
DiKOM Nord: iKISS wird mobil [10.1.2012]
Bei der Firma Advantic können sich Besucher der DiKOM Nord über das Content-Management-System iKISS sowie dessen Möglichkeiten für mobile Endgeräte informieren.
Burgenlandkreis: Portal für Migranten [28.11.2011]
Ab sofort stellt das Integrationsnetzwerk Burgenlandkreis umfassende Informationen für Migranten online zur Verfügung.

Portale
CeBIT 2012: Ressourcenverwaltung mit net-Com [10.2.2012]
Neben der Portallösung active-City präsentiert das Unternehmen net-Com auf der CeBIT mit Procurare, Communicare und Spectaculum seine lateinische Produktreihe.
GDI-Südhessen: GDI leicht gemacht [6.2.2012]
Einen einfachen und strukturierten, aber auch praxisnahen und unterhaltsamen Einstieg in das Thema Geodaten-Infrastruktur will die Website GDI InfoTour bieten, welche die Arbeitsgemeinschaft GDI-Südhessen jetzt freigeschaltet hat.
Behördenfinder: Verwaltungsportale vernetzt [2.2.2012]
Einen länderübergreifenden Überblick über alle Behörden und Ämter bietet das Web-Angebot Behördenfinder Deutschland. Bei dem Projekt handelt es sich um eines von fünf Daueranwendungen des IT-Planungsrates.
DiKOM Nord: net-Com lädt in die active-City Lounge [18.1.2012]
Der Messeauftritt von net-Com auf der DiKOM Nord steht unter dem Leitthema Social Media. Während am Firmenstand neue Produkte präsentiert werden, bietet die active-City Lounge exklusive Services für Besucher.
DiKOM Nord: Bürger-Tipps von Nolis [16.1.2012]
Auf der DiKOM Nord in Hannover zeigt die Firma Nolis die interaktive Online-Plattform Bürger-Tipps als neue kommunale Service-Komponente.