REPORT
Dialog statt Monolog
[6.12.2010] Hamburg hat vorgemacht, wie Social Media die Außenwirkung einer Stadt positiv beeinflussen kann. Andere Kommunen machen sich ebenfalls auf den Weg ins Web 2.0 und zeigen sich mit der Resonanz zufrieden. Wichtig kann eine Social-Media-Präsenz auch vor dem Hintergrund von Bürgerprotesten sein.
Social Media bietet Bürgern völlig neue Kommunikationsmöglichkeiten. Um mit ihren Kunden ins Gespräch zu kommen oder in Kontakt zu bleiben, sollte auch die Verwaltung entsprechende Angebote machen. Die Freie und Hansestadt Hamburg gehört hier zu den Vorreitern und hat bislang ausnahmslos positive Erfahrungen mit dem Web 2.0 gesammelt, wie Georg Konjovic, Geschäftsführer von hamburg.de, im Interview mit Kommune21 erzählt: „Besonders erfreulich ist für uns, dass die Reputation der Stadt aufgrund unserer Social-Media-Aktivitäten gestiegen ist: Hamburg steht für eine nahbare, sympathische Stadt, die via Facebook und Twitter direkt ansprechbar ist, die schnell antwortet, die duzt und wenn es sein muss auch einmal zurückschimpft.“
Web 2.0 in Hamburg
Die hamburg.de GmbH & Co. KG betreibt nicht nur das Stadtportal hamburg.de, sondern ist auch für die Social-Media-Kommunikation verantwortlich. Dabei gilt laut Konjovic das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit: „Wir entscheiden autark welche Web-2.0-Dienste wir wie bespielen. Dabei versuchen wir natürlich, städtische Inhalte je nach Geeignetheit einzubauen. Im Fokus steht aber immer die Kundenzufriedenheit.“ Hamburg speist einige Web-2.0-Kanäle: Neben einem Mobilportal und einer Hamburg-App steht seit Kurzem auch ein Blog-Angebot zur Verfügung (wir berichteten): Jedermann kann auf dem Stadtportal zum Blogger werden. Die Hamburg-Blogs sind nach Aussage von Konjovic intuitiv und leicht zu bedienen. Die Nutzer können unter 150 verschiedenen Designs wählen. Außerdem werden alle Blogs auf der gemeinsamen Plattform vernetzt. Die beiden wichtigsten Standbeine der Hamburger Web-2.0-Aktivitäten sind jedoch Twitter und Facebook. Bei dem Microblogging-Dienst verzeichnet die Hansestadt über 7.400 Follower, bei dem sozialen Netzwerk mehr als 316.000 Fans. Ausgewählt wurden die Plattformen nach Angaben von Konjovic aufgrund der simplen Möglichkeiten der direkten Kommunikation mit den Usern.
Facebook gefällt Städten
Aber nicht nur Hamburg ist von Facebook begeistert, die Zahl der Facebook-Freunde unter den Städten wächst. So haben unter anderem Hamm, Lorch, Fulda und Braunschweig einen Account bei dem sozialen Netzwerk eingerichtet. Die Stadt Hamm ist dort seit Juni 2010 vertreten. Die Zahl der Freundschaftsanfragen – durchschnittlich 20 pro Tag – hat die Erwartungen der Verantwortlichen deutlich übertroffen. Dabei sieht die Kommune Facebook nicht als Konkurrenz zu den lokalen Medien oder zur städtischen Homepage, sondern will über Verlinkungen vielmehr zusätzliche Nutzer für das öffentliche Leben in Hamm interessieren. Ähnlich geht es der Stadt Lorch am Rhein. Bürgermeister Jürgen Helbing hofft, dass viele auf der städtischen Facebook-Seite auf „gefällt mir“ klicken und somit zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Stadt beitragen. Eine weitere Motivation für das Einrichten des Facebook-Accounts fasst Helbing folgendermaßen zusammen: „Damit steht uns ein zusätzliches Kommunikationsmittel zur Verfügung, mit dem außerdem auch noch eine neue Zielgruppe erreicht wird.“ Denn insbesondere Jugendliche würden zu Informationszwecken auf das Web 2.0 zurückgreifen.
Dies kann die Stadt Fulda bestätigen, die seit Kurzem auf Facebook Hinweise zu städtischen Veranstaltungen, Straßensperrungen, Fotos und Videos veröffentlicht. Die von Facebook zur Verfügung gestellte Statistik hat jetzt gezeigt, dass vor allem jüngere Nutzer angesprochen werden. Die Stadt Braunschweig, die auch über einen Twitter-Account verfügt, will mit ihrem Facebook-Auftritt insbesondere im Social Web aktive Menschen erreichen, erzählt Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH. Mit der Präsenz auf Facebook würde auf die veränderten Gewohnheiten im Internet eingegangen: Der Austausch unter den Nutzern habe heute einen hohen Stellenwert und viele Menschen würden zuerst in ihrem Profil bei Facebook nachsehen, was es Neues gibt.
Generation 2.0 als treibende Kraft
Und genau das könnte für die öffentliche Verwaltung ein Grund sein, sich für das Web 2.0 zu entscheiden. Die Digital Natives sind privat in sozialen Netzwerken unterwegs – im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Smartphone ist schließlich immer dabei. Außerdem wollen sie sich aktiv einbringen und nicht mehr nur Empfänger von Informationen sein. Und sie verlangen einen neuen Dialog mit Politik und Verwaltung. Die Kommunen tun also gut daran, diese Realität der Bürger auch in ihren Angeboten abzubilden.
Aber nicht nur im Privatleben hat sich durch Social Media ein Wandel vollzogen. Die Generation 2.0 hat auch an den öffentlichen Dienst als Arbeitgeber bestimmte Erwartungen. Eine attraktive Gestaltung des Arbeitsplatzes, die Web-2.0-Instrumente integriert, sollten Kommunen nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels angehen. Georg Konjovic, Geschäftsführer von hamburg.de, macht den Verwaltungen jedoch Mut: „Der Verwaltungswandel wird gar nicht so schwer werden, denn auch die neuen Verwaltungsmitarbeiter sind ja zunehmend Digital Natives.“
Und tatsächlich sind die Treiber innerhalb der Verwaltung häufig jüngere Personen, die sich auch privat mit dem Web 2.0 befassen. Laut Konjovic muss Social Media in die Hände von authentischen Verwaltungsmitarbeitern gelegt werden. Und authentisch sind insbesondere die Beschäftigten, die sich mit den entsprechenden Medien und Kanälen auskennen und sie schätzen. Diese Mitarbeiter sollten dann auch umfänglich agieren und kommunizieren dürfen, meint Konjovic. Die vorhandenen Freigabestrukturen vieler Verwaltungen müssten aufgebrochen werden und eine Beschleunigung interner Prozesse stattfinden. Denn ein erfolgskritischer Faktor im Web 2.0 ist die Geschwindigkeit. Konjovic: „Eine Anfrage via Twitter oder Facebook benötigt keine wissenschaftlich tiefgründige, sondern eine schnelle Reaktion.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die ehrliche Bereitschaft zur direkten Kommunikation mit den einzelnen Usern des Social Web. Dies unterstreicht auch Stefan Domanske, IT-Leiter des Kreises Lüneburg: Die Follower wollen sich angesprochen fühlen. Meinungen müssen berücksichtigt und Fragen beantwortet werden.
Bürgerproteste im Web 2.0
Werden ihre Meinungen berücksichtigt, fühlen sich die Bürger auch ernst genommen, was wiederum die Legitimation von Verwaltungsentscheidungen unterstützen kann. Rheinland-Pfalz-CIO Jürgen Häfner sagte im Interview mit Kommune21: „Neue elektronische Kommunikationsplattformen werden Information, Interessenausgleich und Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen ermöglichen. Dadurch wird auch eine höhere Akzeptanz der Verwaltungsentscheidungen erreicht und das Vertrauen in die öffentlichen Institutionen gestärkt.“ Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt Osnabrück, ist überzeugt, dass Bürger ihre Meinungen, Vorschläge, Anregungen und Kritik in jedem Fall äußern – egal ob mit oder ohne Beteiligung der Stadt. Zielführender sei es da, städtische Themen, Schwerpunkte, Kontroversen und Ziele verstärkt mit den Möglichkeiten des Web 2.0 in die Öffentlichkeit zu tragen, sie zu erklären und zu begründen.
Hätten Politik und Verwaltung diese neuen Formen der Bürgerkommunikation bei dem umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 berücksichtigt, wäre mit Sicherheit einiges anders gelaufen. Heiner Geißler sagte im Schlichtungsspruch zu Stuttgart21: „In Zeiten des Web 2.0 kann Politik nicht mehr funktionieren wie bisher.“ Viele Diskussionen über Infrastrukturprojekte finden im Netz derzeit fast ausschließlich ohne Beteiligung der Kommunen statt, sagt Andreas Jungherr, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Soziologie der Universität Bamberg, gegenüber Kommune21 und liefert auch gleich die Erklärung: „Wenn eine Kommune ein Projekt kommunizieren will, beruft sie eine Pressekonferenz ein. Bürgerinitiativen haben es da schwerer, die öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Deshalb haben sie schon früh den Weg ins Netz gefunden und informieren auf eigenen Web-Seiten und Profilen in sozialen Netzwerken über ihre Anliegen.“ Wenn sich aber Bürgerproteste gegen Großprojekte zunehmend in sozialen Netzwerken organisieren und die Kommunen dort nur unzureichend präsent seien, treffe der interessierte Bürger im Web meist nur auf die Informationen der Kritiker von umstrittenen Projekten.
Bürger anhören
Hier sollten die Kommunen gegensteuern, müssen jedoch die Bereitschaft zum Dialog und auch eine gewisse Demut mitbringen. Der Osnabrücker Pressesprecher Sven Jürgensen spricht von einer Relativierung des eindimensionalen Monologs zugunsten eines mehrdimensionalen Dialogs. Dies bedeute, dass die Stadt trotz ihrer Rolle als Moderator, der bei virtuellen Bürgerbeteiligungen die technische Plattform zur Verfügung stellt, lediglich einer von mehreren Diskussionsteilnehmern ist. Und auch wenn das Primat der Entscheidung bei der Politik verbleibt, wie der Berliner Innenstaatssekretär Ulrich Freise auf der diesjährigen Moderner Staat betonte, täten Politik und Verwaltung gut daran, auf die Wünsche der Bürger zu hören – und zwar frühzeitiger und besser. Denn daraus können sie laut Freise viel lernen. Dieser Meinung ist auch das Stadtoberhaupt von Osnabrück. „Die ausgeprägten Diskussionen und Meinungsäußerungen in den Internet-Foren gerade von jüngeren Menschen versprechen einen Erkenntnisgewinn, auf den die Verwaltung nicht verzichten kann. Denn es ist völlig unstrittig, dass sich der Meinungsbildungsprozess inzwischen verstärkt in Internet-Foren und Blogs abspielt“, so Oberbürgermeister Boris Pistorius.
Was bei Stuttgart 21 versäumt wurde, will die baden-württembergische Landeshauptstadt bei der Gestaltung des Rosenstein-Quartiers besser machen und hat die Bürger aufgerufen, sich an der Planung der durch die Tieferlegung des Bahnhofs frei werdenden Fläche zu beteiligen. An der Auftaktveranstaltung zur Reihe „Rosenstein – Wir gestalten unsere Stadt von morgen“ haben nach Angaben der Stadt mehr als 400 Interessenten teilgenommen. Weitere rund 2.000 Besucher haben die Veranstaltung via Livestream verfolgt und über das Fragemodul, Twitter und Facebook diskutiert. Auch die weiteren Phasen des städtebaulichen Projektes sollen im Internet begleitet und erörtert werden. So bestehe etwa die Möglichkeit, online Fragen, Ideen und Wünsche zu dem neuen Stadtquartier zu äußern. Die am häufigsten gestellten Fragen will die Stadt so schnell wie möglich beantworten und Bürgervorschläge in den Planungsprozess einbeziehen. Ob allerdings die Reputation Stuttgarts durch dieses Bürgerbeteiligungsprojekt steigt, bleibt abzuwarten. (rt)
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HamburgHamburg: Bewohnerparken geht online [19.1.2012]
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Interessantes und Hintergründiges zu über 90 Hamburger Attraktionen kann man sich ab sofort aufs iPhone holen. Möglich machen das die Audioguides in der App der Freien und Hansestadt.
Georg KonjovicHamburg: Auf App folgt Blog [19.11.2010]
Auf hamburg.de kann ab sofort jeder sein eigenes Blog erstellen. Die Freie und Hansestadt führt mit diesem Angebot ihre Social-Media-Aktivitäten fort. Die kürzlich gestartete App war innerhalb von 14 Tagen 65.000 Mal heruntergeladen worden.
REPORT: Kommunikation 2.0 [13.9.2010]
Mit Web 2.0 tritt die Verwaltung in einen neuen Dialog mit den Bürgern. Welche Tools sich für den Einsatz im Public Sector eignen, muss individuell festgelegt werden. Eines ist jedoch sicher: Die Verwaltung sollte jetzt in diese Überlegungen einsteigen, bevor sie von der Generation 2.0 dazu gezwungen wird.
BlogWeb 2.0: Oldenburg im Blog [7.9.2011]
Ein Stipendium für ein Blog über Oldenburg hat die niedersächsische Stadt an Tilman Rammstedt vergeben. Der Schriftsteller ist bis Jahresende als virtueller Stadtschreiber aktiv und berichtet über seine Online-Erfahrungen mit Oldenburg.
KRZN: Austausch mit System [14.7.2011]
Einen Microblogging-Dienst für den Informationsaustausch können ab sofort alle Mitarbeiter im Verbandsgebiet des Kommunalen Rechenzentrums Niederrhein (KRZN) nutzen.
Hamburg: Auf App folgt Blog [19.11.2010]
Auf hamburg.de kann ab sofort jeder sein eigenes Blog erstellen. Die Freie und Hansestadt führt mit diesem Angebot ihre Social-Media-Aktivitäten fort. Die kürzlich gestartete App war innerhalb von 14 Tagen 65.000 Mal heruntergeladen worden.
KRZN: Social Media im Einsatz [3.9.2010]
In Facebook und Twitter ist das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) vertreten und hat ein Blog und einen internen Microblogging-Dienst gestartet. Auch die Verbandsmitglieder profitieren von den Web-2.0-Aktivitäten des IT-Dienstleisters.
USA: Twitter für den Public Sector [30.6.2010]
Um den Mikroblogging-Dienst Twitter für die Nutzer aus der öffentlichen Verwaltung in den USA zu optimieren, wird das kalifornische Unternehmen eine Dependance in Washington DC eröffnen und seinen Personalbestand aufstocken.
TwitterSocial Media: Analyse erweitert [6.10.2011]
Unter anderem aufgrund der Rückmeldungen aus den Kommunen hat die Firma publicplan ihre Analyse zu den Social-Media-Aktivitäten deutscher Städte erweitert.
Hamburg: Das Gezwitscher wird verfolgt [14.6.2011]
Die 10.000-Follower-Marke hat der Twitter-Kanal von Hamburg überschritten. Jetzt ist die Rückmeldung der Bürger zu den Inhalten gefragt. Die Hamburg-Fansite bei Facebook findet ebenfalls immer mehr Freunde.
Luzern: Probeweise auf Facebook und Twitter [20.4.2011]
Eine Facebook-Seite und einen Twitter-Account hat die Schweizer Stadt Luzern für die Bürgerkommunikation angelegt. Der Pilotversuch läuft bis Ende des Jahres.
Stuttgart: Social-Media-Präsenz ausgebaut [7.1.2011]
Stuttgart hat zum Jahreswechsel seine Web-2.0-Angebote erweitert und in einem zentralen Newsroom gebündelt. Zudem bietet die baden-württembergische Landeshauptstadt ab Mitte Januar eine Stuttgart-App für Smartphones an.
Hamburg: Auf App folgt Blog [19.11.2010]
Auf hamburg.de kann ab sofort jeder sein eigenes Blog erstellen. Die Freie und Hansestadt führt mit diesem Angebot ihre Social-Media-Aktivitäten fort. Die kürzlich gestartete App war innerhalb von 14 Tagen 65.000 Mal heruntergeladen worden.
FacebookFacebook-Streit: ULD wendet sich an Landtag [16.12.2011]
Nachdem die vom Landesdatenschutzbeauftragten Schleswig-Holsteins beanstandeten öffentlichen Stellen nicht reagieren, soll sich nun der Landtag mit dem Thema Facebook befassen.
Facebook: Datenschutzbehörden unterstützen ULD [12.12.2011]
Der Düsseldorfer Kreis, ein Zusammenschluss verschiedener Datenschutzbehörden, schließt sich im Streit um den Betrieb von Facebook-Fanpages der Ansicht des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) an.
Berlin: Eine Million Facebook-Freunde [29.11.2011]
Berlin hat mehr als eine Million Freunde beim sozialen Netzwerk Facebook. Ab sofort kann unter 200 Videos mit Liebeserklärungen an die deutsche Hauptstadt der größte Berlin-Fan bestimmt werden.
Region Hannover: Abschied von Facebook [25.11.2011]
Aufgrund der Kritik zahlreicher Landesdatenschutzbeauftragter an Facebook hat sich die Region Hannover bei dem sozialen Netzwerk abgemeldet. Sie will nach neuen Möglichkeiten suchen, um jüngere Zielgruppen anzusprechen.
ULD: Abmahnungen ohne Wirkung [9.11.2011]
Die Abmahnungen, die das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) an private und öffentliche Betreiber von Facebook-Fanpages verschickt hat, zeigen bislang nur mäßigen Erfolg.
HammHamm: 5.000 Fans auf Facebook [5.7.2011]
Rund ein Jahr nach dem Start ihrer Facebook-Seite kann sich die Stadt Hamm über mehr als 5.000 Fans freuen.
Hamm/Lüdenscheid: Online-Bibliothek gestartet [3.5.2011]
Über eine gemeinsame Zweigstelle im Web verfügen ab sofort die Stadtbibliotheken Hamm und Lüdenscheid.
Baden-Württemberg: Digitalfunk für Ulm [18.11.2010]
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im Stadtgebiet Ulm funken ab sofort digital. Den flächendeckenden Ausbau des neuen Funknetzes will Baden-Württemberg bis Mitte 2012 realisiert haben.
Hamm: Von Null auf 3.000 [12.11.2010]
Die Stadt Hamm ist seit fünf Monaten auf Facebook vertreten und wird in Kürze ihren 3.000-sten virtuellen Freund begrüßen können.
Hamm: Telefonservice verbessert [25.2.2008]
Mit einer Unified-Communications-Lösung des Unternehmens Cisco verbessert die Stadt Hamm ihren Telefonservice. Profitieren sollen sowohl Verwaltung als auch Bürger.
LorchLorch: Facebook „gefällt mir“ [5.11.2010]
Auf der Online-Plattform Facebook präsentiert sich ab sofort die Stadt Lorch am Rhein. Damit will die Kommune unter anderem ihren Bekanntheitsgrad erhöhen.
FuldaFulda: Besuch im Bürgerbüro online planen [28.10.2011]
Ein Termin beim Bürgerbüro der Stadt Fulda lässt sich ab sofort auch online vereinbaren. Die Kommune will damit Wartezeiten verkürzen.
Kreis Fulda: Kommunen planen gemeinsame IT [11.7.2011]
Im Rahmen der Interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel wollen vier Kommunen im Kreis Fulda ihre Software für das Haushalts- und Kassenwesen harmonisieren und ab dem Jahr 2013 eine gemeinsame Serverfarm nutzen.
Kreis Fulda: Zulassung mit neuer Technik [22.2.2011]
Der Kreis Fulda hat das Modul Unterschriften-Pad der Firma Desko in sein Kfz-Verfahren integriert. Damit ist im Rahmen der Kfz-Zulassung nun auch die digitale Signatur möglich.
Fulda: Facebook gefällt [25.11.2010]
Die Auswertungen des kürzlich gestarteten Facebook-Accounts der Stadt Fulda sind wenig überraschend: Es werden insbesondere jüngere Nutzer erreicht.
Fulda: Backup mit BakBone [27.3.2009]
Auf die Datensicherungslösung BakBone setzt die Stadt Fulda auch weiterhin und hat deren Nutzung im Zuge der IT-Neustrukturierung noch ausgebaut.
BraunschweigBraunschweig: ProGOV 3 im Standesamt [25.11.2011]
Bei der Realisierung des elektronischen Personenstandsregisters (ePR) im Standesamt setzt die Stadt Braunschweig auf die Lösung ProGOV 3 der Firma procilon.
REPORT: Facebook gefällt [20.6.2011]
In Zeiten des Web 2.0 müssen Städte, Gemeinden und Kreise offen sein für Diskussionen. Wer den Anspruch hat, dialogorientiert zu kommunizieren, sollte die klassische Öffentlichkeitsarbeit um Social-Media-Angebote ergänzen. Dabei sollten Kommunen aber wissen, worauf sie sich einlassen.
Niedersachsen / Schleswig-Holstein: ALKIS startet [19.4.2011]
Als erste Katasterbehörde in Niedersachsen arbeitet ab sofort die Stadt Braunschweig mit dem Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS). In Schleswig-Holstein macht die Stadt Lübeck den Anfang bei der ALKIS-Nutzung.
Braunschweig: Freunde auf Facebook gewinnen [24.11.2010]
Braunschweig ist jetzt mit einer eigenen Seite im sozialen Netzwerk Facebook vertreten. Bürger und Freunde der Stadt sollen sich darüber vernetzen.
Braunschweig: Termine online reservieren [10.9.2010]
Bürger können Termine bei der Stadt Braunschweig jetzt auch online vereinbaren. Der Service wird zunächst für 18 Dienstleistungen in der Abteilung Bürgerangelegenheiten angeboten. Bei reger Nachfrage ist eine Ausweitung geplant.
OsnabrückOsnabrück: Wartezeiten auf dem Smartphone [17.2.2012]
Im Auftrag der Stadt Osnabrück haben Informatikstudenten der Hochschule eine Smartphone-App programmiert, die jetzt in der Beta-Version vorgestellt wurde. Neben Neuigkeiten, einem Stadtplan, Webcams und einem Beschwerdeformular zeigt die App auch die aktuellen Wartezeiten im Bürgeramt an.
Osnabrück: Bürgerhaushalt geplant [9.2.2012]
In Osnabrück können sich Bürger erstmals an der Haushaltsaufstellung beteiligen. Ein zentrales Element ist eine Online-Plattform, die demnächst freigeschaltet werden soll. Eine Erwartung an das Beteiligungsverfahren: Die Verbesserung des Dialogs zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung.
Kreis Osnabrück: AWIGO startet App [28.11.2011]
Der Internet-Auftritt der Abfallwirtschaft des Landkreises Osnabrück (AWIGO) ist komplett überarbeitet worden. Außerdem bietet das Unternehmen eine iPhone-App an.
Osnabrück: Kommunalmaster für Veranlagung [8.11.2011]
Für die Veranlagung von Steuern und Gebühren nutzt die Stadt Osnabrück seit Anfang Oktober die Software DZ-Kommunalmaster Veranlagung.
Osnabrück: Fahrende Bibliothek [21.10.2011]
Die Firma Marcant hat den Bücherbus der Stadtbibliothek Osnabrück mit mobilfunk-gestützter M2M-Technologie ausgestattet.
Boris PistoriusOsnabrück: Wartezeiten auf dem Smartphone [17.2.2012]
Im Auftrag der Stadt Osnabrück haben Informatikstudenten der Hochschule eine Smartphone-App programmiert, die jetzt in der Beta-Version vorgestellt wurde. Neben Neuigkeiten, einem Stadtplan, Webcams und einem Beschwerdeformular zeigt die App auch die aktuellen Wartezeiten im Bürgeramt an.
Osnabrück: Bürgerhaushalt geplant [9.2.2012]
In Osnabrück können sich Bürger erstmals an der Haushaltsaufstellung beteiligen. Ein zentrales Element ist eine Online-Plattform, die demnächst freigeschaltet werden soll. Eine Erwartung an das Beteiligungsverfahren: Die Verbesserung des Dialogs zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung.
Jürgen HäfnerBürgerservice: Koblenz ruft 115 [12.4.2011]
Seit gestern können die Bürger in Koblenz die Stadtverwaltung über die einheitliche Behördenrufnummer 115 erreichen. Als zweite Kommune in Rheinland-Pfalz hat die Stadt ein D115-Service-Center aufgebaut.
REPORT: Bürgerservice wird mobil [29.11.2010]
Die demografische Entwicklung und der Siegeszug der Smartphones fordern aufseiten der Verwaltung neue Ideen der Dienstleistungserbringung. Erste Anwendungen gibt es bereits. Und die haben eines gemeinsam: Der Bürgerservice wird mobiler und persönlicher.
REPORT: Planungsrat steuert IT [27.9.2010]
Der IT-Planungsrat ist die neue zentrale Steuerungsinstanz für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in Fragen der IT der öffentlichen Hand. Das per Staatsvertrag konstituierte Gremium, das jetzt die erste Nationale E-Government-Strategie beschlossen hat, wird auch kritisch gesehen: Die Kommunen haben kein Stimmrecht.
Rheinland-Pfalz: 115 am Start [2.9.2010]
Die einheitliche Behördenrufnummer 115 ist jetzt auch in Rheinland-Pfalz erreichbar. Zunächst können die Bürger der Stadt Trier und des Kreises Trier-Saarburg den Service nutzen. Eine flächendeckende D115-Versorgung wird angestrebt.
Rheinland-Pfalz: Kooperation für E-Government [19.7.2010]
Das Land Rheinland-Pfalz will die Zusammenarbeit mit den Kammern im Bereich E-Government intensivieren. Unter anderem sollen technische Infrastrukturen gemeinsam genutzt werden.
BürgerbeteiligungCeBIT 2012: Trio von citeq [15.2.2012]
Gemeinsam mit Partnern stellt Münsters IT-Dienstleister citeq auf der CeBIT multifunktionale Chipkartenanwendungen rund um den nPA, die Möglichkeit einer Ad-hoc-Signatur sowie seine Online-Plattform für Bürgerbeteiligungen vor.
Kreis Lüchow-Dannenberg: Zukunft gestalten [14.2.2012]
Eine Online-Diskussion zur Zukunft der Kommune führt aktuell der Kreis Lüchow-Dannenberg mit seinen Bürgern. Auf dem Portal stehen Hintergrundinformationen und Meinungen der Kreistagsfraktionen zur Verfügung. Zudem kann die Verwaltung befragt werden.
CeBIT 2012: init mit nPA im Fokus [8.2.2012]
Ein umfassendes Leistungsspektrum rund um den neuen Personalausweis (nPA) präsentiert init auf der diesjährigen CeBIT.
Baden-Württemberg: Abstimmung bei Bürgerbeteiligung [1.2.2012]
Ein abgestimmtes Gesamtkonzept für Bürgerbeteiligung hat der Gemeindetag Baden-Württemberg gefordert und damit auf den Fahrplan der Landesregierung reagiert. Zudem sollten alle Schritte der Bürgerbeteiligung mit den kommunalen Landesverbänden abgestimmt werden.
Bürgerbeteiligung: Baden-Württembergs Plan [25.1.2012]
Mit sieben Schwerpunkten will die baden-württembergische Landesregierung das Thema Bürgerbeteiligung langfristig verankern. Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, hat jetzt den Fahrplan für 2012 präsentiert.
Ulrich FreiseBerlin: Maerker im Pilotbetrieb [19.8.2011]
Im Berliner Bezirk Lichtenberg wird ab Anfang Oktober die Beteiligungsplattform Maerker pilotiert. Bürger können die Verwaltung darüber auf Missstände im öffentlichen Raum hinweisen. In Brandenburg wird die Lösung bereits von 32 Kommunen genutzt.
ITDZ Berlin: Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen [22.6.2011]
Im Geschäftsjahr 2010 konnte das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) seinen Umsatz steigern und eine Reihe von E-Government-Projekten für die Berliner Verwaltung realisieren.
REPORT: Auf Kurs zur Service-Hauptstadt [24.1.2011]
Berlin will Service-Metropole werden und richtet das Verwaltungshandeln an den Bedürfnissen der Bürger aus. Diesem Ziel dient das Projekt ServiceStadt Berlin, das in diesem Jahr ausläuft. Über den Stand der Dinge und die Perspektiven der Berliner Verwaltungsmodernisierung.
REPORT: Kommunizierender Staat? [1.11.2010]
Wie die öffentliche Hand aktuellen und künftigen Herausforderungen begegnen kann, zeigen Best Practices auf der Kongressmesse Moderner Staat. In diesem Jahr wurden dabei insbesondere zwei Aspekte betont: Partizipation und Bürgerkommunikation.
Berlin: Testbetrieb für EU-DLR [9.10.2008]
Ulrich Freise, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, hat eine Testphase für die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in der Bundeshauptstadt für nächstes Jahr angekündigt.
StuttgartREPORT: Bürgernähe überzeugt [19.9.2011]
Bürgernähe und Transparenz zeichnen die Projekte aus, die bei der elften Auflage des E-Government-Wettbewerbs von BearingPoint und Cisco prämiert wurden. Der Preis für das innovativste E-Government-Projekt wurde gleich an zwei Institutionen vergeben.
E-Government-Wettbewerb: Gewinner gekürt [12.9.2011]
Im Rahmen des 11. E-Government-Wettbewerbs haben die Unternehmen BearingPoint und Cisco wegweisende IT-Projekte auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene ausgezeichnet. Zu den Gewinnern zählt unter anderem die Stadt Stuttgart.
Stuttgart: Bürgerhaushalt beendet [5.8.2011]
Nach Abschluss der öffentlichen Beteiligungsphase zum Bürgerhaushalt hat Stuttgart jetzt die Zahlen veröffentlicht und muss dabei den Vergleich mit anderen Großstädten nicht scheuen. Das Verfahren soll einer Evaluation unterzogen werden und wird möglicherweise fortgesetzt.
KDRS/RZRS: Umstellungsprojekt im Endspurt [26.7.2011]
Das Umstellungsprojekt des IT-Dienstleisters KDRS/RZRS auf das neue Personalverfahren dvv.Personal ist auf die Zielgerade eingebogen.
REPORT: Online-Dienste im Ranking [25.7.2011]
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hat die Internet-Auftritte großer deutscher Städte untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass in puncto E-Government bei zahlreichen Kommunen noch viel Luft nach oben besteht. Die besten Online-Services bieten Düsseldorf, Stuttgart und Freiburg.
Web 2.0init: E-Partizipation als SaaS [10.11.2011]
Die Web-2.0- und Community-Funktionen der SocialWebSuite von Anbieter init stehen künftig auch als Software as a Service zur Verfügung. Verwaltungen soll damit die Realisierung von E-Partizipationsangeboten erleichtert werden.
Wernigerode: Mobil mit Stadt-App [3.11.2011]
Sowohl die Stadt-App als auch die mobile Website der Stadt Wernigerode sind freigeschalten worden. Entwickelt wurden die mobilen Angebote von der Stadtverwaltung sowie dem IT-Dienstleister brain-SCC.
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