E-Government, Internet und Informationstechnik
Kommune21

 

Münsterland

Virtuelles Rathaus 2004

[17.2.2004] Die Universität Münster prämierte in einer Studie die besten virtuellen Rathäuser im Münsterland. Ausgezeichnet wurden Bocholt, Raesfeld und der Kreis Borken.

Die Stadt Bocholt, die Gemeinde Raesfeld und der Kreis Borken bieten die besten Internet-Bürgerdienste im Münsterland. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie der Universität Münster, die an die drei Kommunen erstmals die Auszeichnung "Virtuelles Rathaus Münsterland 2004" verlieh. Der Studie zufolge, die am Institut für Wirtschaftsinformatik entstand, ist der aktuelle Entwicklungsstand der virtuellen Rathäuser insgesamt noch sehr heterogen. Auffällig sei der hohe Nachholbedarf insbesondere bei der Umsetzung von und der Navigation zu Bürgerdiensten. Allgemein gute Noten verteilte das Institut für das jeweilige Informationsangebot der Webauftritte. Bewertet wurden neben dem allgemeinen Erscheinungsbild der kommunalen Websites vor allem die Qualität der Bürgerdienste in den Bereichen Strukturiertheit, Entwicklungsgrad, Navigation und Bürgerfreundlichkeit.

Info:
www.uni-muenster.de

Druckversion (neues Fenster):
[ Text ] [ PDF ]

Weitere Meldungen aus folgenden Bereichen:


Münsterland
citeq: Sammelzertifikat für nPA-Nutzung [11.10.2011]
Ein Sammelzertifikat zum Auslesen der elektronischen Daten des neuen Personalausweises (nPA) hat IT-Dienstleister citeq vom Bundesverwaltungsamt erhalten. Neben der Stadt Münster können damit 18 weitere Kommunalverwaltungen IT-Dienstleistungen von citeq in Anspruch nehmen.
Münsterland: Bibliotheken kooperieren im Web [19.8.2010]
In der Region Münsterland haben Bibliotheken aus zehn Städten ein gemeinsames Portal zur Online-Ausleihe gestartet.
Kreis Warendorf: Flugsimulator für Wanderfreunde [16.3.2010]
Der Kreis Warendorf hat die Wanderwege im Münsterland digitalisiert und in den Stadtplan Münsterland integriert. Die Wege können nun auch per Flugsimulator im Web erkundet werden.
REPORT: EU-DLR nach dem Stichtag [25.1.2010]
Vor knapp einem Monat ist die Frist für die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie abgelaufen. Nicht immer ist alles reibungslos verlaufen. Außerdem fängt die eigentliche Arbeit jetzt erst an, wenn sich die theoretischen Überlegungen in der Praxis bewähren müssen.
Münsterland: Gemeinsames Geoportal [24.11.2008]
Die Vermessungs- und Katasteramtsleiter verschiedener Kreise im Münsterland wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Geplant ist unter anderem der Aufbau eines gemeinsamen Geoportals.

Bocholt
Bocholt: Anschluss an die Datenautobahn [5.9.2011]
Die Breitband-Infrastruktur soll in Teilen der Stadt Bocholt weiter ausgebaut werden. Projektpartner ist die Deutsche Telekom.
Bocholt: Mitmach-Blog für Städtebauprojekt [2.9.2011]
Im Rahmen ihres Städtebauprojektes KuBAaI hat die Stadt Bocholt ein Blog eingerichtet. Bürger sind aufgefordert, ihre Ideen online einzubringen.
Bocholt: Elektronische Vergabe [22.7.2009]
Auf eine elektronische Vergabeplattform setzt die Stadt Bocholt. Zunächst sollen Ausschreibungen ab circa 20.000 Euro im VOL- und VOB-Bereich elektronisch erstellt und abgewickelt werden können.
Bocholt: Mobile IT-Ausstattung für 34 Schulen [19.1.2005]
Die Stadt Bocholt hat 35 Medienwagen für Notebooks angeschafft. Das IT-Transportsystem PRM V1 des Schweizer Herstellers PRM Tec wird für das "rollende Klassenzimmer" eingesetzt.
Bocholt: Datenverbund mit Stadtwerken [14.9.2004]
Die Stadt Bocholt und die Bocholter Energie und Wasserversorgung (BEW) nutzen künftig gemeinsam ein System, um auf digitale Karten zuzugreifen.

Raesfeld
Personal-Management: Hilfe vom KRZ [17.1.2012]
Dank einer Erweiterung seines Zentralen Gehaltsservice kann das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (KRZ) ab sofort alle Aufgaben im Bereich Personal-Management übernehmen. Zwei Kommunen haben diesen neuen Service bereits genutzt.

Borken
Kreis Borken: Umstellung auf ALKIS [27.10.2011]
Der Kreis Borken wird ab Anfang 2012 mit dem Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) arbeiten. Derzeit erfolgt die Übernahme der Katasterdaten in das neue System.
Kreis Borken: Grundstückswerte online [11.6.2010]
Informationen zum Wert eines bebauten oder unbebauten Grundstücks bietet im Kreis Borken die Website des Gutachterausschusses für Grundstückswerte, die jetzt vollständig überarbeitet worden ist.
Borken: Pano statt PC [26.2.2010]
Die Stadt Borken ersetzt ihre PCs durch Pano Zero Clients und hat bislang mehr als 120 Geräte eingespart. Die Virtualisierung sorgt zudem für eine positive Energiebilanz und geringere Hardware-Kosten.
Kreis Borken: Portal für Pendler [23.3.2009]
Im Kreis Borken ist ein neues Serviceangebot für Pendler gestartet. Die Web-Plattform weist Pkw-Fahrgemeinschaften sowie Reiseverbindungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) aus.
Kreis Borken: Umfrage zum Verwaltungsservice [12.12.2008]
Der Kreis Borken befragt Unternehmen zur Zufriedenheit mit dem Service der Verwaltung. Die Umfrage ist Grundlage für die Verlängerung des Gütezeichens „Mittelstandsorientierte Kreisverwaltung".

Virtuelles Rathaus
Dortmund: E-Government zum Anfassen [23.11.2006]
Dortmunder Bürger können heute die Online-Angebote der städtischen Verwaltung kennen lernen und direkt ausprobieren. Das Dortmunder Systemhaus und das Informationsbüro d-NRW präsentieren das virtuelle Rathaus.
Nordrhein-Westfalen: Realität virtueller Rathäuser [5.12.2005]
Das Europäische Forschungszentrum für Informationssysteme (ERCIS) der Universität Münster startet im Auftrag des Informationsbüros d-NRW seine Studie "Virtuelles Rathaus NRW 2006". Alle Kommunen in NRW erhalten im Dezember Online-Fragebögen.
SAP: Virtuelles Rathaus21 [24.6.2005]
Im Rahmen der Kooperation mit der Stadt Hagen entwickelt die SAP eine Lösung für ein integriertes E-Government in Kommunen. Das neue Produkt Rathaus21 soll im Herbst 2005 verfügbar sein.
Heilbronn: Vitalkur für Website [30.7.2004]
Die Stadt Heilbronn hat ihre Website überarbeitet. Neben einem neuen Design finden die Nutzer jetzt auch neue Angebote des virtuellen Rathauses vor.

e-Bürgerdienste
REPORT: Wenig Betrieb im virtuellen Rathaus [19.10.2009]
Die Bürger finden es wichtig, dass Ämter und Behörden im Internet präsent sind. Dennoch nutzen lediglich 23 Prozent die E-Government-Angebote der öffentlichen Hand. Nur per Fax wird noch seltener mit der öffentlichen Verwaltung kommuniziert. Ergebnisse zweier aktueller Umfragen zu elektronischen Bürgerdiensten.
Nordrhein-Westfalen: Kooperation mit Kommunen [14.4.2005]
In einer Rahmenempfehlung haben die Kommunalen Spitzenverbände und das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsame Projekte im E-Government festgelegt.
Brandenburg: Land und Kommunen ziehen an einem Strang [1.2.2005]
Kommunen und Landesregierung in Brandenburg wollen die Entwicklung elektronischer Verwaltungsdienstleistungen gemeinsam vorantreiben. Hierzu wurde gestern eine Kooperationsvereinbarung zwischen Innenministerium und Kommunalen Spitzenverbänden unterzeichnet.
Brandenburg: Internet-Portal für elektronische Bürgerdienste [27.1.2005]
Das Land Brandenburg baut ein zentrales E-Bürgerdienste-Portal auf, das auch den Kommunen zur Nutzung offen steht. Auf diese Weise sollen teure Insellösungen vermieden werden.
Österreich: E-Government in der Telefonzelle [14.12.2004]
Das Unternehmen Telekom Austria bietet in rund fünfhundert Multimedia-Telefonzellen öffentliche Internet-Zugänge an. Eine Website mit Online-Dienstleistungen des öffentlichen Dienstes ist kostenlos zugänglich.

e-Services
Symposium: E-Government für die Wirtschaft [11.8.2011]
Zum 1. Norddeutschen E-Government-Symposium lädt die Handelskammer Hamburg am 25. August ein. Die Veranstaltung geht unter anderem der Frage nach, wie E-Government wirtschaftsfreundlich gestaltet werden kann.
Großbritannien: Regierung plant Online-Offensive [14.12.2009]
Die britische Regierung hat sich einer stärkeren Bürgerorientierung verschrieben. Sie will der Öffentlichkeit den Zugang zu Daten öffnen und zahlreiche Verwaltungsdienste künftig nur noch online anbieten.
Studie: Online-Presse-Services verbessert [17.3.2006]
Eine Umfrage unter 101 Städten in Baden-Württemberg hat ergeben, dass die Qualität der kommunalen Online-Presse-Services verbessert wurde. Die Reaktionszeiten auf journalistische E-Mail-Anfragen hingegen haben sich im Vergleich zum letzten Jahr verschlechtert.
Greven: Studie mit interessanten Resultaten [10.2.2005]
Was halten Bürger und Unternehmen in Greven von E-Government-Angeboten? Diese Frage beantwortet eine Studie, die von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster erstellt wurde. Überraschendes Ergebnis: Nur 55 Prozent der Unternehmen halten Online-Dienstleistungen der Stadt für sinnvoll.
Australien: Kaum Interaktion auf Behörden-Websites [5.5.2004]
Unübersichtliche Websites und kompliziert zu handhabende elektronische Signaturen verleiden Australiens Bürgern die Nutzung elektronischer Behördendienste. Zu diesem Ergebnis kommt eine Accenture-Studie.