E-Government, Internet und Informationstechnik
Kommune21

 

REPORT

Intelligenz für Städte

[12.7.2010] Die Attraktivität einer Stadt wird zunehmend von weichen Standortfaktoren wie Umweltqualität, Bildungsangebot und auch vom Verwaltungsservice bestimmt. Um hier punkten zu können, gilt es, nachhaltige Konzepte für den städtischen Raum zu entwickeln. Dabei will die IT-Industrie Kommunen unterstützen.

Be sustainable, be smart (sei nachhaltig, sei intelligent) – so könnte man die Konzepte der IT-Industrie zusammenfassen, die Städte fit machen sollen für den globalen Wettbewerb. Hintergrund sind zahlreiche geopolitische Entwicklungen, die das Gesicht der Städte in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten grundlegend verändert haben. Ein Aspekt ist die starke Urbanisierung: Heute lebt bereits die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, 2030 werden es fast 60 Prozent sein. 1950 waren es weniger als 30 Prozent. Mit der Urbanisierung gehen Umweltbelastungen, hohes Verkehrsaufkommen, steigende Kriminalität und soziale Probleme einher.
Ein weiterer Aspekt der Stadtentwicklung ist die Veränderung des Arbeitsmarktes. Städte konkurrieren mittlerweile weltweit um qualifizierte Arbeitskräfte, mit der Entwicklung hin zur Dienstleistungsgesellschaft hat die Bedeutung von Wissen und Know-how zugenommen, was wiederum Einfluss auf die Standortentscheidungen von Unternehmen hat. Neben den harten Standortfaktoren wie Arbeitsmarkt, Verkehrsanbindung, Grundstückspreise und kommunale Abgaben gewinnen weiche Standortfaktoren immer mehr an Gewicht. Diese sind nur schwer messbar, weil sie von subjektiven Einschätzungen und persönlichen Präferenzen bestimmt werden. Hierzu zählen Wohn- und Freizeitwert, wirtschaftliches Klima, Image, Umweltqualität oder Kriminalitätsrate. Aber nicht nur Unternehmen, auch Bürger legen immer größeren Wert auf das Wohnumfeld, die Umweltqualität, das Bildungsangebot oder das Vorhandensein kultureller Einrichtungen.
Für die Attraktivität einer Stadt spielt außerdem die Dienstleistungserbringung der Verwaltung eine entscheidende Rolle – und das sowohl für Individuen wie für Unternehmen. Die Erwartungen an Web-Dienste und Online-Transaktionen werden dabei immer größer. Ein Trend, der sich noch verstärken wird, wenn die Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist, in das Arbeitsleben einsteigt. Der demografische Wandel ist ein weiterer Aspekt, der Antworten von Städten fordert. Die öffentliche Hand wird ihre Leistungen künftig mit weniger Personal erbringen und dabei berücksichtigen müssen, dass die Bevölkerung insgesamt immer älter wird.

Stadt der Zukunft

Im Ergebnis heißt das: Die Aufgaben, denen sich Städte widmen müssen, sind zahlreich. Im Umkehrschluss heißt es aber auch: Durch entsprechende Reaktionen auf die Herausforderungen lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit einer Stadt verbessern. Vieles ist selbstverständlich nur langfristig umsetzbar. Aber, wie Anne K. Altman, General Manager Global Public Sector bei der IBM Corporation, im Interview mit Kommune21 sagt: „Es ist entscheidend, mit irgendetwas anzufangen.“ Es muss auch nicht unbedingt ein spektakuläres Vorhaben sein. Wichtig sei nur, ein Konzept mit langfristigen Zielen vor Augen zu haben. Eine Vision von der Stadt der Zukunft. Ist diese Vision vorhanden, kann mit Informationstechnik viel erreicht werden, so der Tenor der IT-Industrie.

Smarter Cities mit IBM

Anne K. Altman formuliert das folgendermaßen: „IBM würde sich wünschen, dass die Städte von den heutigen technologischen Möglichkeiten Gebrauch machen. Denn die Lösungen für Veränderungen sind vorhanden.“ Der Konzern hat vor rund 18 Monaten die Initiative Smarter Planet und ein halbes Jahr später die Initiative Smarter Cities gestartet. Momentan werden 4.000 Städte weltweit auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit begleitet. Eine Stadt, die in jeder Hinsicht smart ist, gibt es laut Altman bislang aber noch nicht. Michael A. Maier, bei IBM Deutschland Geschäftsbereichsleiter Öffentlicher Dienst, erläutert: „Bürgermeister setzen die Schwerpunkte entsprechend ihrer politischen Prioritäten.“ Und so arbeitet IBM mit verschiedenen Städten in unterschiedlichen Bereichen zusammen. Mit Karlsruhe beim Aufbau eines Kindergartenportals, mit Mannheim im Bereich Energieversorgung und mit Dortmund und Aachen bei der Verbesserung der Verwaltungsservices. Mit der Ruhrgebietsmetropole hat der Konzern eine Lösung zur elektronischen Unterstützung des Einheitlichen Ansprechpartners gemäß EU-Dienstleistungsrichtlinie entwickelt. Für die StädteRegion Aachen wurde gemeinsam mit mehreren Partnern ein Online-Portal umgesetzt, das einen zentralen Zugang zu den Verwaltungsdienstleistungen bieten soll.
Eines der wichtigsten Merkmale der IBM-Initiative ist das Denken in Systemen. Eine Stadt wird als System von Systemen verstanden, weil Energie, Verkehr, Wasserversorgung, Gesundheit, Bildung, öffentliche Sicherheit und Verwaltungsservices sowie deren gegenseitige Abhängigkeiten betrachtet werden müssen. Mehrere Schritte führen laut IBM zu dem Ziel, einen Überblick über alle Systeme zu erlangen. Zunächst gilt es, die Alleinstellungsmerkmale einer Stadt zu identifizieren, darauf aufbauend eine Strategie zu entwickeln, die diese Stärken betont und dann die Investitionen in Systeme zu priorisieren. Die Politik sollte auf Vorhaben setzen, die der Ansiedlung von Wissen und Know-how förderlich sind. Wichtig sei darüber hinaus, verstärkt Verwaltungsdienstleistungen anzubieten, die sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren sowie eine digitale Verbindung zwischen den Systemen einer Stadt herzustellen und Transparenz über die Verwendung öffentlicher Gelder zu schaffen. Das Denken in Systemen sollte schließlich auf alle Aspekte des Planens und Verwaltens angewandt werden. Zum einen sollten also Probleme, Lösungen und Mehrwerte, die mit Verbesserungen einhergehen nicht nur innerhalb eines bestimmten Bereichs, sondern im Rahmen des Gesamtsystems Stadt betrachtet werden. Zum anderen sollten sich Verantwortliche auf das Verhalten von Systemen anstatt auf einzelne Ereignisse konzentrieren und Ansätze für die Veränderung grundlegender Verhaltensmuster prüfen.
Um die Systeme möglichst kosteneffizient verbessern zu können, ist IT notwendig. Laut Manager Altman sind die Daten vielfach bereits vorhanden, werden aber nicht effizient genutzt, geschweige denn ausgetauscht. Diese Situation lasse sich durch den Einsatz entsprechender Technologien verändern. Ein echter Mehrwert entstehe durch den Einsatz von Analyse-Tools, welche die Entscheidungsfindung beschleunigen und somit die Dienstleistungserbringung optimieren.
Die Möglichkeit, Dinge durch IT mit Intelligenz auszustatten, sie über das Internet kommunizieren zu lassen und somit Prozesse zu automatisieren, ist der Kern des technologiegetriebenen Ansatzes, der sich insbesondere für einfache Unterstützungsprozesse eignet. Laut Eckard Schindler, bei IBM Global Business Services im Bereich Strategische Geschäftsentwicklung für Kunden und Projekte innerhalb der öffentlichen Verwaltung zuständig, gibt es neben diesem Ansatz zwei weitere grundlegende Stoßrichtungen der Initiative. Die wertgetriebene Herangehensweise betrifft größere Vorhaben im Bereich Verkehr, Umwelt oder Bildung, die um den Smarter-Cities-Ansatz ergänzt werden. Mit diesem Konzept werde die Zusammenarbeit verschiedener Akteure ausgebaut und die Integrationsfähigkeit von Lösungen verbessert. Der systemgetriebene Ansatz betrachte einzelne Subsysteme in ihrer Ausgangslage mit allen relevanten Akteuren im städtischen Raum. Als Ergebnis entstehen laut Schindler individuell angepasste Integrationslösungen, die sich aus der Situation der jeweiligen Kommune ergeben. Dieser systematische und aufwändigere Ansatz biete sich insbesondere in Städten mit spezifischen Problemfeldern an.
Eine smarte Kommune verfügt aus Sicht von IBM über eine professionelle Kundenschnittstelle. Das heißt: Informationen und Genehmigungen werden ämterübergreifend aus einer Hand in einheitlicher Qualität in professionellen Kunden-Centern angeboten. Bürger und Unternehmen können verschiedene Zugangskanäle für die Kommunikation mit der Verwaltung wählen. Ein zweites Charakteristikum sind intelligente Prozesse. Eine smarte Verwaltung setzt außerdem auf Shared Service Center und eine nachhaltige Verwendung der Ressourcen, durch welche die Anforderungen an die Mitarbeiterqualifikation und die Flexibilität des Personaleinsatzes steigen.

Siemens unterstützt Städte im Wandel

Medienbruchfreie elektronische Verwaltungsprozesse und bürgernahe Service-Center spielen auch im Konzept des Unternehmens Siemens eine Rolle. Wichtig sind dem Konzern darüber hinaus intelligente Finanzierungskonzepte – auch in Form von Öffentlich-Privaten Partnerschaften. Diese findet man auch bei IBM, so etwa im englischen Joint Venture Southwest One (wir berichteten). Als weitere Handlungsfelder sieht Siemens den Aufbau eines hochsicheren Langzeitarchivs und die Umstellungen im Rahmen der Doppik-Einführung. Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben für alle Aspekte der Transformation einer Stadt hin zu mehr Nachhaltigkeit nicht nur Technologien und Lösungen an, sondern auch Roadmaps und Finanzierungskonzepte im Rahmen eines partnerschaftlichen Vorgehens.
Der Public Sector ist einer von elf Bereichen, die Siemens mit seiner Nachhaltigkeitsinitiative für städtische Räume anspricht. Neben dem virtuellen Rathaus und Back-End-Lösungen stellt der Konzern Städten ein Executive-Management-System zur Verfügung. Mit diesem so genannten City Cockpit können laut Hersteller Projekte bereits während der Umsetzung überwacht, die Koordination zwischen den Abteilungen und Ressorts verbessert, Wechselwirkungen zwischen Infrastrukturen bewertet und das Wissen aus unterschiedlichen Datenbeständen zusammengeführt werden. Verantwortliche haben die Möglichkeit, sich einen ganzheitlichen Überblick über die verschiedenen Funktionsabläufe einer Stadt zu verschaffen. Das System ist nach Themenfeldern strukturiert, wobei die Bereiche Finanzen, Verkehr und Umwelt im Standardumfang enthalten sind. Eine Erweiterung um zusätzliche Themenbereiche wie öffentliche Sicherheit oder Gesundheitswesen ist aufgrund des modularen Charakters der Lösung möglich. Nach Angaben von Siemens lassen sich mittels Tabellen, grafischem Material und Karten sowohl finanzielle Kennzahlen als auch Informationen, etwa zum Grad der Luftverschmutzung oder zum aktuellen Verkehrsaufkommen, aufbereiten. Zu bestimmten Schwerpunktthemen können zudem Simulationen durchgeführt und Prognosen erstellt werden. Damit die Lösung auch alle individuellen Ziele einer Stadt abbildet, bietet Siemens IT Solutions and Services nach eigenen Angaben einen speziellen Beratungsansatz an. Dabei identifiziert das Unternehmen zu Beginn die stadtspezifischen Anforderungen und Aktivitäten und entwickelt auf dieser Grundlage ein Konzept. Implementierung und Betreuung des City Cockpits erfolgen somit auf Basis der individuellen Bedürfnisse und Spezifika einer Kommune.

Nachhaltig mit SAP

Auch der Walldorfer Software-Konzern SAP will Städte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit begleiten und entwickelt momentan ein System, welches dem City Cockpit von Siemens nicht ganz unähnlich ist. Zunächst sollen Informationen gesammelt und analysiert, danach die Bereiche identifiziert werden, welche die größte Hebelwirkung für Veränderungen entfalten. Anschließend gilt es, eine umfassende stadtweite Strategie zu entwickeln, bevor ein Portfolio mit möglichen Initiativen erstellt und diese priorisiert werden.
Die Lösung von SAP für nachhaltiges Städte-Management umfasst nach Angaben des Unternehmens Analyse-Instrumente, welche die individuellen Strukturen und Entwicklungen untersuchen, Herausforderungen und Potenziale einer Stadt bestimmen und bei der Identifizierung der Handlungsfelder helfen. Das System soll außerdem Unterstützung bei der Definition der Strategie bieten, indem Stadtplanung und Stadtteilentwicklung verknüpft werden. Der Komplexität soll durch integrierte Strategien und Initiativen begegnet werden. Durch eine verlässlichere Planung und Ausführung, Überwachung und Auswertung des Fortschritts, Förderung eines transparenten Controllings und Ermöglichung der Zusammenarbeit aller Beteiligten wird die SAP-Lösung ein betriebswirtschaftliches Management der städtischen Initiativen erlauben. Trends in den Bereichen Statistik, Finanzen, Umwelt und Sozialstruktur werden über auf- oder absteigende Pfeile veranschaulicht, Projektfortschritte mittels eines Ampelsystems dargestellt. Karten, Diagramme und Tabellen lassen sich für Stadtteile oder Themenbereiche erstellen und erlauben den Blick zurück und in die Zukunft. Für den Informationsaustausch ist die Integration des Mikroblogging-Dienstes Twitter vorgesehen.

Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Die Lösung des Unternehmens Oracle bietet ebenfalls Analyse-Instrumente sowie Unterstützung bei der Modernisierung der Verwaltungsabläufe. Sie verbindet Anwendungen für das Fall-Management und die Prozessbearbeitung mit Technologien für Business Intelligence, Datenintegration und Shared Services.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass zwischen den Ansätzen der einzelnen Unternehmen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede bestehen und Projekte für smarte Städte teilweise auch im Rahmen von Kooperationen umgesetzt werden. So arbeiten beispielsweise IBM und Siemens mit der Freien und Hansestadt Hamburg an deren Ziel, Europas Green City zu werden.
Das Schaffen von mehr Transparenz ist Bestandteil aller Initiativen, egal ob von IBM, SAP, Siemens oder Oracle. Ein weiteres gemeinsames Merkmal ist die Orientierung am Kunden, insbesondere die am Bürger. Dabei wird auch explizit für mehr Partizipationsmöglichkeiten plädiert. Außerdem verfügen alle Anwendungen über Analyse-Instrumente. Auf Grundlage fundierter Analysen, die teilweise auch grafisch ansprechend aufbereitet werden, soll es den Verantwortlichen in den Städten möglich sein, Entscheidungen besser und schneller zu treffen. Des Weiteren betonen die Unternehmen, dass eine nachhaltige Stadtentwicklung einer ganzheitlichen Betrachtungsweise bedarf. Hier kommt wieder die Vision von der Stadt der Zukunft ins Spiel, welche die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung entwickeln müssen. Die Definition eines Leitbildes ist der erste Schritt auf dem Weg zur smarten Verwaltung. Dass dieser Weg weit und oftmals kein leichter sein wird, dürfte nicht nur der IT-Industrie klar sein. Hierfür ist neben den äußeren Rahmenbedingungen auch die Tatsache verantwortlich, dass eine neue Aufgabenteilung innerhalb der Verwaltung sowie eine neue Arbeits- und Organisationskultur zu etablieren sind. Dennoch kann es vor dem Hintergrund der weltweiten Entwicklung nicht schaden, wenn sich Kommunen überlegen, wie nachhaltig und intelligent sie in Zukunft aufgestellt sein möchten und welche Grundsteine sie hierfür heute schon legen können. (rt)

Info:
Zum Download des IBM-Whitepaper „Smarte Kommunen“ (Deep Link)
www.ibm.com/smarterplanet/de
smartercities.tumblr.com
www.siemens.com/city-of-the-future
Nachhaltige Stadtentwicklung mit SAP (Deep Link)
Lösungen von Oracle für Smart Cities (Deep Link)

Druckversion (neues Fenster):
[ Text ] [ PDF ]

Weitere Meldungen aus folgenden Bereichen:


Smarter Cities
Conet: Lösungen für Smarter Cities [3.11.2010]
Das Unternehmen Conet beteiligt sich an der IBM-Initiative Smarter Cities und steuert dabei insbesondere Erfahrungen bei der Konzeption und technischen Umsetzung von Bürgerportalen bei.
Moderner Staat: Smart mit IBM [8.9.2010]
Der IBM-Geschäftsbereich Öffentlicher Dienst stellt auf der Kongressmesse Moderner Staat Strategien und Lösungen für eine smarte Verwaltung vor.
REPORT: Familientreffen in Hannover [8.3.2010]
Die im Vorfeld zu Highlights erhobenen Themen Breitband und elektronischer Personalausweis haben sich auf der diesjährigen CeBIT als echte Publikumsmagnete erwiesen. Mit dem Besucherzuspruch an den ersten Messetagen waren Veranstalter und Aussteller zufrieden.
CeBIT 2010: Smarter werden mit IBM [29.1.2010]
Wie die Umsetzung seiner Initiative Smarter Cities konkret aussehen kann, zeigt der IBM-Konzern im Public Sector Parc der CeBIT.
IBM: Mehr Intelligenz für Städte [26.6.2009]
Im Rahmen der Initiative Smarter Cities hat das Unternehmen IBM eine hochrangig besetzte Konferenz in der Bundeshauptstadt veranstaltet. IBM-Chef Sam Palmisano stellte die Vision intelligenter Städte vor.

Stadtentwicklung
Baden-Württemberg: Folgekostenrechner für Flächen [18.5.2011]
Die Anwendung fokos bw der Firma Steg Stadtentwicklung unterstützt Städte, Kreise und Gemeinden bei der wirtschaftlichen Planung von Flächen. Bereits mehr als die Hälfte der Kommunen in Baden-Württemberg setzt die Lösung ein.
Hamburg: Online-Börse für Bauschutt [19.5.2010]
Die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat das Abfall-Online-Informationssystem Alois freigeschaltet, welches das Recyceln von Bauschutt unterstützen soll.

Nachhaltigkeit
Veranstaltung: Forum für Nachhaltigkeit [24.11.2011]
Unter dem Motto „Nachhaltiges E-Government: Herausforderung und Notwendigkeit“ findet Anfang Dezember das 6. Rostocker E-Government-Forum statt.
Conet: Lösungen für Smarter Cities [3.11.2010]
Das Unternehmen Conet beteiligt sich an der IBM-Initiative Smarter Cities und steuert dabei insbesondere Erfahrungen bei der Konzeption und technischen Umsetzung von Bürgerportalen bei.
Bund: Hightech-Strategie für 2020 [11.10.2010]
Die CO2-neutrale Stadt ist eines der vorrangigen Zukunftsprojekte der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung. Weitere Schwerpunkte liegen auf intelligenten Netzen, energieeffizienter IT und Nutzen des Internet für die Wissensgesellschaft.
EU-Kommission: Website für kommunalen Nachhaltigkeitscheck [27.4.2004]
Mithilfe der neuen Website Local Evaluation 21 können Kommunen ihren Fortschritt bei der lokalen nachhaltigen Entwicklung ermitteln.

IBM
Dataport: Großrechner von IBM [26.10.2011]
Auf Großrechner-Technologie von IBM setzt IT-Dienstleister Dataport. Bei der neuen Infrastruktur spielt neben Wirtschaftlichkeit auch Green IT eine Rolle.
forcont: Personalakte aus der Cloud prämiert [25.10.2011]
Die Personalaktenlösung der Stadtwerke Cottbus ist in der Kategorie Public Cloud mit dem Best in Cloud Award der Zeitschrift Computerwoche ausgezeichnet worden.
IBM: Via Smartphone im Netzwerk [1.9.2011]
Die Social Networking Software IBM Connections ist ab sofort auch auf mobilen Endgeräten nutzbar.
Ehningen: Cloud-Dienste von IBM [11.8.2011]
Die Gemeinde Ehningen nutzt künftig Cloud-Services von IBM. Damit soll die Buchung von kommunalen Veranstaltungsräumen effizienter, einfacher und flexibler werden.
Wiesbaden: Jobcenter analysiert mit IBM [18.7.2011]
Das Jobcenter in Wiesbaden will die Betreuung von Langzeitarbeitslosen und Bedürftigen optimieren. Künftig kommen bei der Datenanalyse Software-Lösungen von IBM zum Einsatz.

Michael A. Maier
Rheinland-Pfalz: Einheitliche Software für Call Center [2.10.2009]
Die D115-Service-Center sollen in Rheinland-Pfalz auf einer homogenen Infrastruktur aufbauen. Die entsprechende Software stellt das Unternehmen IBM zur Verfügung.
IBM: Wachstum im Public Sector erwartet [6.3.2009]
IBM will das Geschäftsfeld Public Sector ausbauen. Vor allem Projekte zur Prozessorientierung sowie für mehr Kundenfreundlichkeit sollen vorangetrieben werden.

Siemens
Atos: Umfirmierung komplett [24.8.2011]
Nach der Übernahme von Siemens IT Solutions and Services durch Atos Origin ist jetzt der Name in Atos IT Solutions and Services GmbH geändert worden.
Atos Origin: Siemens-IT-Übernahme abgeschlossen [5.7.2011]
Die Aktionäre von Atos Origin haben die Übernahme von Siemens IT Solutions and Services gebilligt. Das Unternehmen gehört nun zu den zehn größten IT-Dienstleistern weltweit.
E-Education: Neue Möglichkeiten dank LTE [2.5.2011]
Im Rahmen der Initiative Fliegendes Klassenzimmer wollen die Deutsche Telekom und Nokia Siemens Networks die Vorteile von LTE für E-Education-Lösungen aufzeigen.
Siemens: Neuer Unternehmenssektor [31.3.2011]
Das Unternehmen Siemens gründet einen vierten Sektor. Im Fokus von Infrastructure & Cities stehen die Integration von Technologien und maßgeschneiderte Energieeffizienz-Lösungen für private und öffentliche Infrastrukturen.
CeBIT 2011: Showcase zur Cloud [22.2.2011]
Auf der CeBIT präsentieren die Unternehmen Microsoft, Siemens IT Solutions and Services und Combionic einen Cloud Showcase für die öffentliche Verwaltung. Dieser lässt sich in das Konzept des Modernen Verwaltungsarbeitsplatzes integrieren.

SAP
Region Stuttgart: Weitere Doppik-Umsteiger [10.2.2012]
Einen erfolgreichen Start in die kommunale Doppik haben sechs Verwaltungen in der Region Stuttgart zum Jahresanfang hingelegt. Die Kunden von IT-Dienstleister KDRS/RZRS haben hierzu unterschiedliche Vorgehensweisen gewählt.
Cloud Computing: Impulsgeber Public Sector? [24.11.2011]
Laut einer Studie von Roland Berger und SAP eröffnet Cloud Computing der ITK-Branche in Europa neue Wachstumsperspektiven. Um davon profitieren zu können, sind Initiativen seitens der EU, der Mitgliedsstaaten und der Wirtschaft notwendig. Die öffentliche Hand könnte als Pionier für eine Marktdurchdringung der Dienstleistungen fungieren.
Moderner Staat: Open Government mit SAP [18.10.2011]
Sein Lösungsportfolio rund um Open Government stellt der SAP-Konzern auf der Kongressmesse Moderner Staat in Berlin vor.
nPA: AusweisApp für Linux [21.6.2011]
Das Unternehmen OpenLimit stellt die AusweisApp ab sofort auch für das Betriebssystem Linux zur Verfügung. Die Applikation ist für die Distributionen Ubuntu und Debian erhältlich.
nPA: AusweisApp in neuer Version [17.5.2011]
Die AusweisApp zur Nutzung der Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises (nPA) ist in der Version 1.1 erhältlich. Bislang allerdings nur für Windows-Systeme, weitere Varianten sollen folgen.

Oracle
Citrix: CloudStack in neuer Version [7.9.2011]
Mit der neuen Version von CloudStack macht Citrix die Open-Source-Plattform für Anwender von VMware vSphere und Oracle VM zugänglich.
England: ERP statt Papier [7.1.2011]
Papiergebundene Prozesse werden im englischen Cornwall durch ein zentrales ERP-System ersetzt, das auch anderen öffentlichen Einrichtungen verfügbar gemacht werden soll. Ziel ist es, Doppelerfassungen zu vermeiden und Kosten zu sparen.
England: Geteilte Finanzen [17.3.2009]
Eine Zusammenarbeit für eine kostengünstigere Beschaffung haben zwei englische Verwaltungen vereinbart. Sie werden sich künftig ein Finanzsystem teilen.
Gebraucht-Software: Aus mit Verkauf? [22.7.2008]
Der Handel mit gebrauchten Software-Lizenzen ist rechtswidrig. Das bestätigte das Oberlandesgericht München Anfang Juli in einem Urteil. Software-Hersteller sehen nun ein Ende der Debatte um Gebrauchtprogramme.
EDS / Oracle: Gemeinsame Finanzlösungen [17.4.2008]
Die Unternehmen EDS und Oracle wollen ihre Kooperation erweitern. Dadurch sollen Software und Lösungen für Steuer- und Finanzbehörden in der ganzen Welt entwickelt und vermarktet werden.