Vitako:
Vernetzung vorantreiben


[9.6.2010] Um die Themen Vernetzung, IT-kompatibles Recht und Standardisierung voranzubringen, engagiert sich Vitako unter anderem in der Allianz der Europäischen Verwaltungs-IT-Dienstleister. Diese Initiative hat sich auf dem Europakongress in Berlin vorgestellt.

Im Rahmen ihres Europakongresses (7. bis 9. Juni 2010, Berlin) hat die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, eine Forderung an die Politik gestellt: Wenn die öffentliche IT ihren zukünftigen Herausforderungen gerecht werden soll, braucht sie einen national und international besser abgestimmten technischen, rechtlichen und politischen Rahmen. Wie Vitako-Geschäftsführerin Marianne Wulff gegenüber Kommune21 sagte, müsse ein Miteinander von Politik und IT-Dienstleistern bereits in der Legislative gegeben sein. Wulff: „Die IT-Dienstleister gehören viel früher mit an den Tisch.“ Um die Themen IT-kompatibles Recht, Standardisierung und Vernetzung voranzutreiben, engagiert sich Vitako nach eigenen Angaben in verschiedenen Kontexten. So etwa in der Allianz der Europäischen Verwaltungs-IT-Dienstleister. Diese Initiative wurde 2007 gegründet und zählt aktuell neun Mitglieder aus Deutschland und Österreich. Erklärtes Ziel ist eine europaweite Ausdehnung. Hierfür wurde jetzt eine Studie in Auftrag gegeben, die klären soll, wo Ansatzpunkte für Kooperationen bestehen. Als Handlungsfelder bezeichnet die Initiative insbesondere die Initiierung gemeinsamer Projekte auf EU-Ebene, die IT-Folgenabschätzungen für EU-Gesetzgebungen sowie ein gemeinsames Vorgehen bei EU-Projekten. „Für die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie kam die Allianz leider zu spät“, meint Hubert Ludwig, Geschäftsführer des Datenverarbeitungszentrums Mecklenburg-Vorpommern, „hierfür wäre sie prädestiniert gewesen.“ Ziele der Initiative sind neben dem Aufbau eines Netzwerkes, der Austausch von Know-how, Best Practices und Fachverfahren sowie die Errichtung einer Shared-IT-Services-Plattform. Roland Jabkowski, CEO beim österreichischen Bundesrechenzentrum, sieht das gemeinsame Lernen als einen wichtigen Vorteil der Allianz an: „Aufgrund der gravierenden Ausgabenreduzierung ist es entscheidend, das Rad nicht immer wieder neu zu erfinden. Somit können bei besserer Qualität Kosten eingespart werden.“ (rt)

http://www.gov-it.eu
http://www.vitako.de

Stichwörter: Vitako, Marianne Wulff, Allianz der europäischen Verwaltungs-IT-Dienstleister, Roland Jabkowski, Hubert Ludwig



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