Portale:
Eines für alle


[15.6.2012] Einen einheitlichen Zugang zu verschiedenen pädagogischen IT-Lösungen ermöglicht das Web-Portal LOGINEO. Zudem bietet es umfassende Datensicherheit für Schulen.

Wie begegnen Schulen den steigenden Anforderungen der hochgradig digitalisierten und vernetzten Gesellschaft? Mit welchen Technologien können sie sich für die künftigen Herausforderungen wappnen? Sucht man nach Antworten, bleibt Cloud Computing nicht lange unerwähnt. Denn das Arbeiten in der Wolke bringt entscheidende Vorteile mit sich, wie das Beispiel des kommunalen Schulportals LOGINEO zeigt, das von den IT-Dienstleistern LVR-InfoKom, regio iT und dem Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) angeboten wird.

Verlagerung in die Cloud spart Zeit und Geld

So liegen speziell für Bildungseinrichtungen die Vorteile von Cloud Computing auf der Hand, denn die Auslagerung von selbst verwalteter IT-Infrastruktur ins
Internet spart Zeit und Geld – für die Anschaffung und Verwaltung von IT sowie die Speicherung, Aktualisierung und Wartung der benötigten Anwendungen. Darüber hinaus erleichtern viele Cloud-Anwendungen den orts- und zeitunabhängigen Austausch von Dateien und somit die Zusammenarbeit der User.
Über das webbasierte Portal LOGINEO, welches im Februar 2012 präsentiert wurde, können verschiedene IT-Lösungen für pädagogische und administrative Schulprozesse je nach individuellen Anforderungen zentral angefordert und eingebunden werden, unter anderem Stundenplan-Software und Schulverwaltungsprogramme. Zusammen mit den enthaltenen Basisfunktionalitäten, wie Datei-Management-System, E-Mail-Services, Mediensuche, Kalender und dem edu-sharing-System für den Austausch von Lern- und Wissensinhalten, können die jeweiligen Bedürfnisse optimal abgedeckt werden.

Alle Komponenten auf einen Klick

So stehen den Schulen mit einem Klick alle notwendigen Komponenten und Daten zur Verfügung: Nach einmaliger Anmeldung bei LOGINEO kommt der Anwender über eine zentrale Oberfläche einfach in die ausgewählten Anwendungen. Möglich wird dies, da im Hintergrund die Bündelung und Synchronisation der verschiedenen Systeme in einem kommunalen Rechenzentrum erfolgt. Betrieb und Systempflege der Schul-IT können so weitgehend ausgelagert werden. Des Weiteren werden die sensiblen Daten in den kommunalen Hochsicherheitsrechenzentren der Partner zentral gespeichert und web­basiert zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise wird den Schulen das Thema Datenschutz und -sicherheit vollständig abgenommen. Alles, was die Anwender in Schulen oder auch zu Hause benötigen, ist ein Computer mit Internet-Zugang und Passwort.
Mit seinem offenen und integrativen Portalcharakter schließt LOGINEO eine Lücke in dem sehr heterogenen Bereich der Schul-IT. Erstmalig erhalten alle Schulen in Deutschland über ein einziges System direkten Zugang zu zahlreichen Software-Lösungen. Zu diesem Zweck soll die Bandbreite der wählbaren Produkte kontinuierlich erweitert werden. Damit bietet das neue Portal auch den Anbietern von Schul-IT-Produkten eine attraktive Plattform, um ihre Lösungen direkt und bundesweit zentral zur Verfügung stellen zu können.

Gute Perspektiven

Ob die LOGINEO-Partner ihr ambitioniertes Ziel, nämlich den sinnvollen und effizienten Einsatz von Schul-IT entscheidend zu fördern, tatsächlich erreichen, wird die Zukunft zeigen. Die Perspektiven sind jedenfalls gut, denn das Konzept des Cloud Computing birgt ein großes Zukunftspotenzial – nicht zuletzt für den in engen wirtschaftlichen Grenzen agierenden Schulsektor.

Robert Helfenbein ist Marketing Manager PR und Kommunikation bei LVR-InfoKom, Köln.

http://www.logineo.de
Dieser Beitrag ist in der Juni-Ausgabe von Kommune21 im Schwerpunkt Schul-IT erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren.  (Deep Link)

Stichwörter: Schul-IT, LVR-InfoKom, Kommunales Rechenzentrum Niederrhein (KRZN), regio iT, Cloud Computing, Portale



Druckversion    PDF     Link mailen




 Anzeige


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Schul-IT
Kreis Ludwigslust-Parchim: Interaktiv Lehren und Lernen
[6.2.2023] Zahlreiche technische Neuerungen unterstützen an der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium Sternberg im Kreis Ludwigslust-Parchim das interaktive Lehren und Lernen. Dazu zählen unter anderem ein iPad-Konzept, flächendeckendes WLAN sowie neue interaktive Tafeln. mehr...
Niedersachsen: Software-Paket für Schulen
[31.1.2023] Das niedersächsische Kultusministerium schnürt ein 14,5 Millionen Euro teures Software-Paket für Schulen. Diese sollen kostenlos auf Diagnose-Tools für Lehrer und Lern-Software für Schüler zugreifen können. Damit reagiert das Land auch auf die schlechten Ergebnisse im Bildungstrend. mehr...
Pilotprojekt: Digital gestützt lernen unterwegs
[26.1.2023] Das Lern-Management-System DigLu richtet sich speziell an Kinder von beruflich Reisenden. Es soll den Austausch von Lehrkräften erleichtern und Schulen besser vernetzen. Derzeit wird die Plattform pilotiert. mehr...
Hessen: Hightech für hessische Schulen
[25.1.2023] Hessens Schulportal wird gut angenommen: 98 Prozent der weiterführenden und 90 Prozent der Grund- sowie Förderschulen nutzen das Angebot, 900.000 regelmäßige Nutzer hat die Plattform. Betrieben wird sie vom IT-Unternehmen German Edge Cloud. 2022 kam auch Videoconferencing hinzu. mehr...
Berlin: Digitalisierung entlastet Schulen
[24.1.2023] In Berlin soll die Digitalisierung der Schulen weiter vorangetrieben werden. Das erklären die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse. Verschiedene Projekte, von zentral verwalteter IT bis hin zu Lern- und Verwaltungsportalen, wurden bereits umgesetzt. mehr...