ÖFIT:
Öffentliche IT erforscht


[25.6.2013] Ein White Paper mit ersten Forschungsergebnissen und Konzepten für eine zukunftsfähige IT der öffentlichen Verwaltung hat jetzt das Kompetenzzentrum für öffentliche IT (ÖFIT) veröffentlicht.

Als Denkfabrik soll das Kompetenzzentrum für öffentliche IT (ÖFIT) beim Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige öffentliche IT erarbeiten. Die ersten Forschungsergebnisse wurden jetzt in einem White Paper zusammengefasst. Dieses zeigt laut Fraunhofer FOKUS anhand unterschiedlicher Handlungsfelder die Notwendigkeit auf, öffentliche IT übergreifend und strategisch zu denken. Moderne IT nehme in nahezu allen Zukunftsfeldern wichtige Querschnittsfunktionen wahr und treibe die gesellschaftlich notwendigen Innovationen, so ÖFIT-Leiter Jens Fromm: „Ungeachtet dieser übergreifenden Anforderungen werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der öffentlichen Hand aber weiterhin mit Bezug auf konkrete Einzelprobleme vergeben. So entstehen Insellösungen, die den Anforderungen an eine moderne, zukunftssichere und wirtschaftliche IT immer weniger gerecht werden und die dringend erforderliche Abstimmung von Steuerung und Konsolidierung der IT in Deutschland beeinträchtigen.“ Die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, erklärte mit Blick auf die wachsende Komplexität der IT im öffentlichen Raum: „Die Verwaltung ist auf die Fähigkeit zur schnellen, umfassenden und möglichst unabhängigen Beurteilung komplexer Fragestellungen angewiesen. Hier soll das Kompetenzzentrum mit seinem wissenschaftlichen Sachverstand fundiert und nachhaltig unterstützen.“ (bs)

http://www.oeffentliche-it.de
Das White Paper zum Download (PDF, 4.4 MB) (Deep Link)

Stichwörter: Politik, Forschung, ÖFIT, Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS, Jens Fromm, Cornelia Rogall-Grothe



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