Bayern:
Start für neues E-Government-Portal


[30.7.2013] Bayern verfügt über ein neues E-Government-Portal. Als zentrale Plattform soll der „Verwaltungsservice Bayern“ den Bürgern und der Wirtschaft den Zugang zu den Leistungen und Angeboten der staatlichen und kommunalen Behörden im Freitstaat erleichtern.

Der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer, und Innenstaatssekretär Gerhard Eck haben das neue E-Government-Portal „Verwaltungsservice Bayern“ freigegeben. Nach Angaben des bayerischen Finanzministeriums vereinigt es den bisherigen Bayerischen Behördenwegweiser und das Verwaltungsportal Bayern. Diese Zusammenführung wurde auch dazu genutzt, das Design zu modernisieren. „Dabei wurde großer Wert auf die Barrierefreiheit gelegt“, so Eck und Pschierer. Das neue Portal soll Bürgern und Unternehmen auf einer zentralen Plattform den Zugang zu den Leistungen und Angeboten der staatlichen und kommunalen Behörden sowie der Kammern in Bayern über das Internet erleichtern. Dazu Eck und Pschierer: „Über 2.000 Verwaltungsleistungen informieren über die notwendigen Anträge, die rechtlichen Regelungen, Kosten und nach Eingabe des Ortes auch über die konkret zuständigen Behörden. Ferner werden Formulare oder Online-Verfahren bereitgestellt.“ Das Portal führt zudem direkt zu häufig nachgefragten Online-Anwendungen, wie etwa Bayern-Recht, Geodaten, BAföG-Antragstellung oder Reise und Verkehr. Einige Informationen werden sogar bereits in englischer Sprache angeboten. Die zentrale Redaktion des „Verwaltungsservices Bayern“ befindet sich im Staatsministerium des Innern. Die Daten werden über ein webbasiertes Redaktionssystem von allen Ministerien, staatlichen Behörden sowie den Kommunen und Kammern eingepflegt. Zur Vermeidung einer doppelten Datenpflege können diese Stellen die Informationen per Web-Service abrufen und in den eigenen Internet-Auftritt integrieren. (cs)

http://www.verwaltungsservice.bayern.de

Stichwörter: Portale, CMS, Bayern, Bürgerservice, Franz Josef Pschierer, Gerhard Eck

Bildquelle: PEAK

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