Mannheim:
IT unter Kontrolle


[6.12.2013] Auf der Suche nach einer effektiven Netzwerklösung für ihre Schulen hat sich die Stadt Mannheim für eine Software entschieden, mit der die IT im Unterricht nun wesentlich intensiver genutzt wird.

Mannheimer Schüler nutzen Medienräume gerne. Die Implementierung neuer Systeme zur Informations- und Datenverarbeitung an Schulen stellt meist hohe technische Ansprüche an die Ausführenden. Hinzu kommt der immense Zeitaufwand, der mit der Betreuung der IT-Systeme verbunden ist. Einsatz und Zeit, die leider viel zu häufig von Lehrern aufgebracht werden müssen. Mit dieser Problemstellung sah sich auch die Stadt Mannheim konfrontiert. Der Umgang mit den bisher genutzten Systemen erforderte im Vorfeld teure, aufwändige Schulungen und lange Einarbeitungszeiten. Die Lehrer mussten zu spezialisierten Systembetreuern ausgebildet werden. Dabei wurde das gesamte Know-how oftmals in einer Person gebündelt. Nach einem Ausfall oder durch einen Personalwechsel kam es deshalb bei der IT-Betreuung häufig zu Problemen.
Die Stadt Mannheim sah sich daher in der Pflicht, nach einer praktikablen Lösung zu suchen. Das optimale System war klar definiert: Gefunden werden sollte eine schlanke Netzwerklösung, die nur minimale Wartungsarbeiten erfordert. Diese sollten nicht nur von einem speziell geschulten Lehrer, sondern auch vom Kollegium durchgeführt werden können. Für den Schulträger ebenso wichtig waren die Kosteneffizienz und Kalkulierbarkeit des gesamten Projekts im Vorfeld inklusive der nachfolgenden Support- und Wartungskosten. Das Team Medienpädagogik/DV unter Leitung von Rainer Schmidt beurteilte verschiedene Lösungen und entschied sich schließlich dafür, ein Projekt mit der Firma Skool zu starten. Mit der kommunalen Schulnetzwerklösung SkoolControl bietet die Firma für die Stadt Mannheim gleich eine Reihe überzeugender Vorteile, wie Rainer Schmidt darlegt: „Im Vergleich zu anderen Anbietern ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr attraktiv. Dazu kommt, dass sich die Lösung explizit für Schulen eignet, in denen die Lehrer über wenig oder gar keine IT-Kenntnisse verfügen.“

Das richtige IT-Werkzeug für Kommunen

Seit Juni dieses Jahres wird die Skool-Lösung durch die Kommune getestet. Eingebunden sind die unterschiedlichsten Schultypen mit ihren spezifischen Hardware-Ausstattungen – von der Grundschule, in der die vorhandenen Rechner aufgrund des erforderlichen Verwaltungsaufwands bisher selten genutzt wurden, bis hin zur Gemeinschaftsschule mit über 60 Laptops und WLAN-Anbindung. Die nicht heterogene Hardware-Ausstattung ist dabei für SkoolControl kein Problem. „Wie sich zeigt, können die Lehrer bereits nach einer kurzen Einführung selbstständig mit dem System arbeiten“, so Schmidt. Die ersten Reaktionen der Schulen sind positiv. Die intuitiv zu bedienende pädagogische Oberfläche ist einfach in der Benutzung und minimiert den Aufwand für die Verwaltung des Schulnetzes. Die Installation von Betriebssystemen, Software und Updates geschieht unbeaufsichtigt und vollautomatisch.
Der Wechsel zur kommunalen Schulnetzwerklösung SkoolControl macht aus Systembetreuern IT-Coaches. Endlich steht nicht mehr die Technik im Vordergrund, sondern der sinnvolle Einsatz der IT im Unterricht. Diesen immensen Zeitgewinn kann der IT-Coach zur Suche nach sinnvollen Software-Paketen für den Unterricht und die Unterstützung der Kollegen im Umgang mit der IT nutzen. Sollten doch einmal Probleme auftauchen, steht der professionelle Helpdesk immer zur Verfügung – mittels Fernwartung sogar in Minutenschnelle.

Angepasst an unterschiedliche Bedürfnisse

Die Schüler sehen über ihr persönliches Log-in nur die Programme und Ordner, die für sie geeignet und notwendig sind. Durch den integrierten SkoolFilter werden sie vor unerwünschten oder gefährlichen Internet-Inhalten geschützt. Lehrer können ohne weitere IT-Kenntnisse ihre Klasse verwalten. Programme für bestimmte Jahrgangsstufen, Klassen oder einzelne Schüler können mühelos zugewiesen werden. Über den Modus Schülerüberwachung sehen Lehrer in Echtzeit, was ihre Schüler am Computer machen. Mit nur einem Mausklick können Bildschirminhalte einzelner Rechner an die elektronische Tafel übertragen werden. Ebenso einfach lassen sich einzelne Bildschirme oder der Internet-Zugriff sperren.
„Für die Stadt Mannheim ist das Skool-Projekt bislang ein voller Erfolg. Wir sind sehr gespannt, wie das Projekt weiterlaufen wird und können uns durchaus vorstellen, das System an weiteren Schulen einzusetzen“, berichtet Rainer Schmidt. Ähnliche Erfahrungen gibt es auch an anderen Schulen, die mit der kommunalen Schulnetzwerklösung SkoolControl ausgestattet sind. Dazu erläutert Ruth Dietzel-Fahle, IT-Coach am Erzbischöflichen Irmgardis Gymnasium Köln: „Die Akzeptanz im Kollegium ist besonders hoch. Nach den vielen Problemen mit der vorhergehenden Lösung trauen sich die Lehrer endlich wieder in den Medienraum, weil sie wissen, dass es ein funktionierendes System gibt. Wir erfahren die Vorteile, die eine Zusammenarbeit mit einem auf Schulen spezialisierten Dienstleister mit sich bringt. Da der Support inklusive ist, bleiben Probleme nicht mehr liegen, wenn der Schuletat eine Bearbeitung nicht mehr zulässt.“

Oliver Lang-Geffroy ist freier Journalist in Übersee am Chiemsee.

www.mannheim.de
www.skoolcontrol.de
Dieser Beitrag ist in der Dezember-Ausgabe von Kommune21 im Titel Schul-IT erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren. (Deep Link)

Stichwörter: Schul-IT, Skool, Mannheim

Bildquelle: Skool

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