Kongress Neue Verwaltung:
Ebenen im Trialog


[30.4.2014] Das Vorhaben „Kommunaler Cyberraum“, initiiert vom Fraunhofer-Institut FOKUS und dem Verein Kommune 2.0, wird auf dem Kongress Neue Verwaltung Anfang Mai in Leipzig präsentiert.

Mit der Zielsetzung, die digitale Stadt der Zukunft durch den Aufbau von Vertrauensräumen auch in der virtuellen Welt zu verwirklichen, hat der Verein Kommune 2.0 gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS das Positionspapier „Kommunaler Cyberraum“ erarbeitet. „Das Papier soll auf Bundes- und Länderebene das Bewusstsein schärfen, dass dieses Ziel mit vereinten Kräften zu erreichen ist und dass dabei den Kommunen als digitalen öffentlichen Dienstleistungszentren eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer digitalen Daseinsvorsorge zukommt“, erklärt Gerd Schürmann, Stellvertretender Institutsleiter beim Fraunhofer FOKUS. Die damit verbundenen organisatorischen, rechtlichen und technischen Herausforderungen können Kommunen jedoch nur mit der qualifizierten Unterstützung der Länder in einem angemessenen Zeit- und Finanzrahmen realisieren. Für den hierfür erforderlichen Trialog zwischen Bund, Ländern und Kommunen wurden mit der vom IT-Planungsrat verabschiedeten „Leitlinie für die Informationssicherheit in der öffentlichen Verwaltung“ bereits wichtige Vorgaben festgelegt. Sie beziehen sich auf einheitliche Sicherheitsstandards zwischen Ländern und dem Bund zum effizienten Aufbau von sicheren Infrastrukturen zur digitalen Daseinsvorsorge.
In Ergänzung zu dieser Leitlinie und dem erforderlichen Brückenschlag zu den Kommunen initiiert das Fraunhofer FOKUS und der Verein Kommune 2.0 gemeinsam mit dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie der Firma Governikus das Vorhaben „Kommunaler Cyberraum“. Nach Unternehmensangaben werden die Projektpartner von Vertretern aus Bund, Ländern und Kommunen, von kommunalen Landesverbänden, Landesrechenzentren sowie kommunalen IT-Dienstleistern unterstützt. Ziel der Initiatoren ist es, mit dem Vorhaben einen fundierten Beitrag zur organisatorischen, rechtlichen und technischen Gestaltung von gesicherten, die Verwaltungsebenen übergreifenden IuK-Infrastrukturen und Diensten für Kommunen und Länder zu leisten. Das Vorhaben wird anlässlich des dbb Kongresses Neue Verwaltung (6.-7. Mai 2014, Congress Center Leipzig) vorgestellt. (cs)

http://www.neueVerwaltung.de
http://www.fokus.fraunhofer.de
http://www.governikus.com

Stichwörter: Kongresse, Messen, dbb akademie, Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS, Kongress Neue Verwaltung, Kommune 2.0



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