Friolzheim:
Zettelwirtschaft ade


[29.10.2014] Die Gemeinde Friolzheim macht Schluss mit aufgestauten Papierbergen. Mit der Ratssoftware iRICH verläuft die Gremienarbeit vollkommen zellulosefrei.

Die Ratssoftware iRICH schafft Ordnung bei der Friolzheimer Gremienarbeit. Im Jahr 2013 stand die Gemeinde Friolzheim im Enzkreis vor einer großen Herausforderung: Innerhalb weniger Monate sollte das alte Ratssystem auf ein komplett papierfreies System umgestellt werden. An die Gründe für die Umstellung erinnert sich Bürgermeister Michael Seiß: „Ausschlaggebend waren die hohe Bearbeitungszeit papiergestützter Gemeinderatssitzungen, der immense, kontinuierlich zunehmende Papierbedarf sowie der aus dem Gemeinderat selbst aufkommende Wunsch nach mehr, jedoch papierarmer Information. Außerdem sollte die fraktionsinterne Gruppenzusammenarbeit verbessert werden.“

Ratsarbeit optimiert

Nach mehreren Vorstellungen diverser Firmen fiel die Entscheidung der baden-württembergischen Gemeinde auf das System iRICH der Firma Sternberg. Durch die einfache Bedienung der Ratssoftware sowie der beigefügten iPads habe sich die Ratsarbeit der Kommune maßgeblich verändert, berichtet der Bürgermeister – auch wenn zu Beginn der Einführung noch einige Hürden zu überwinden waren: „Nach der Beschaffung, Bestückung und Anpassung der verwaltungsinternen Hard- und Software-Ausstattung galt es, den Wissensstand von Gemeinderat und Verwaltung in Sachen Tablet-PCs und deren Bedienbarkeit auf ein einheitliches Niveau zu heben“, so Seiß. „Die Papierberge auf dem Ratstisch sind nun verschwunden.“
Weitere Vorteile liegen für den Rathaus-Chef auf der Hand: „Einfachheit, Zeit- und Papiereinsparung, Informationszuwachs sowie intensivere Gremienarbeit. Ergänzend hinzu kommt die deutlich verbesserte Recherche, etwa bei bereits länger zurückliegenden Beschlüssen.“ Trotz der fortschreitenden Gewöhnung an die neue Ratssoftware sieht Seiß noch Spielraum für weitere Entwicklungen: „Neben stetigen Optimierungen im Tagesablauf planen wir, das bislang lediglich auf unsere Gremienarbeit zugeschnittene Ratsinformationssystem zu einem online abrufbaren Bürgerinformationssystem auszubauen.“ Auch in diesen Prozess soll die Firma Sternberg als Partner der Gemeinde einbezogen werden. Denn eines steht heute schon fest: Papierberge will in Friolzheim niemand mehr sehen.

Jan-Christopher Reuscher ist Vertriebsmitarbeiter bei der Firma Sternberg Software-Technik, Bielefeld.

http://www.friolzheim.de
http://www.sternberg24.de
Dieser Beitrag ist in der Oktober-Ausgabe von Kommune21 erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren. (Deep Link)

Stichwörter: Sitzungsmanagement, RIS, Sternberg, Friolzheim

Bildquelle: Sternberg

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich RIS | Sitzungsmanagement
Amt Südtondern: Leck startet papierlose Gremienarbeit
[25.7.2022] Nach der Stadt Niebüll hat die zweite Gemeinde im Amt Südtondern auf die rein papierlose Gremienarbeit umgestellt. Dank Ratsinformationssystem (RIS) können sowohl Gremienmitglieder als auch Bürger mobil auf Tagesordnungspunkte und Sitzungsunterlagen zugreifen. mehr...
Bad Urach: Schwäbische Sitzungen Bericht
[19.7.2022] Mit der Einführung eines modernen Sitzungsmanagements hat die Stadt Bad Urach die ­Effizienz der Verwaltung gesteigert und den Papierverbrauch gesenkt. Das sorgt nicht nur für mehr Nachhaltigkeit, sondern ist auch wesentlich kostengünstiger. mehr...
Bad Urach profitiert vom digitalen Sitzungsmanagement.
Eichstetten: Nachhaltig arbeiten Bericht
[21.4.2022] Das badische Eichstetten am Kaiserstuhl ist auf ein Ratsinformationssystem umgestiegen, womit die Gemeinde Ressourcen spart und die Umwelt schont. mehr...
Eichstetten: Ratsinformationssystem macht sich bezahlt.
Ratsarbeit: NRW testet hybrides Tagen Bericht
[7.4.2022] Nordrhein-Westfalen will ein Gesetz zur Einführung digitaler Sitzungen für kommunale Gremien verabschieden. Im Vorfeld wurden verschiedene Videokonferenz- und Abstimmungslösungen getestet. Fazit: Die passende Software muss erst noch entwickelt werden. mehr...
Moers hat schon Erfahrungen im Streamen von Ratssitzungen.
Fuldatal: Mandatsträger arbeiten künftig papierlos
[16.3.2022] Eine Förderung des Landes Hessen in Höhe von 49.000 Euro erhält die Gemeinde Fuldatal. Von dem Geld sollen Tablets angeschafft werden, mit denen unter anderem Mandatsträger künftig komplett digital arbeiten können. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 08/2022
Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Aktuelle Meldungen