Nürnberg:
Software-Lizenzen aus zweiter Hand


[6.10.2014] Die Firma usedSoft hat das Software-Vergabeverfahren der Stadt Nürnberg gewonnen. Die fränkische Kommune setzt künftig gebrauchte Microsoft-Lizenzen ein und spart damit rund ein Drittel gegenüber dem Neupreis.

Nürnberg spart mit Software-Lizenzen aus zweiter Hand. Nürnberg hat beim Unternehmen usedSoft Microsoft-Lizenzen für einen sechsstelligen Betrag gekauft. Durch die Beschaffung der Standard-Software über den Gebraucht-Software-Anbieter konnte die bayerische Stadt Einsparungen von rund 30 Prozent gegenüber dem Neupreis erzielen. usedSoft erhielt den Auftrag nach eigenen Angaben im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung. Für usedSoft ist Nürnberg der 150. Behördenkunde. Bereits das Bundessozialgericht in Kassel, die Städte München und Fürth, die Stadtwerke Cottbus und Witten sowie der Kreis Viersen (wir berichteten) nutzen die Gebraucht-Software. „Der Software-Gebrauchtmarkt bietet der öffentlichen Hand die Möglichkeit, ihre IT-Kosten erheblich zu senken“, erklärt usedSoft-Geschäftsführer Peter Schneider. „Bei Software kommt noch hinzu, dass sie sich im Gegensatz zu fast allen anderen Produkten nicht abnutzt. Eine gebrauchte Lizenz hat für die Kommune oder Behörde den gleichen Wert wie eine neue – mit dem einzigen, aber wesentlichen Unterschied, dass der Käufer sie zu wesentlich günstigeren Konditionen bezieht.“ (cs)

www.nuernberg.de
www.usedsoft.com

Stichwörter: Panorama, usedSoft, Nürnberg

Bildquelle: Stadt Nürnberg/Christine Dierenbach

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