Nordrhein-Westfalen:
EGovG auf den Weg gebracht


[29.6.2015] Mit dem Entwurf für ein E-Government-Gesetz (EGovG) stellt die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen die Weichen für die digitale Zukunft. Auch die Bürger können ihre Meinung zum Gesetzentwurf äußern.

Nordrhein-Westfalen bringt ein E-Government-Gesetz auf den Weg. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat jetzt ein E-Government-Gesetz (EGovG) auf den Weg gebracht. In ihrer Kabinettsitzung am 23. Juni 2015 hat sie den Entwurf zur Verbändeanhörung freigegeben. „Das Gesetz ist ein wichtiger Beitrag zur Modernisierung der Verwaltung und zum Bürokratieabbau“, erklärt Innenminister Ralf Jäger. „Viele Behördengänge können sich die Menschen in NRW in Zukunft sparen. Gerade im digitalen Zeitalter ist das eine berechtigte Erwartung an eine moderne Verwaltung.“ Wie das Ministerium für Inneres und Kommunales mitteilt, sieht der Gesetzentwurf außerdem vor, dass Behörden des Landes bis zum Jahr 2022 ihre Akten elektronisch führen sollen. Bei der Umsetzung des Gesetzes werden anerkannte Sicherheitsstandards und der Datenschutz eine wichtige Rolle spielen. Auch die Nutzerfreundlichkeit werde besondere Aufmerksamkeit genießen. Dazu zählt etwa ein barrierefreier Zugang zu den Verwaltungsangeboten. Wie das E-Government-Gesetz aussehen wird, wenn es in den Landtag eingebracht wird, können die Bürger mitbestimmen. Über eine Online-Plattform können sie den Entwurf kommentieren, bewerten und diskutieren. (ve)

http://egovg.nrw.de

Stichwörter: Politik, Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger, E-Partizipation, E-Akte



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
NEGZ: Erwartungen an das OZG 2.0
[24.6.2022] Erwartungen an ein Onlinezugangsgesetz 2.0 hat die Mitgliederversammlung des Nationalen E-Government-Kompetenzzentrums (NEGZ) thematisiert. Außerdem wurde der NEGZ-Vorstand neu gewählt. Vorstandsvorsitzender bleibt Sönke E. Schulz. mehr...
IT-Planungsrat: Neue Wege für Online-Dienste
[23.6.2022] Neue Wege für Online-Verwaltungsdienste hat der IT-Planungsrat bei seiner Sommersitzung besprochen. Unter anderem ging es um den elektronischen Marktplatz zur Nachnutzung von EfA-Leistungen. Per Registerdatennavigation soll die Verwaltung in Zukunft außerdem Urkunden und Nachweise selbst ermitteln können. mehr...
Gruppenbild des IT-Planungsrats zur Sommersitzung 2022.
Interview: EfA-Marktplatz geht live Interview
[23.6.2022] Der Marktplatz für Einer-für-Alle-Dienste des IT-Planungsrats ist jetzt in einer Betaversion live gegangen. Welche Funktionen er bietet und wie das die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes vereinfacht, berichten Martin Schallbruch, CEO der mit der Umsetzung betrauten Genossenschaft govdigital, sowie Jens Fromm, bei govdigital Gesamtprojektleiter für den Marktplatz. mehr...
Martin Schallbruch, CEO govdigital eG (links) und Jens Fromm, Gesamtprojektleiter Marktplatz für EfA-Leistungen, govdigital eG beim Zukunftskongress Staat & Verwaltung in Berlin.
Bund: Mehr Geld für die Verwaltungsdigitalisierung
[23.6.2022] Das Bundesinnenministerium wird die flächendeckende Umsetzung besonders wichtiger Verwaltungsleistungen auch für das Jahr 2023 finanzieren. Bislang war die Finanzierung nur bis Ende 2022 zugesagt. mehr...
Kommunen: Wir brauchen Support Interview
[8.6.2022] Viele kleine Kommunen haben Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Philip Stolz, Digitalisierungsbeauftragter der Gemeinde Salach in Baden-Württemberg, und Anna-Maria Skoric vom Beratungsunternehmen Hitcom schildern die Hürden. mehr...
Anna-Maria Skoric, Hitcom; Philip Stolz, Gemeinde Salach
Weitere FirmennewsAnzeige

Rechnungsbearbeitung in Kommunen: Weitere Schritte für die Automatisierung von Rechnungen
[20.6.2022] Beim Thema Rechnungsbearbeitung ist für Kommunen noch lange nicht Schluss in Sachen Automatisierung. Es zeichnen sich bereits die nächsten Schritte ab, wie öffentliche Verwaltungen ihre internen kaufmännischen Abläufe im Sinne eines bürgerfreundlichen eGovernments weiter optimieren können. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Aktuelle Meldungen