Bayreuth:
Wagnerstadt mit Handy-Warnsystem


[12.10.2015] Die Smartphone-App KATWARN schickt im Katastrophenfall Informationen auf das Handy der Bürger. Jetzt macht auch Bayreuth von dem Service Gebrauch.

Offizieller Startschuss für die Smartphone-App KATWARN in Bayreuth. Bei größeren Bedrohungen- oder Schadenslagen, wie Großbränden, Chemieunfällen oder Bombenfunden sowie im Katastrophenfall können sich jetzt die Bürger Bayreuths behördliche Warnungen und Verhaltenshinweise auf dem Mobiltelefon anzeigen lassen. Die Smartphone-App KATWARN soll laut der Stadt Warnmöglichkeiten wie Sirenen, Lautsprecheransagen und Medien ergänzen. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe: „Mit dem Start von KATWARN in Bayreuth erhöhen wir die Sicherheit der Bürger in unserer Stadt weiter. Dank moderner Kommunikationstechnologie erfahren sie im Gefahrenfall nun noch schneller, wie sie sich verhalten sollen.“ Das kostenlose Warnsystem ermöglicht behördliche Gefahrenhinweise für den aktuellen Standort des Nutzers. Dafür muss dieser in der App die Schutzengelfunktion aktivieren oder die Gebiete auf einer Karte im Display auswählen. Alternativ wird KATWARN auch per SMS und E-Mail für ein Postleitzahlgebiet angeboten. Das vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS entwickelte System wird vom Führungsstab der Gefahrenabwehr der Stadt koordiniert und bedient. Bayreuth hat für die Anschaffung von KATWARN eigenen Angaben zufolge einmalig rund 18.000 Euro investiert. Die laufenden Kosten betragen etwa 3.500 Euro jährlich. Die technische Plattform stellen die öffentlichen Versicherer, darunter die Versicherungskammer Bayern (VKB). Laut der Meldung ist das mobile Warnsystem bereits in rund 50 kreisfreien Städten, Kreisen und Bundesländern in Deutschland im Einsatz. (an)

http://www.bayreuth.de
http://www.katwarn.de
http://www.vkb.de
http://www.fokus.fraunhofer.de

Stichwörter: Panorama, KATWARN, Katastrophenschutz, Bürgerservice, VKB, Fraunhofer FOKUS

Bildquelle: Stadt Bayreuth

Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21

 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
Interview: Fundamentaler Wandel Interview
[21.10.2019] Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern, sollten Kommunen enger zusammenarbeiten, rät Rainer Bernnat. Im Kommune21-Interview regt der Leiter Öffentlicher Sektor bei PwC auch die Gründung einer Digitalisierungsagentur an. mehr...
Prof. Dr. Rainer Bernnat, Leiter Öffentlicher Sektor bei PwC
fortiss / IBM: App fürs Kindergeld
[21.10.2019] Den Prototyp einer Kindergeld-App haben das Forschungsinstitut fortiss und das Unternehmen IBM entwickelt. Technologiebasis sind Blockchain und künstliche Intelligenz. mehr...
Das Forschungsinstitut fortiss und IBM haben den Prototyp einer Kindergeld-App entwickelt.
Kiel: Müllmelder im Test
[18.10.2019] Um wilde Müllablagerungen schneller lokalisieren und entfernen zu können, haben die Stadt Kiel, der Abfallwirtschaftsbetrieb und IT-Dienstleister Dataport eine App entwickelt. Nach der Testphase in einem Stadtteil soll der Müllmelder auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden. mehr...
Lippstadt: Handy ersetzt EC-Karte beim Parken
[16.10.2019] Im nordrhein-westfälischen Lippstadt wird das Echtzeitparken mit EC-Karte eingestellt. Die Nutzerzahlen sind rückläufig. Das Handyparken hingegen gewinnt an Bedeutung. mehr...
Lippstadt: Das Echtzeitparken mit EC-Karte wird eingestellt.
Einfach. Agil. Mobil: Neuer ÖFIT-Leitfaden
[14.10.2019] Um benutzerfreundliche Verwaltungsangebote geht es im neuen Leitfaden des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT). Er wartet mit Empfehlungen, anschaulichen Beispielen und Tipps zu weiterführenden Informationsquellen auf. mehr...
Suchen...

 Anzeige

Aktionscode für Kommune21-Leser:
SCW-K21
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Panorama:
AIDA ORGA GmbH
75391 Gechingen
AIDA ORGA GmbH
Aktuelle Meldungen