Kreis Marburg-Biedenkopf:
Neues Beteiligungskonzept


[4.3.2016] Im Kreis Marburg-Biedenkopf soll ein neues Beteiligungskonzept der Kreisverwaltung der Bürgerbeteiligung neue Wege ebnen. Den Bürgern soll ein ernst gemeintes Beteiligungsangebot zur Verfügung stehen.

Der Kreis Marburg-Biedenkopf hat ein neues Bürgeberteiligungskonzept vorgestellt. Mit einem neuen Beteiligungskonzept will der Kreis Marburg-Biedenkopf einen klaren Rahmen für die Bürger sowie die Verwaltung im Bereich der Bürgerbeteiligung schaffen. Wie die hessische Kommune meldet, sind damit eine einheitliche Struktur mit klaren Verfahren geschaffen, konkrete Ansprechpartner benannt und neue Themenfelder ergänzt worden. „Ziel der Neuordnung der Teilhabemöglichkeiten ist es, Bürgerinnen und Bürgern eine hörbare Stimme zu geben und ein ernst gemeintes Beteiligungsangebot zu schaffen“, sagt Landrätin Kirsten Fründt. Vorausgegangen seien viele Gespräche in Arbeitsgruppen, Workshops und Bürgerkonferenzen zwischen Verwaltungsmitarbeitern, Angehörigen der Kreispolitik aber auch mit Bürgern. Entstanden ist dabei laut der Meldung eine Handreichung dafür, wie die Beteiligung im Landkreis besser und intensiver eingesetzt werden kann. Dass die Bürger bereits zahlreiche Möglichkeiten haben, sich in die Entscheidungen von Politik und Verwaltung einzubringen (wir berichteten), wurde laut dem Kreis nicht zuletzt am so genannten Beteiligungskataster deutlich. Dieses gibt 170 Verfahren an und werde zurzeit aktualisiert. (ve)

http://www.marburg-biedenkopf.de

Stichwörter: E-Partizipation, Kreis Marburg-Biedenkopf

Bildquelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Tübingen: Befragung via Smartphone Bericht
[17.1.2020] Als gelungenes Experiment bezeichnet die Wissenschaft die erste Befragung der Tübinger Bürger per App. Dies sieht auch die Mehrheit des Gemeinderats so. Aus diesem Grund folgt Anfang 2020 die zweite Befragung mit der Lösung. mehr...
Die BürgerApp aktiviert Tübingen.
Bürgerbeteiligung: Neue Formate erproben Bericht
[16.1.2020] Bürgerliches Engagement braucht moderne und spezifische Beteiligungsformate – am besten gemeinsam mit der Zivilgesellschaft entwickelt. Das Fraunhofer-Institut FOKUS erprobt im Rahmen des Projekts KiezRadar neue Wege bürgerzentrierter Beteiligung. mehr...
Beteiligung der Bürger kann Proteste verhindern.
Cuxhaven: Bürgerumfrage zur Digitalisierung
[15.1.2020] Bei einer Online-Umfrage der Stadt können Bürger in Cuxhaven noch bis zum 19. Januar ihre Vorschläge zum Thema digitale Verwaltung einbringen. mehr...
Bamberg: Bürger als Stadtexperten
[13.1.2020] Bürger in Bamberg sollen auch weiterhin aktiv in die Stadtentwicklung einbezogen werden. Das Amt für Bürgerbeteiligung, Presse und Öffentlichkeitsarbeit blickt auf erste Erfolge zurück und plant bereits nächste Möglichkeiten zur Beteiligung. mehr...
Die Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung werden in Bamberg rege wahrgenommen.
Konstanz: Strategie für Digitalisierung
[20.12.2019] Bis 2021 soll in Konstanz eine Gesamtstrategie zur Digitalisierung erstellt werden. Die Einbindung der Bürger ist ein wesentlicher Baustein bei der Entwicklung der Digitalen Agenda und soll vor allem über eine moderierte Online-Ideenplattform erfolgen. mehr...
Konstanz erarbeitet eine Digitale Agenda.
Suchen...

 Anzeige

zk2020
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
Aktuelle Meldungen