Nordrhein-Westfalen:
E-GovG in Kraft


[25.7.2016] Das Nordrhein-Westfälische E-Government-Gesetz (E-GovG) ist in Kraft getreten. Bürger können nun Verwaltungsdienstleistungen vom Antrag bis zum Bescheid online abwickeln.

Das E-Government-Gesetz Nordrhein-Westfalens ist in Kraft getreten. In Nordrhein-Westfalen ist jetzt das E-Government-Gesetz (E-GovG) (wir berichteten) in Kraft getreten. Es soll laut dem Ministerium für Inneres und Kommunales dazu beitragen, die Verwaltung an die Anforderungen der digitalen Gesellschaft anzupassen und bürokratische Hürden abzubauen. „Die elektronische Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Verwaltung wird einfacher und nutzerfreundlicher“, sagt Innenminister Ralf Jäger. „Die Menschen in NRW können in Zukunft ihre Anliegen an die Verwaltung online abwickeln und ersparen sich dadurch viele Behördengänge.“ Das Gesetz schaffe den rechtlichen Rahmen, sodass Verwaltungsangelegenheiten einfach, schnell und ortsunabhängig erledigt werden können. Das betrifft laut Ministeriumsangaben alle Verwaltungsdienstleistungen im privaten, ehrenamtlichen und beruflichen Alltag, die sich vom Antrag bis zum Bescheid online abwickeln lassen. Bürger können sich zudem umfassend über Dienstleistungen und Zuständigkeiten ihrer Behörde im Internet informieren. „Bürgerinnen und Bürger und unsere Unternehmen können zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort mit den Verwaltungsbehörden in Kontakt treten und ihr Anliegen auf den Weg bringen“, sagt Jäger. „Das wird zu Recht von einer modernen und effizienten Verwaltung erwartet.“ Ab dem Jahr 2022 sollen zudem die Landesbehörden ihre Akten elektronisch führen. Dann werden laut Ministeriumsangaben auch die elektronische Akteneinsicht sowie ein elektronischer Abruf des Verfahrensstandes realisiert. In das Gesetz sind auch Anregungen und Meinungen von Bürgern, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen eingeflossen. (ve)

http://www.land.nrw

Stichwörter: Politik, Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger, EGovG NRW



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Bayern: Besondere Führungsrolle Interview
[8.8.2022] Digitalministerin Judith Gerlach spricht im Kommune21-Interview über das bayerische Digitalgesetz und erklärt, warum der Freistaat bei der Verwaltungsdigitalisierung im Ländervergleich Spitzenpositionen belegt. mehr...
Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach
München: Neue IT-Referentin gewählt
[1.8.2022] Mit 46 von 79 Stimmen hat der Münchner Stadtrat Laura Dornheim als neue IT-Referentin gewählt. Sie folgt auf Thomas Bönig, der jetzt in Stuttgart tätig ist. mehr...
Bremen: Bundes-CIO besucht IT-Garage
[28.7.2022] In Bremens IT-Garage hat sich Bundes-CIO Markus Richter über die digitale Verwaltung in der Freien Hansestadt informiert. mehr...
Bremen: Finanzstaatsrat Martin Hagen (l.) zeigt Bundes-CIO Markus Richter bei seinem Besuch in der IT-Garage den Dienstplan aus Legosteinen.
DStGB: Zukunftsradar Digitale Kommune 2022
[25.7.2022] Trotz Pandemieschub bleibt die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden hierzulande eine Dauerbaustelle. Das ist ein Ergebnis des Zukunftsradars Digitale Kommune 2022, das der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Innovation und Technik (iit) erstellt hat. Mehr als 900 Kommunen haben teilgenommen. mehr...
Mehr als 900 Kommunen haben an der DStGB-Umfrage teilgenommen.
Bayern: Digitalgesetz verabschiedet
[22.7.2022] In Bayern hat der Landtag jetzt das von Digitalministerin Judith Gerlach vorgelegte Digitalgesetz beschlossen. Damit sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit alle Bürger von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren können. mehr...
Bayern: Landtag verabschiedet Digitalgesetz.
Weitere FirmennewsAnzeige

Interview mit Professor Robert A. Sedlák: Transformation in der kommunalen Wirtschaft
[19.7.2022] Im Interview erläutert der systemische Organisationsberater Robert A. Sedlák, inwiefern Institutionen der kommunalen Wirtschaft und insbesondere Stadtwerke die aktuellen Herausforderungen im Kontext gesellschaftlicher, politischer und technologischer Transformationsprozesse nutzen können, um zu einem proaktiven Gestalter der Trends unserer Zeit zu werden. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 08/2022
Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
procilon GmbH
04425 Taucha bei Leipzig
procilon GmbH
MACH AG
23558 Lübeck
MACH AG
Aktuelle Meldungen