Hamburg:
Leitungstrassen im Überblick


[10.10.2016] Ein kartenbasiertes Online-Portal verschafft Bauunternehmen, Planungsbüros und Architekten einen Überblick über die Leitungstrassen im Hamburger Untergrund. So lässt sich über ein System prüfen, ob sich dort, wo gebaut werden soll, Leitungen befinden.

Hamburg: ELBE+ erleichtert Zusammenarbeit von Tiefbauunternehmen und Leitungsbetreibern. In Hamburg können jetzt Bauunternehmen, Planungsbüros und Architekten über ein kartenbasiertes Online-Portal kostenlos Leitungsanfragen stellen. Konzipiert hat ELBE+ (Elektronische Bearbeitung von Leitungsanfragen) laut eigenen Angaben der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung gemeinsam mit den Leitungsbetreibern Stromnetz Hamburg, Hamburg Netz, Hamburg Wasser, Vattenfall Fernwärme, Dataport und Colt Technology. Umgesetzt habe es der IT-Dienstleister Dataport. Im Portal finden sich amtliche Karten, wahlweise auch Luftbilder, in denen die Flächen für die Leitungsanfragen direkt eingezeichnet werden. Auch andere Informationen, etwa zu Schutzgebieten und bestehenden Baustellen, können unterstützend für die Leitungsanfrage eingeblendet werden. Im Untergrund der Freien und Hansestadt seien Leitungen von mehreren Dutzend Leitungsbetreibern zu finden, teilt der Landesbetrieb mit. Leitungsanfragen schicken Baustellenbetreiber bislang per E-Mail an jeden einzelnen Leitungsbetreiber. Die nicht immer klar strukturierten Anfragen führen bei diesen zu erhöhtem Aufwand und längeren Bearbeitungszeiten, da beispielsweise Ortsangaben zu unpräzise sind. „ELBE+ leistet einen substanziellen Beitrag zum Aufbau der digitalen Stadt Hamburg“, erklärt Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen. „Die enge Kooperation der Verwaltung mit Bau- und Leitungsunternehmen schafft neue Möglichkeiten, sowohl die Infrastruktur in Hamburg sicherer zu machen, als auch über neue digitale Wege Auskunfts- und Genehmigungsprozesse in der Verwaltung zu verbessern und zu beschleunigen.“ Zu den sechs beim Start verfügbaren Leitungsbetreibern konnten laut der Mitteilung bislang 14 weitere Unternehmen an ELBE+ angeschlossen werden. Weitere Leitungsbetreiber sollen hinzukommen. Außerdem sei geplant, andere Verwaltungsverfahren mit ELBE+ zu koppeln, um beispielsweise Genehmigungsprozesse zu optimieren. (ve)

http://www.hamburg.de/elbeplus

Stichwörter: Geodaten-Management, Hamburg, ELBE+, Stromnetz Hamburg, Hamburg Netz, Hamburg Wasser, Vattenfall Fernwärme, Dataport, Colt Technology

Bildquelle: LGV - Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung / Gerd Hachmann

Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Geodaten-Management
Dresden: Erfassung des Straßennetzes
[1.10.2021] Spezialfahrzeuge mit hochpräziser Mess- und Abbildungstechnik werden nun den Zustand des Dresdener Straßennetzes erfassen. Die ermittelten Daten ermöglichen dann einen passgenauen Einsatz der für Reparatur und Wartung aufgebrachten finanziellen Mittel. mehr...
Amberg: Kanäle mobil kontrolliert
[30.9.2021] Bei der Kontrolle von Kanalschächten können die Mitarbeiter des Tiefbauamts der Stadt Amberg künftig auf Papier verzichten. Sie sind nun mit Tablets ausgestattet, auf denen Apps von Anbieter Esri installiert wurden. mehr...
Paderborn: Mietpreiskalkulator hilft Bericht
[29.9.2021] In Paderborn sorgt ein Mietpreiskalkulator für mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt. Die interaktive Web App basiert auf einem flexiblen Baukastensystem und kann auch von unerfahrenen Nutzern intuitiv bedient werden. mehr...
Paderborn: Mietpreiskalkulator sorgt für Transparenz.
Leipzig: Verwaltung aus der Luft Bericht
[16.9.2021] Drohnen liefern nicht nur schöne Bilder aus der Luft, sondern auch wertvolle Daten für verschiedene Tätigkeitsfelder. Die Stadt Leipzig macht sich die Technologie bereits zunutze. Etwa Inspektionen und Vermessungen lassen sich damit günstiger durchführen. mehr...
Drohnenflug für die Future City.
Kreis Borken: GeoDatenAtlas wird erwachsen
[2.9.2021] Seit dem Jahr 2004 bietet der Kreis Borken Geodaten online an. Inzwischen hat das Angebot mehrere Technologiewechsel hinter sich und wurde inhaltlich stetig ausgebaut. mehr...
Stefan Menze (l.) und Thomas Westhoff vom Geodaten-Management der Kreisverwaltung Borken haben den GeoDatenAtlas weiter entwickelt.
Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 10/2021
Kommune21, Ausgabe 9/2021
Kommune21, Ausgabe 8/2021
Kommune21, Ausgabe 7/2021

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Geodaten-Management:
con terra GmbH
48155 Münster
con terra GmbH
ekom21 – KGRZ Hessen
35398 Gießen
ekom21 – KGRZ Hessen
Barthauer Software GmbH
38126 Braunschweig
Barthauer Software GmbH
brain-SCC GmbH
06217 Merseburg
brain-SCC GmbH
Aktuelle Meldungen