Altmark:
4,3 Millionen für den Breitband-Ausbau


[3.3.2017] Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt stellt Fördermittel für den Breitband-Ausbau in der Altmark zur Verfügung.

Über 4,3 Millionen Euro aus Landesmitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes hat das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalts an den Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) überreicht. Wie das Ministerium mitteilt, wird der ZBA die Stadt Arneburg im Kreis Stendal und die umliegenden Ortschaften mit schnellen Glasfaserleitungen erschließen. Umgesetzt wird das Vorhaben durch den Netzbetreiber DNS:NET Internet Service, der in einer EU-weiten Ausschreibung im Jahr 2014 ausgewählt wurde. Der Anbieter werde die Leitungen des ZBA anmieten und Privathaushalte und Unternehmen anschließen, informiert das Ministerium. „Highspeed-Internet zählt für viele Menschen und gerade für Unternehmen heute zu den Grundbedürfnissen. Insbesondere im ländlichen Raum ist der Anschluss an die globale Datenautobahn von großer Bedeutung“, sagte Wirtschaftsminister Professor Armin Willingmann bei der Übergabe. Der vom Land geförderte Breitband-Ausbau für das erste Cluster des ZBA betrifft folgende Ortschaften: Arneburg, Altenzaun, Beelitz, Dalchau, Groß Ellingen, Hohenberg-Krusemark, Klein Ellingen, Schwarzholz, Chauseehaus Hassel, Lindtorf, Rindtorf, Sanne, Storkau, Wischer, Kamern, Neukamern, Hohenkamern, Sandau und Wulkau. Insgesamt umfasst der Ausbau der Altmark mit kommunalen Glasfaserhausanschlüssen acht Cluster. (sav)

www.mw.sachsen-anhalt.de
www.altmark.eu

Stichwörter: Breitband, DNS:NET, Glasfaser, Sachsen-Anhalt, Altmark



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