Heilbronn:
Gesamtstrategie zur Digitalisierung


[11.7.2017] Ein Gesamtkonzept zur Digitalisierung erstellt Heilbronn. Zwölf Handlungsfelder werden abgedeckt. Unter anderem soll das E-Government-Angebot der Stadt ausgebaut werden.

Eine Gesamtstrategie zur Digitalisierung erarbeitet die Stadt Heilbronn. Digitalisierung ist ein wichtiges Strategiefeld der neuen Stadtkonzeption Heilbronn 2030. „Dieses Megathema für die Zukunft unserer Stadt packen wir an und erstellen ein Gesamtkonzept“, sagt Oberbürgermeister Harry Mergel. Zwölf Handlungsfelder umfasst die Digitalisierungsstrategie – von der digitalen Verwaltung über digitale IT-Infrastruktur bis hin zur digitalen Energie. Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unterstütze die Kommune in den kommenden 16 bis 20 Monaten, das entsprechende Gesamtkonzept zu erstellen. „Leitgedanke ist es, den bestmöglichen Nutzen für die Menschen durch den Einsatz moderner Technologien zu schaffen“, erklärt KPMG-Projektleiter Markus Deutsch. „In der Gesundheitsversorgung, im Bürgerservice, im Standortmarketing, auch im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2019, in der Wirtschaftsförderung oder in der Bürgerbeteiligung können sich neue Türen öffnen.“ In der digitalen Stadt Heilbronn soll es aber nicht nur um den Ausbau der digitalen Infrastruktur oder die digitale und intelligente Vernetzung unterschiedlicher städtischer Infrastrukturen gehen. Ein Ziel ist auch, neue Angebote für unterschiedliche Lebensbereiche im Sinne der Smart City zu entwickeln. Der Ausbau des digitalen Leistungsangebots für die Bürger und Unternehmen in den Bereichen E-Government und E-Partizipation soll außerdem dazu beitragen, dass städtische Nachhaltigkeitsziele erreicht werden. Wie Heilbronn mitteilt, ist neben der Definition spezifischer Handlungsfelder für die Stadt und einer detaillierten Bestandserhebung über bereits laufende und geplante Projekte vorgesehen, in Reallaboren innovative Produkte und Anwendungen zu testen. Dabei sollen die Anforderungen und Möglichkeiten digitaler Nutzung für die Stadtentwicklung ausgelotet und die Digitalisierung in konkreten Projekten vor Ort erlebbar gemacht werden. Als Reallabore werden solche Areale definiert, die sich besonders eignen, um auf die wesentlichen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für Heilbronn Antworten zu liefern. Auch Bürgerbeteiligungsformate sind vorgesehen. Beispielsweise soll eine Online-Plattform für eine transparente Information sorgen und Feedback ermöglichen. (ve)

http://www.heilbronn.de

Stichwörter: Politik, Heilbronn, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bildquelle: Wolfgang Wehl / pixelio

Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Sachsen-Anhalt: Neuer Landes-CIO
[14.10.2021] Bernd Schlömer ist jetzt zum Beauftragten der Landesregierung für Informations- und Kommunikationstechnologie (CIO) in Sachsen-Anhalt berufen worden. mehr...
Seit 2021 ist Bernd Schlömer Staatssekretär im Ministerium Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt.
Digitalpolitik: Hoffnung liegt auf FDP und Grünen
[7.10.2021] Der FDP und den Grünen beziehungsweise deren Spitzenpersonal trauen die Bürger am ehesten zu, die Digitalisierung in Deutschland voranzubringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung des Branchenverbands Bitkom. mehr...
NKR: Jahresbericht überreicht
[20.9.2021] Der Nationale Normenkontrollrat zieht in einem Jahresbericht 2021 Bilanz mit Hinblick auf die geprüften Gesetzentwürfe der Bundesregierung. Im Vordergrund stehen dabei die Entwürfe der letzten 12 Monate, die den Bürokratieabbau und die Digitalisierung in der Verwaltung betreffen. Der Bericht wurde jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht. mehr...
Übergabe des NKR-Jahresberichts an Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Schleswig-Holstein: Digitalisierung am Vorbild der Hanse
[17.9.2021] Mehr interkommunale Zusammenarbeit bei der Digitalisierung hat Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack angeregt. Als historisches Vorbild könne die Hanse dienen. mehr...
Schleswig-Holsteins Kommunen sollen sich bei der Digitalisierung von der Idee der historischen Hanse leiten lassen.
München: Geschlechtergerechte Digitalisierung
[17.9.2021] Die Stadt München will ihre Digitalisierung so gestalten, dass alle Menschen profitieren können. Ein Stadtrats-Hearing mit Vertreterinnen aus Wissenschaft und Praxis lieferte Hinweise, wie die Entwicklung geschlechtergerechter digitaler Lösungen umgesetzt werden kann. mehr...
Suchen...

 Anzeige



 Anzeige

usu2110

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 10/2021
Kommune21, Ausgabe 9/2021
Kommune21, Ausgabe 8/2021
Kommune21, Ausgabe 7/2021

IT-Guide PlusCC e-gov GmbH
21079 Hamburg
CC e-gov GmbH
SEITENBAU GmbH
78467 Konstanz
SEITENBAU GmbH
OrgaSoft Kommunal GmbH
66119 Saarbrücken
OrgaSoft Kommunal GmbH
LORENZ Orga-Systeme GmbH
60489 Frankfurt am Main
LORENZ Orga-Systeme GmbH
Aktuelle Meldungen