Oberursel:
Stadtentwicklung mit Minecraft


[31.8.2017] Bei der Neugestaltung der Innenstadt will die Stadt Oberursel ihre Bürger einbeziehen. Via Minecraft können sie das Stadtgebiet virtuell nach ihren Vorstellungen umbauen.

Auf die Blöcke, fertig, los: Oberursel nutzt das Spiel Minecraft, um Bürger in die Stadtplanung einzubeziehen. Die hessische Stadt Oberursel will mit den Bürgern in einen Dialog zur Stadtentwicklung treten und so Impulse für eine Neugestaltung der Stadtmitte setzen. Das Unternehmen con terra hat dazu unter anderem das Spiel Oberurselcraft auf Basis von Minecraft realisiert. Spieler können damit jetzt das Stadtgebiet rund um den Bahnhof nach ihren Vorstellungen mit- und umgestalten. Wie con terra berichtet, konnte der Stadtteil durch die Verwendung amtlicher und offener Geodaten in Minecraft originalgetreu abgebildet werden. Aufbereitet wurden dazu Daten aus OpenStreetMap, Gebäudedaten im City-GML-Format sowie Baumkatasterdaten der Stadt Oberursel. Mithilfe der Software FME seien die Geodaten harmonisiert, bearbeitet und automatisiert in eine Minecraft-Welt exportiert worden. Bei der Umgestaltung des 3D-Stadtmodells in Minecraft sind der Phantasie nach Angaben von con terra keine Grenzen gesetzt. Oberurselcraft schaffe somit insbesondere bei jüngeren Bürgern einen Anreiz, sich spielerisch an der Stadtgestaltung zu beteiligen. Minecraft ist als Open-World-Spiel von Microsoft eine Art digitales Lego, bei dem Block für Block, einzeln oder gemeinsam mit anderen Spielern die eigene virtuelle Welt gestaltet, Bauwerke errichtet oder ganze Städte und Landschaften entworfen werden. (bs)

www.oberurselimdialog.de
www.conterra.de

Stichwörter: Geodaten-Management, con terra, Oberursel, E-Partizipation, Open Data

Bildquelle: Stadt Oberursel

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