Breitband:
Ländlicher Raum holt zu langsam auf


[11.12.2017] Auch wenn der Breitband-Netzausbau in Deutschland insgesamt vorankommt, weisen ländliche Regionen nach wie vor einen großen Rückstand auf. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Kurzberichts des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln.

Anteil der Haushalte mit Breitband-Verfügbarkeit (50 Mbit/s) in Deutschland in Prozent. In den zurückliegenden zwei Jahren haben vier Millionen zusätzliche Haushalte in Deutschland eine Breitband-Zugangsmöglichkeit erhalten. Mitte 2017 stand damit deutschlandweit 76,9 Prozent aller Haushalte eine Internet-Verbindung mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung. Das zeigt ein aktueller Kurzbericht des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln. Weiteres Ergebnis: Im Vergleich zu städtischen Kreisen holen ländliche Regionen nicht auf. Und in der Konsequenz steigt auch die Breitband-Versorgungsquote noch immer deutlich mit dem regionalen Verdichtungsgrad – von aktuell 59 Prozent in dünn besiedelten ländlichen Kreise auf knapp 91 Prozent in Großstädten. Der Kurzbericht, der auf der Website des Instituts heruntergeladen werden kann, bietet ein Ranking des aktuellen Versorgungsgrads. Es gibt Auskunft, welchen Platz ein bestimmter Kreis im Vergleich aller deutschen Landkreise und kreisfreien Großstädte sowie mit anderen Kreisen seines eigenen Kreistyps belegt. Versorgungsquote und Ausbaudynamik werden in einer digitalen Landkarte visualisiert. (ba)

Weitere Informationen und Kurzbericht zum Download (Deep Link)
http://www.iwkoeln.de

Stichwörter: Breitband, IW Köln, Studie

Bildquelle: IW Köln

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