DATEV:
Smartes E-Rechnungs-Portal


[28.5.2018] Mit SmartTransfer bietet DATEV eine Plattform für den Austausch von E-Rechnungen an. Der Vorteil: Anwender müssen sich für den Austausch mit ihren Geschäftspartnern nicht auf ein gemeinsames Datenformat oder einen einheitlichen Übermittlungskanal einigen.

Unternehmen, die für öffentliche Auftraggeber arbeiten wollen, müssen künftig die XRechnung verwenden. Da deren Standard aber keine Sicherheitskomponente enthält, eignet er sich nicht, um Privatkunden eine Rechnung zuzustellen. Als Ausweg kommt laut IT-Dienstleister DATEV eine Hybridlösung infrage, die beide Anforderungen abdeckt, wie sie mit ZUGFeRD 2.0 angedacht ist. Allerdings gebe es bei den Verwaltungen unterschiedliche Ansichten und einige Behörden benötigen kein Belegbild. Da vor diesem Hintergrund kein einheitliches Format genutzt werden kann, empfehle sich ein Übersetzer, wie ihn DATEV mit dem Portal SmartTransfer bereitstellt. Es eignet sich laut dem IT-Dienstleister als universelle Lösung über elektronische Rechnungen hinaus auch zum Austausch von weiteren Geschäftsdokumenten wie Gutschriften, Bestellungen, Mahnungen oder Gebührenbescheiden. Das Portal übernehme die Funktion eines Dolmetschers und elektronischen Postboten, weshalb Anwender sich mit ihren Geschäftspartnern nicht auf ein gemeinsames Datenformat und einen gemeinsamen Übermittlungskanal verständigen müssen.

Teil des TRAFFIQX-Verbunds

Mit DATEV SmartTransfer können Unternehmen den Postein- und -ausgang ohne Aufwand vereinheitlichen und sich mit Geschäftspartnern vernetzen. Das Portal unterstütze eine Vielzahl an Übertragungskanälen und diversen elektronischen Formaten. Informationen können sowohl in bildhafter Darstellung (etwa als PDF, PDF/A oder TIFF) als auch in Form einer Transaktionsdatei in den vom Empfänger gewünschten Formaten (etwa als EDIFACT, XML oder IDoc) unkompliziert gesendet und empfangen werden.
Nach Angaben von DATEV lässt sich das Portal einfach an alle gängigen ERP-Systeme oder rechnungserstellenden Programme anbinden, sodass der Rechnungsversand direkt aus dem jeweiligen System angestoßen werden kann. Eingehende Dokumente lassen sich zudem prüfen und freigeben. Alle versendeten und empfangenen Dokumente können für die Erstellung der Buchführung direkt an den Steuerberater weitergegeben werden.
DATEV SmartTransfer ist laut Anbieter in den so genannten TRAFFIQX-Verbund eingebunden, dem beispielsweise auch die Bundesdruckerei angehört. Ein Rechnungsempfänger muss sich nur einmal auf einem der Portale der Verbundpartner anmelden und wird damit auch für Versender erreichbar, die Kunden eines anderen Portals sind. Wie DATEV weiter berichtet, ist das TRAFFIQX-Netzwerk auch die erste Adresse für den Pilotbetrieb zur Verwendung der XRechnung, den das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Juli 2018 starten. Dabei werden elektronische Rechnungsbelege von Lieferanten über das angeschlossene Portal der Bundesdruckerei im Format XRechnung an das eRechnungsportal Bund transferiert (wir berichteten). (ve)

http://www.datev.de

Stichwörter: Finanzwesen, DATEV, E-Rechnung, SmartTransfer



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Finanzwesen
VOIS: Ganzheitliche Lösung Bericht
[26.11.2021] Als Teil der VOIS-Plattform feiert mit der VOIS|DALE Darlehensverwaltung ein weiterer Baustein seine Markteinführung. mehr...
Hardcopy aus der VOIS|DALE Darlehensverwaltung.
KDO: Neue Software-Generation Bericht
[24.11.2021] Einen Technologiewandel hat die Finanz-Software KDO-doppik&more vollzogen. Die neue Lösung auf Basis von SAP S/4HANA soll in den kommenden Jahren sukzessive bei allen KDO-Kunden eingeführt werden. mehr...
KDO Finanzlösung: Wechsel auf SAP S/4HANA.
Hüttenberg: Budget im Blick Bericht
[22.11.2021] Als erste Kommune im Verbandsgebiet von ekom21 hat sich die Gemeinde Hüttenberg im Lahn-Dill-Kreis für das Modul Integriertes Berichtswesen Plus des Finanzsystems Infoma newsystem entschieden. Damit können unter anderem Investitionen besser überwacht werden. mehr...
Die Gemeinde Hüttenberg verwendet iBWplus.
Finanzwesen: Steuern mit Rundblick Bericht
[9.11.2021] Bei knappen Ressourcen ist es wichtig, aus Daten die richtigen Schlüsse für Entscheidungen zu ziehen. Dabei helfen intelligentes Daten-Management und eine zentrale Analyseplattform, die aktuelle Informationen über alle Politikbereiche auf Knopfdruck auswertet. mehr...
360-Grad-Steuerung durch intelligentes Daten-Management.
Sachsen: Einführung von Infoma newsystem
[14.10.2021] Vier sächsische Pilotkommunen führen jetzt die Lösung Infoma newsystem ein. Bereits vor knapp einem Jahr haben sich die Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) und Hersteller Axians Infoma zur Zusammenarbeit entschieden. mehr...
Suchen...

 Anzeige



 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 11/2021
Kommune21, Ausgabe 10/2021
Kommune21, Ausgabe 9/2021
Kommune21, Ausgabe 8/2021

IT-Guide PlusDATEV eG
90429 Nürnberg
DATEV eG
Aktuelle Meldungen