Baden-Württemberg:
Tiefbauprojekte mit aRES transformieren


[1.6.2018] Das Landesvermessungsamt in Baden-Württemberg stellt Daten der Liegenschaftskataster nur noch im Koordinatenreferenzsystem ETRS89/UTM zur Verfügung. Etwa bei Tiefbauprojekten müssen die Beteiligten deshalb ebenfalls in dem System arbeiten. Bei der Transformation dorthin unterstützt Software des Unternehmens aRES.

In Baden-Württemberg ist zum Jahreswechsel die Überführung der Geobasisdaten in das neue amtliche Koordinatenreferenzsystem ETRS89/UTM durch die Vermessungsverwaltung abgeschlossen worden. Wie das Unternehmen aRES Datensysteme mitteilt, stellt das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) die Daten der Liegenschaftskataster (ALKIS) jetzt nur noch in dieser Form zur Verfügung. Diese Umstellung werde auch Auswirkungen auf künftige Tiefbauprojekte in Baden-Württemberg haben: Ingenieure, Planer, Vermesser und alle Beteiligten müssen in ihren Projekten fortan im europaweiten Bezugssystem ETRS89/UTM arbeiten. Beispielsweise Abwasserzweckverbände oder sonstige kommunale Unternehmen müssen deshalb bestehende Projekte in das neue einheitliche Lagebezugssystem überführen. Die Software-Lösung cseT ool für die Planung und Verwaltung von Abwasserbeseitigungs- und Trinkwasserversorgungsnetzen (wir berichteten) rüste sie für diese Überführung und die nahtlose Zusammenarbeit beispielsweise mit dem LGL. In die Lösung ist laut Unternehmensangaben bereits das vom Landesamt empfohlene NTv2-Transformationsverfahren integriert. Es müsse lediglich die kostenfreie NTv2-Gitterdatei BWTA2017 heruntergeladen und für die Koordinatentransformation verwendet werden. Für die Koordinatentransformation im Bereich Kanal bietet aRES ebenfalls eine Stand-Alone-Lösung an: Die cseDB biete hier alle gängigen Schnittstellen für Kanaldaten wie das ISYBAU- oder DWA-M 150 Austauschformat. (ve)

www.aresdata.de
www.csetools.de
www.lgl-bw.de

Stichwörter: Geodaten-Management, Baden-Württemberg, aRES



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