Bremen:
Digitalisierungsaufgaben vom IT-PLR


[3.7.2018] Der IT-Planungsrat (IT-PLR) hat Bremen mit neuen Digitalisierungsaufgaben mit Blick auf das Onlinezugangsgesetz beauftragt. Demnach ist das Land für den Themenbereich Familie und Kind sowie mit Hamburg für den Bereich Wirtschaft zuständig.

Bis zum Jahr 2022 müssen alle Verwaltungsdienstleistungen online angeboten werden. So sieht es das Onlinezugangsgesetz vor. Vor diesem Hintergrund hat der IT-Planungsrat in seiner Sommersitzung 2018 über 500 Verwaltungsdienstleistungen in verschiedene Kategorien eingeordnet und ein Umsetzungskonzept beschlossen (wir berichteten). Für den Themenbereich Familie und Kind ist die Federführung an Bremen übertragen worden. Das teilt jetzt der Senat der Freien Hansestadt mit. Die konkreten technischen Lösungen müssen nun geplant und erstellt werden – insbesondere unter Einbeziehung schon vorhandener Ansätze. Es gehe dabei um mehr, als vorhandene Papierformulare ins Netz zu stellen. Neu im Fokus seien fachübergreifende Verfahren, die den Alltag der Bürger vereinfachen und eine schnellere Bearbeitung von Anträgen ermöglichen – wie es beispielsweise mit dem Bremer Projekt ELFE (wir berichteten) erreicht werden soll.
Wie der Bremer Senat weiter mitteilt, hat der IT-Planungsrat den Ländern Hamburg und Bremen außerdem den Themenbereich Wirtschaft übertragen. „Das ist auch eine Anerkennung für die gute Kooperation mit Handwerks- und Handelskammer und Verwaltung im Rahmen der Bremer Digitalisierungsstrategie“, sagt dazu Finanzstaatsrats Henning Lühr, der Bremen im IT-Planungsrat vertritt. „Das Projekt des Finanzressorts zur Einführung der E-Rechnung ist ein Anfang, auf dem wir aufbauen können. Gemeinsam mit den beiden Kammern, den Unternehmensverbänden und dem Wirtschaftsressort werden wir die Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen für Unternehmen in bewährter Form voranbringen. Dazu wurde eine Steuerungsgruppe aus Verwaltung und Wirtschaft vereinbart.“ (ve)

http://www.finanzen.bremen.de
http://www.it-planungsrat.de

Stichwörter: Politik, IT-Planungsrat, Bremen, Hamburg, Onlinezugangsgesetz



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Thüringen: Zwischenfazit zum OZG
[13.1.2022] Thüringens CIO Hartmut Schubert ermuntert die Kommunen im Freistaat, bestehende digitale Verwaltungsservices für Bürger und Unternehmen jetzt online zu stellen. Im Kabinett zog er ein Zwischenfazit zur OZG-Umsetzung im Land, das den Kommunen bei der Umsetzung weiterhin zur Seite stehen will. mehr...
Gemeinde Hille: Digitalisierungsstrategie erarbeitet
[12.1.2022] Das kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensburg/Lippe (krz) hat jetzt eine Digitalisierungsstrategie für die nordrhein-westfälische Gemeinde Hille erarbeitet. Der Abschlussbericht wurde am 1. Dezember an den Hiller Bürgermeister überreicht. mehr...
Mit Abstand eine erfolgreiche Übergabe der Digitalisierungsstrategie.
Brandenburg: Entwurf zum Digitalprogramm 2025
[17.12.2021] Die Landesregierung Brandenburgs hat die Entwurfsfassung ihres neuen Digitalprogramms 2025 vorgestellt. Das Programm setzt die Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg von 2018 fort. Die Landesregierung lädt Interessierte zum Online-Beteiligungsverfahren zum Entwurf ein. mehr...
IT-Planungsrat: Hamburg übergibt Vorsitz an den Bund
[14.12.2021] Die Freie und Hansestadt Hamburg zieht ein positives Resümee ihres Vorsitzjahres im IT-Planungsrat. Bei der Verwaltungsdigitalisierung seien wichtige Fortschritte erreicht worden. Im kommenden Jahr liegt der Vorsitz in dem Gremium turnusgemäß wieder beim Bund. mehr...
OZG-Umsetzung: Fehlende Perspektive Bericht
[13.12.2021] Fast 700 Millionen Euro haben die Bundesländer für OZG-Umsetzungsprojekte beantragt. Damit werden allerdings nur Front-End-Lösungen entwickelt. Wie die Anbindung der Fachverfahren finanziert wird, ist völlig unklar. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 1/2022
Kommune21, Ausgabe 12/2021
Kommune21, Ausgabe 11/2021
Kommune21, Ausgabe 10/2021

Aktuelle Meldungen