BNetzA:
Abfrage der Mitnutzungsverträge


[17.7.2018] Eigentümer oder Betreiber öffentlicher Versorgungsnetze erinnert die Bundesnetzagentur (BNetzA) an ihre Pflicht, Verträge über Mitnutzungen an die BNetzA zu übermitteln.

Eine Abfrage der Verträge zur Mitnutzung öffentlicher Versorgungsnetze hat jetzt die Bundesnetzagentur (BNetzA) gestartet. Eigentümer oder Betreiber öffentlicher Versorgungsnetze sind gesetzlich verpflichtet, Verträge über Mitnutzungen innerhalb von zwei Monaten nach Abschluss der Bundesnetzagentur zur Kenntnis zu geben. Die Verpflichtung betrifft die Bereitsteller von Erzeugungs-, Leitungs- oder Verteilungsdiensten für Telekommunikation, Gas, Elektrizität, Fernwärme, Wasser (ausgenommen Trinkwasser), Abwasserbehandlung und -entsorgung sowie Verkehrsdiensten. Die Verpflichtung scheint laut BNetzA noch nicht umfassend bekannt zu sein, da bislang nur wenige Verträge vorgelegt worden seien. Daher habe sie mit einer Abfrage der Verträge bei den Verpflichteten begonnen. Sie werden zurzeit angeschrieben und auf ihre Verpflichtung zur Vorlage der Verträge hingewiesen. Die Mitnutzung soll unter anderem den Breitband-Ausbau fördern: In dem Ende 2016 in Kraft getretenen Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetzG) wurde unter anderem ein Anspruch auf Mitnutzung öffentlicher Versorgungsnetze festgeschrieben. Dadurch sollen Versorgungsnetze für Energie und Abwasser ebenso wie Infrastrukturen von Straßen, Schienen- und Wasserwegen vermehrt für den Breitband-Ausbau mitgenutzt werden. Die vorzulegenden Verträge können der BNetzA unter anderem über ein Kontaktformular übermittelt werden. (ve)

www.bundesnetzagentur.de/mitnutzungsvertraege

Stichwörter: Breitband, Politik, BNetzA



Druckversion    PDF     Link mailen


AWS
ekom21
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Breitband
Telekom: Breitband-Ausbau mit KI
[15.10.2018] Bei der Versorgung mit Glasfaser setzt die Deutsche Telekom jetzt auf künstliche Intelligenz (KI), um die optimale Strecke für einen schnelleren Ausbau zu ermitteln. Unterstützt wird der Konzern dabei vom Fraunhofer IPM. mehr...
Pilotphase in Bornheim: Fahrzeug mit 360°-Kameras und Laser-Scanner erfasst Umgebungsdetails für Glasfaserausbau der Telekom.
Niedersachsen: Korrekturen für G5-Standard
[12.10.2018] Für das bevorstehende 5G-Versteigerungsverfahren fordert der niedersächsische Digitalisierungsminister Bernd Althusmann Korrekturen der Versorgungsauflagen. Beispielsweise sollten sie Wasserstraßen und den Küstenraum abdecken und Gewerbegebiete berücksichtigen. mehr...
Kreis Kassel: Geförderte Glasfaser
[10.10.2018] Der Kreis Kassel erhält für die Glasfaser-Anbindung bis zu 7,1 Millionen Euro aus EU-Mitteln. Das Land Hessen wird das Projekt kofinanzieren. mehr...
Keymile: Künftig Teil von DZS
[10.10.2018] Der Hersteller von Breitband-Zugangslösungen Keymile wird von dem in den USA ansässigen Unternehmen DASAN Zhone Solutions (DZS) übernommen. mehr...
Keymile kann Kunden als Teil von DZS künftig ein breiteres Lösungsportfolio anbieten, meint CEO Lothar Schwemm.
DigiNetz-Gesetz: Überbauschutz für öffentlich geförderte Projekte
[5.10.2018] Mit einem Überbauschutz für öffentlich geförderte Glasfaserprojekte will die Bundesregierung den Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt effizienter gestalten. Das Bundeskabinett hat eine entsprechende Novellierung des DigiNetz-Gesetzes beschlossen. mehr...
Suchen...
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Breitband:
Aktuelle Meldungen