Kreis Oldenburg:
Website-Relaunch mit neuem CMS


[16.8.2018] Mit komplett überarbeiteter Website präsentiert sich der Kreis Oldenburg. Nach dem Wechsel auf das Content-Management-System von Nolis konnte das Portal übersichtlich und bürgerorientiert gestaltet werden, außerdem lässt es sich einfacher pflegen.

Der neue Internet-Auftritt des Kreises Oldenburg basiert auf dem Content-Management-System von Nolis. Übersichtlich, bedienerfreundlich, serviceorientiert – so präsentiert sich der Kreis Oldenburg nach dem Relaunch seines Internet-Auftritts und dem Wechsel auf ein neues Redaktionssystem. Die anspruchsvolle und komplette Überarbeitung der Website wurde mit dem Content-Management-System (CMS) NOLIS │Kommune realisiert. Ein dreiviertel Jahr ist von der ersten Ideenentwicklung bis zum Relaunch vergangen. Im Ergebnis erwarten den virtuellen Besucher nun auf der Startseite die wichtigsten und aktuellsten Meldungen, die prägnant mithilfe der Slider-Technik dargestellt werden. Die Kombination aus Text und Bild wirkt ansprechend und klar. Per Mausklick wechselt der Nutzer an gleicher Stelle zu den aktuellen Veranstaltungsterminen im Landkreis. Bürgerorientiert sind auf der Startseite Schnellziele dargestellt. Auf den ersten Blick finden sich hier die wichtigsten Informationen zu den Top-Dienstleistungen des Kreises, wichtige Telefonnummern und die neuesten Amtsmeldungen. Besonders bedienerfreundlich ist auch die permanent sichtbare Icon-Leiste (Sticky-Navigation). Sie gewährt dem Besucher jederzeit Zugriff auf die Öffnungszeiten des Landkreises und das Kontaktformular. Fragen oder Anliegen lassen sich so schnell per E-Mail oder Telefon mit der Kommune klären. Sehr beliebt ist außerdem die Merkliste bei den Besuchern, in der sie interessante Inhalte speichern können, um sie schnell wiederzufinden. Diesen Zweck erfüllen auch Features, wie die im CMS automatisch generierten QR-Codes. Sie können in Printmedien wie Flyern oder Pressemitteilungen verwendet werden und ermöglichen den direkten Aufruf von Inhaltsseiten per Smartphone.

Einfache Pflege

Orientiert am Servicegedanken war auch die Platzierung der Suchfunktion ein wichtiges Kriterium bei der Neugestaltung der Oldenburger Internet-Präsenz. Der Besucher findet die Suchmaske nun prominent und zentral platziert auf der Startseite. Hinter den Ergebnissen der jeweiligen Suche steht ein Ranking-System, das die für den Nutzer relevanten Ergebnisse thematisch sortiert und darstellt. Die Navigationspunkte in der Menüführung der Website wurden weitestgehend beibehalten, optisch und inhaltlich jedoch überarbeitet. Die Navigation erfolgt über ein Dropdown-Menü. Um eine schnelle Orientierung zu ermöglichen, wurde auch hier Wert darauf gelegt, die Menüs übersichtlich und kompakt zu halten. Keines enthält mehr als zwölf Unterpunkte und ganz bewusst wurde auf die Einbindung einer weiteren Unterebene in der Navigation verzichtet. Die einzelnen Fachbereiche des Landkreises wurden bei der inhaltlichen Überarbeitung der einzelnen Menüpunkte mit einbezogen. Künftig können die Mitarbeiter alle Inhalte des Internet-Auftritts selbstständig pflegen. Ohne die IT-Abteilung einbeziehen zu müssen, können die einzelnen Fachabteilungen Texte und Bilder direkt anpassen und veröffentlichen. Nicht nur redaktionelle, sondern auch technisch-organisatorische Vorteile bietet außerdem die Schnittstelle zum Bürger- und Unternehmensservice (BUS) Niedersachsen. Die Dienstleistungen des Landkreises Oldenburg sind bidirektional mit der landesweiten Plattform verknüpft. Das komfortable Bürgerservice-Modul des CMS ermöglicht durch die Schnittstelle, dass nur noch in einer Umgebung gearbeitet werden muss. Änderungen der BUS-Texte können direkt übernommen, regionalisierte Texte und Informationen des Landkreises automatisiert an den BUS übertragen werden. Die Dienstleistungen Oldenburgs sind so jederzeit auf dem neuesten Stand. Die Möglichkeit der inhaltlichen Pflege im CMS spart dabei nicht nur Zeit, sondern auch personelle Ressourcen. Durch die Arbeit im selben System für die beiden Portale ist künftig zudem nur noch eine Systemschulung für die Mitarbeiter nötig.

Barrierearmes Design

Bei der Neugestaltung des Portals wurde auf eine größtmögliche Barrierefreiheit geachtet. Die technischen Vorgaben der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) und der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) wurden bei der Programmierung berücksichtigt. Der Nutzer kann außerdem die Schriftgröße und Hintergrundgestaltung der Website einstellen. Eine reine Textversion des Internet-Auftritts ist ebenfalls verfügbar. Durch diverse Features unterstützt das CMS aber auch die Redakteure bei der Eingabe von Inhalten. So können beispielsweise Formatierungen aus Textverarbeitungen automatisch beim Übernehmen gelöscht werden. Ebenso weist das CMS darauf hin, wenn zwingend erforderliche Alternativtexte bei Bildern fehlen. Ein weiteres zentrales Thema bei der Überarbeitung des Oldenburger Internet-Auftritts war das responsive Design, das den modernen Standards entsprechen sollte. Angepasste Größen, Proportionen und eine veränderte Nutzerführung etwa in der Menügestaltung machen den Gebrauch über mobile Endgeräte anwenderfreundlich.

Effizientes Bewerber-Management

Von dem neuen Content-Management-System des Kreises profitiert auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Oldenburg (WLO). Die Mehr-Portal-Fähigkeit des CMS ermöglicht es, beliebig viele Portale zu verbinden und Benutzerrechte entsprechend einzustellen. So kann die beim Landkreis angesiedelte Gesellschaft das Redaktionssystem für die Überarbeitung des eigenen Internet-Auftritts nutzen. Zudem hat der Kreis Oldenburg entschieden, künftig die E-Government-Software NOLIS │Bewerbermanagement einzusetzen. Die spezielle Software erleichtert es, Online-Bewerbungen zu verarbeiten und unterstützt die Kommune bei der Entscheidungsfindung. Alle am Entscheidungsprozess beteiligten Mitarbeiter können über verschiedene Plattformen (PC, Tablet, Smartphone) sofort auf die Bewerbung zugreifen. Es ist keine zeitintensive Weitergabe mehr nötig und die Bewerbungen können strukturiert abgelegt werden. Außerdem lassen sich die Bewerbungen online bewerten. Mit dem Einsatz der beiden korrespondierenden Software-Produkte ergibt sich ein besonderer Vorteil: Im CMS stehen für das Portal Auflistungen der Stellenausschreibungen, Detailansichten der Stellen sowie die online ausfüllbaren Bewerbungsmasken automatisch zur Verfügung. Inhaltliche Änderungen durch die Personalabteilung werden direkt und ohne weiteren Personalaufwand im Kreisportal veröffentlicht.

Weiter entwickeln

Mit der Freischaltung des neuen Internet-Auftritts ist das Relaunch-Projekt im Kreis Oldenburg jetzt zwar abgeschlossen, das Kreisportal wird sich aber ständig weiterentwickeln. Sukzessive werden zusätzliche Inhalte und weitere Online-Services ergänzt.

Julia Winkelmann ist freie Journalistin und Bloggerin.

http://www.oldenburg-kreis.de
http://www.nolis.de

Stichwörter: Portale, CMS, Nolis, Kreis Oldenburg, NOLIS │Kommune, NOLIS │Bewerbermanagement

Bildquelle: www.oldenburg-kreis.de

Druckversion    PDF     Link mailen


Advantic
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich CMS | Portale
Gießen: Portal wird mobil
[18.7.2019] Im responsiven Design erscheint jetzt das Stadtportal von Gießen. Im Zuge künftiger Weiterentwicklungen soll ein Newsroom eine hervorgehobene Stellung einnehmen. mehr...
Internet-Präsenz der Stadt Gießen ist jetzt für den Aufruf mit mobilen Endgeräten optimiert.
ElterngeldDigital: Start in vier weiteren Bundesländern
[12.7.2019] Auch in Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Thüringen kann das Elterngeld nun online beantragt werden. Bis zum Jahresende sollen weitere Bundesländer hinzukommen. Zudem soll der vollständig papierlose Antrag vorangetrieben werden. mehr...
Die Plattform ElterngeldDigital kann seit Anfang Juli in vier weiteren Bundesländern genutzt werden.
Baden-Württemberg: Matching-Plattform für Kommunen
[12.7.2019] Die neue Matching-Plattform InKoMo 4.0 soll die Vernetzung von Kommunen und Unternehmen für innovative digitale Mobilitätslösungen in Baden-Württemberg erleichtern. mehr...
KGSt: Hilfe bei der OZG-Umsetzung
[11.7.2019] Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) hat eine neue Publikation zu Erfolgsfaktoren für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) in Kommunen veröffentlicht. mehr...
Portale: muenchen.digital ist online
[5.7.2019] Mit einer neuen Web-Präsenz will München die Kommunikation, Transparenz und den Austausch über die Digitalisierung sowie die IT der Stadt weiterentwickeln. Beiträge der Website können von den Lesern kommentiert werden. mehr...
Thomas Bönig (l.), CDO der Stadt München, und Maximilian Kruschewsky, letterscan, bei der Domain-Übergabe von www.muenchen.digital.