Dortmund:
Portal für offene Daten


[27.8.2018] Eine Vielzahl von Daten und Statistiken stellt die Stadt Dortmund jetzt in einem Open-Data-Portal zur freien Nutzung zur Verfügung.

Dortmunder Daten werden jetzt per Open-Data-Portal zur Verfügung gestellt. Am 12. Juli 2018 fiel der Dortmunder Ratsbeschluss zur Open-Data-Einführung (wir berichteten) in der nordrhein-westfälischen Stadt. Jetzt hat die Kommune ihr neues Open-Data-Portal online geschaltet. Wie die Stadt mitteilt, können die verschiedenen Bereiche der Stadtverwaltung darüber ihre Daten, Statistiken oder Kennzahlen offen zur Verfügung stellen. Der Leistungsumfang des Portals gliedere sich dabei in 14 deutschlandweit einheitliche Kategorien. Es beinhaltet beispielsweise statistische Daten zur Bevölkerungsentwicklung sowie Geodaten als Kartenanwendung. Zeitlich gruppierte Einzeldaten, etwa aus den Kategorien Wahlen und Bevölkerung, werden für weitere wissenschaftliche Auswertungen in Modellen und Vorhersagen angeboten. Präsentiert werden können laut Dortmund zum Beispiel georeferenzierte Bevölkerungsdaten, Standorte öffentlicher Toiletten, Schulen und Kitas, E-Tanksäulen, Radstationen oder Bebauungspläne.
Das vom Dortmunder Systemhaus betriebene Portal basiere auf dem Statistikinformationssystem DUVA. Diese Plattform werde von den Statistikstellen einiger Städte auf Open-Source-Basis entwickelt und stelle ihre Daten in verschiedenen Formaten zielgruppengerecht zur Einsichtnahme, Weiterverarbeitung und eigenständigen Nutzung bereit. Die standardisierte aktive Schnittstelle CKAN und im weiteren Ausbau DCAT-AP lassen außerdem eine überregionale (OPEN.NRW) und europäische Vernetzung zu.
An der Entwicklung und Betreuung des Dortmunder Open-Data-Portals waren und sind verschiedene Fachbereiche der Stadt beteiligt. In den kommenden Monaten soll die Plattform inhaltlich und technisch wachsen. Über einen Feedback-Fragebogen können die Portalnutzer diesen Prozess begleiten. Ferner sollen bei einem zweitägigen Hackathon (22. bis 23. September 2018) auf Basis der offenen Daten erste Projektideen und Anwendungen entstehen. (ve)

opendata.dortmund.de

Stichwörter: Open Government, Dortmund, Open Data

Bildquelle: Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

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