Rödinghausen/Lage:
Digitale Grundstücksakte realisiert


[7.9.2018] Erfolgreich verläuft die Einführung der Digitalen Grundstücksakte des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) bei den Pilotkommunen Rödinghausen und Lage. Zudem gibt es im Verbandsgebiet bereits weitere Interessenten für die Lösung.

Die Gemeinde Rödinghausen und die Stadt Lage haben Anfang 2017 als Piloten die Digitale Grundstücksakte des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) eingeführt. Wie das krz berichtet, basiert die Lösung auf dem Dokumenten-Management-System (DMS) nscale und dient dazu, die teils enormen analogen Aktenbestände zu grundstücksbezogenen Verwaltungsvorgängen zu digitalisieren und an das vorhandene Web-GIS-System anzubinden.
Die beiden Pilotkommunen verfolgen dabei nach Angaben des krz unterschiedliche Einführungsstrategien: Während die Gemeinde Rödinghausen bei der Digitalisierung der so genannten Hausakten auf einen Scan-Dienstleister setzt, werden bei der Stadt Lage die analogen Altakten mithilfe des DMS-Clients inklusive angeschlossenem Scanner selbst in die digitale Form überführt. So konnten mittlerweile 2.000 umfangreiche Bauakten der Gemeinde Rödinghausen über einen vom krz realisierten Verarbeitungsprozess automatisiert in das DMS transferiert werden; bei der Stadt Lage wurden innerhalb der vergangenen sechs Monate rund 10.000 Akten aus dem Bereich Straßenbaubeiträge vollständig digitalisiert.
Nächste Etappe sei nun die Digitalisierung der Bodenakten der Bauverwaltung in Lage. „Auch hier reden wir über einen ähnlich großen Aktenbestand wie bei den Beitragsakten, da für fast jedes bebaute Grundstück eine entsprechende Akte existiert“, erklärt Torsten Fisahn, als IT-Leiter der Stadt Lage verantwortlich für die digitale Transformation der Verwaltung. Nach und nach wolle man so in Lage der hiesigen Aktenberge Herr werden.
Wie das krz weiter berichtet, steht bereits der nächste Anwender für die Digitale Grundstücksakte in den Startlöchern: Bei der Gemeinde Stemwede werde in Kürze mit der Erfassung der Altakten sowie laufender Vorgänge eigenständig vor Ort begonnen. Erste Gespräche zum Einsatz der Lösung seien zudem mit der Gemeinde Kalletal geführt worden. (bs)

www.roedinghausen.de
www.lage.de
www.krz.de

Stichwörter: Dokumenten-Management, Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz), Rödinghausen, Lage, Bauwesen



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Dokumenten-Management
Hanau: Online-Antrag ersetzt Behördengang
[16.1.2019] Ihr Online-Serviceangebot hat die Stadt Hanau erweitert: Bürger können den Bewohnerparkausweis ab sofort online beantragen, bezahlen und ausdrucken. mehr...
Interview: Schlanke Pakete Interview
[16.1.2019] Ohne elektronische Aktenführung wird es in Kommunalverwaltungen nicht mehr lange rund laufen, sagt Alexander Dörner vom Anbieter Ceyoniq. Der E-Akte-Spezialist empfiehlt, auf modulare Lösungen mit hohem Standardisierungsgrad zu setzen. mehr...
Alexander Dörner
Seesen: Digitales Ablagesystem
[13.12.2018] Auf dem Weg zur Digitalisierung hat die niedersächsische Stadt Seesen zunächst ein E-Akte-System eingeführt. mehr...
KITU: ELO ECM Suite überzeugt
[3.12.2018] Mit der ELO ECM Suite und der ELO E-Akte sollen die Mitglieder der Kommunalen IT-Union (KITU) ein System zur datenbankgestützten Dokumentenverwaltung erhalten. mehr...
Beverstedt: Neues DMS von der KDO
[26.11.2018] Als neues Dokumenten-Management-System führt die Gemeinde Beverstedt die Lösung der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) ein. Das DMS soll unter anderem Bearbeitungszeiten verkürzen und die Auskunftsfähigkeit gegenüber den Bürgern und Unternehmen verbessern. mehr...
Die Gemeinde Beverstedt besiegelt ihre Zusammenarbeit mit der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO).
Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Meldungen