Bund:
Smart-City-Dialog wird ausgeweitet


[19.9.2018] Der Bund will unter anderem Smart-City-Modellprojekte in Deutschland fördern. Das hat Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) angekündigt.

„Lasst die Digitalisierung nicht einfach geschehen – gestaltet sie! Die Stadtentwicklung muss ihren Beitrag leisten zur Zielorientierung, Folgenabschätzung und Akzeptanz der digitalen Transformation.“ Mit diesem Appell richtete sich Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) beim 12. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik (17. bis 19. September 2018, Frankfurt am Main) an die Kommunen.
Wie das BMI mitteilt, verändern sich durch die zunehmende Vernetzung von Infrastrukturen, Prozessen und Akteuren die Kommunen weltweit sehr dynamisch. Teils kurzlebige digitale Geschäftsmodelle treffen auf eher langfristig ausgerichtete physische kommunale Infrastruktur und die Zielstellung der Kommunen, lebenswerte Städte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gewährleisten. „Der Bund wird die Kommunen auf ihrem Weg zur Gestaltung des digitalen Wandels nicht allein lassen“, sagte Staatssekretär Adler. „Wir setzen die Dialogplattform Smart Cities fort. Sie soll die Umsetzung der Smart-City-Charta begleiten und den nationalen sowie internationalen Austausch unterstützen. Außerdem wollen wir Smart-City-Modellprojekte in Deutschland fördern.“ In den Modellprojekten sollen laut BMI digitale Technologien samt ihren Wirkungen im städtischen Raum und auf die Stadtgesellschaft direkt vor Ort erprobt werden können. (ve)

http://www.bmi.bund.de

Stichwörter: Smart City, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)



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