LGV / Dataport:
Kooperation für Geoportal


[9.10.2018] Das Open-Source-Geoportal des Hamburger Landesbetriebs Geoinformation und Vermessung (LGV) soll gemeinsam mit Dataport weiterentwickelt werden.

Der Hamburger Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und IT-Dienstleister Dataport werden gemeinsam das Open-Source-Geoportal des LGV (wir berichteten) weiterentwickeln. Wie Dataport mitteilt, ist jetzt eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet worden. Demnach ist der LGV federführend für die Integration von Weiterentwicklungen in den Masterquellcode des Portals sowie die Bereitstellung einer sofort einsatzfähigen, qualitätsgeprüften Software-Lösung zuständig. Zudem sei der Landesbetrieb Ansprechpartner für Kommunen und Verwaltungen, die Implementierungspartner werden möchten. Dataport übernimmt laut eigenen Angaben den technischen Support und entwickle die Software entsprechend der spezifischen Anforderungen der Nutzer weiter. Der IT-Dienstleister werde das Masterportal darüber hinaus standardmäßig als Geoschnittstelle in Fachverfahren einsetzen, die auf Open Source basieren.
„Mit dem Open-Source-Geoportal des LGV steht allen Verwaltungen eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Lösungen zur Verfügung“, sagt der Dataport-Vorstandsvorsitzende Johann Bizer. „Gerade die Idee einer Community, die gemeinsam mit ihren Ideen und Anforderungen das Portal weiterentwickelt, überzeugt. So arbeiten wir in der digitalen Gesellschaft zusammen.“
Wie Dataport berichtet, steht das Geoportal seit dem Jahr 2014 als Masterportal zur Verfügung und wird genutzt, wenn webbasierte Karten eingesetzt werden sollen. In Hamburg beispielsweise komme es mehr als 60 Mal für unterschiedliche Themen wie Bauen und Wohnen, Umwelt, Gesundheit und Verkehr zum Einsatz. So greife etwa der Melde-Michel darauf zurück. Bürger, die einen Schaden an die Freie und Hansestadt melden wollen, müssen deshalb lediglich die Adresse in eine interaktive Karte eingeben. Bürger, die sich über die verschiedenen Schutzgebiete der Stadt informieren wollen, greifen ebenfalls auf das digitale Kartenmaterial des Geoportals zu. (ve)

http://www.hamburg.de/geowerkstatt
http://www.dataport.de

Stichwörter: Geodaten-Management, Dataport, Hamburg, LGV



Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21

 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Geodaten-Management
Bayern: Digitale Heimat in dritter Dimension
[25.4.2019] Im kostenlosen BayernAtlas können künftig auch 3D-Daten der Vermessungsverwaltung aufgerufen werden. Das Angebot ist jetzt in die Betaphase gestartet. mehr...
Der BayernAtlas enthält ab sofort auch 3D-Daten.
Bonn: Gefahrenkarten zu Starkregen
[24.4.2019] Einen neuen Service bietet die Stadt Bonn auf ihrem Internet-Auftritt. Bürger können sich jetzt in Online-Karten über die Überflutungsgefahr bei Starkregen informieren. mehr...
Neuenburg: Datensatz für Stadtbäume
[10.4.2019] Per GPS ist jeder Stadtbaum in Neuenburg unter 33 unterschiedlichen Parametern erfasst worden. Die Daten sind nun Teil eines Baumkatasters für die Kommune. mehr...
Für jeden Stadtbaum Neuenburgs liegt nun ein eigener Datensatz vor.
AED-Sicad: Geocom übernommen
[8.4.2019] Der GIS-Spezialist AED-Sicad übernimmt die Esri-Tochter Geocom. Das Unternehmen bietet GIS-Technologie unter anderem für die Energiewirtschaft und den öffentlichen Sektor an. mehr...
Kreis Unna: Neue Blickwinkel von oben
[27.3.2019] Einen 3D- und Schrägluftbild-Viewer bietet der Kreis Unna im Internet an. Der gesamte Kreis lässt sich so aus neuen Blickwinkeln betrachten. Dafür haben auch verschiedene Fachbereiche der Verwaltung Verwendung. mehr...
Die Stadt Werne im 3D- und Schrägluftbild-Viewer des Kreises Unna.
Suchen...

 Anzeige

Advantic
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Geodaten-Management:
ekom21 – KGRZ Hessen
35398 Gießen
ekom21 – KGRZ Hessen
Barthauer Software GmbH
38126 Braunschweig
Barthauer Software GmbH
con terra GmbH
48155 Münster
con terra GmbH
Aktuelle Meldungen